Rathenow im Bundesland Brandenburg


Unsere Bewertung: --- ---

Rathenow ist aus den Schäden, die die DDR Mangelwirtschaft verursacht, gut wieder belebt worden. Heute als Stadt der Optik wieder in Rang und Namen hat sie auch für uns einiges zu bieten. Unsere ersten Berührungen waren schon zur Selektrazeit durch Schleuse und Bootshafen. Die erste Landesgartenschau hat uns damals sehr beeindruckt. Das Angebot, an für uns interessanten, historischen Gebäuden, hält sich allerdings in Grenzen.

Mai 2001 ohne Reisebericht
Kein Reisebericht vokrhanden! Nur Selektra Logbucheintragung
Mittwoch 02.05.2001

Leider gibt es aus dieser Zeit keine Reiseaufzeichnungen. Ich habe nur die Logbucheintragung. Wir waren offensichtlich mit der Tutela, also Erwin und Thea zusammen hier. Über den Aufenthalt in Rathenow gibt es auch keine Aufzeichnungen.

Donnerstag 03.05.2001

Wir haben Leinen losgemacht und haben nach einer Kehrtwendung wieder Fahrt aufgenommen in Richtung Schleuse Bahnnitz. Die Tutela folgt uns.

August 2006 Reisebericht mit Bildern und einem Video von der Laga
Dienstag 22.08.2006

Wir sind mit der Selektra aus Havelberg kommend in Rathenow eingetroffen. Wir haben im KWTC Club e.V. von Rathenow am Steg in der Slipanlage festgemacht, mit freundlicher Unterstützung eines Vereinsmitgliedes. nach dem wir auf der Selektra wieder alles für den Aufenthalt hergerichtet haben, haben wir uns einen genüßlichen Kaffee gegönnt und haben einen ersten Stadtspaziergang gemacht. Morgen wollen wir uns die Laga ansehen.

Mittwoch 23.08.2006

Nach einem sehr gutem Frühstück haben wir uns auf den Weg zu der Landesgartenschau gemacht. Der Eintritt hielt sich in Grenzen. Das Wetter sorgte für gute Laune bei uns. Was für eine herrliche Anlage, mit sehr schön gestalteten Blumenrabatten. Das hat uns sehr gut gefallen, ein sehr schöner Tag.

Donnerstag 24.08.2006

Wir haben unsere Selektra klar zum Ablegen gemacht. Nachdem die Leinen los waren haben wir wieder Fahrt aufgenommen, die Havel zu Berg mit Ziel Schleuse Bahnitz.

März 2015 Reisebericht
Dienstag 17.03.2015

Nach kurzer Fahrt sind wir in Rathenow gelandet. Erst am Platz vorbei gefahren, haben wir beim zweiten Anlauf den Platz gefunden. Wir stehen mit dem Heck direkt am Stadtkanal. Eigentlich wollten wir den Optikpark besuchen, mussten dann aber erfahren, dass der wegen des Aufbaus der Buga geschlossen ist. Die Buga öffnet erst am 18. April. In der Touristeninfo haben wir Bugamaterial erhalten. Nach einem Spaziergang durch den historischen Friedhof waren wir noch im Rewe, gerade gegenüber unserem Stellplatz. Aber dazwischen liegt der Stadtkanal. Den Rest des Tages haben wir im Womo verbracht und gefaulenzt.

Mittwoch 18.03.2015

Habe im Rewe Brötchen besorgt. Der Steinecke Bäcker nimmt hier allen Ernstes 0,34 € für ein Brötchen. Im Rewe selbst kosten sie 0,13 €. Die Brötchen waren noch warm und haben geschmeckt. Nach dem Frühstück sind wir an die Entsorgungsanlage gefahren und ich habe nochmals das Grauwasser entleert. Wir haben bei Astrid & Jörg einen Zwischenstop eingelegt, um ihnen das Womo zu zeigen. Zu Hause angekommen haben wir den überflüssigen Krempel vom Womo beräumt und alle Sonnenblenden vorgezogen. Ende einer schönen und genussvollen Startreise.

Dezember 2017 Reisebericht mit Bildern von der Altstadt
Montag 04.12.2017

Wir hatten einen problemlosen Start in Berlin. Wir sind so gegen 14:00 Uhr in Rathenow eingetroffen und haben uns wieder auf den Stellplatz am Stadtkanal gestellt. Das ist schon das zweite mal, dass wir diesen Stellplatz nutzen.

Dienstag 05.12.2017

Wir haben heute einen Spaziergang durch Rathenau gemacht. Wir waren auf dem Weinberg und sind über die gigantische Weinbergbrücke wieder auf die andere Seite gegangen. Dieses Mal haben wir uns die Zeit genommen, den einzigen, noch verbliebenen Teil mit historischen Bauten anzusehen. Das ist nur noch das Gebiet auf der Altstadtinsel mit der St. Marien und Andreas Kirche. Die Weinbergbrücke, die im Rahmen der Buga 2015 gebaut wurde, ist wirklich beeindruckend. Eine echte Ingenieursleistung. Das Buga-Gelände macht eher einen verwaisten Eindruck. Hier könnte man sicher etwas mehr daraus machen. Äußerst interessant ist aber der historische Friedhof auf dem Weinberg. Hier kann man viel von der Geschichte der Persönlichkeiten des alten Rathenows ablesen. Der Himmel war zwar bewölkt, aber es hat wenigstens nicht geregnet.

Mittwoch 06.12.2017

Wir haben das Optikmuseum in Rathenow besucht. Es befindet sich im Kulturhaus im Dachboden. Ein sehr interessantes Museum. Vieles von der Optik ist einem gar nicht bewusst.

Donnerstag 07.12.2017

Wir haben nach dem Frühstück unser Womo regeneriert und sind danach in Richtung Tangermünde gestartet. Das ist ja nur ein kurzes Stück.

März 2026 Aufenthaltsbericht mit Bildern vom Spaziergang
Dienstag 24.03.2026

Unser Start war etwas holprig. Als ich schon unterwegs war mit dem Auto, rief Susanne aus dem Womo an und meinte, ihr fehlt eine Tüte mit ihren Blusen. Tatsächlich stand sie noch brav auf der Rückbank des Autos. Also wieder kehrt. Das ist uns auch noch nicht passiert. Aber, es ist alles irgendwann das erste Mal. Worauf wir dann beim Start schon gefasst waren, war der Preis für einen vollen Tank unseres Womos. Da waren schon beim Start mehr als 200,- € fällig. Unsere Fahrt von Berlin verlief weitesgehend reibungslos. Ein Stückweit vor Rathenau mussten wir eine Umleitung fahren, die etwas mehr als 5 km Strecke zusätzlich brachte. Auf dem Stellplatz in Rathenow war nur ein Womo. Hier hat sich auf den ersten Blick nicht viel verändert. Wir haben uns ganz außen zum Kanal hin eingeordnet. Auf dem Stromanschluss war noch Energie drauf. Hier kam zum ersten Mal unsere neue Thermoplane zum Einsatz. Die Gummistrapse mit den Plastikhaken habe ich alle entfernt. Das war Erfahrung von der ersten Plane, dass man sie nicht braucht. Nachdem unser Womo klar zum Stehen war, sind wir zum REWE gelaufen, was gleich auf der anderen Kanalseite ist. Wir haben uns mit Kuchenstücken für unseren Nachmittagskaffee versorgt. Den gab es dann auch gleich nach Ankunft im Womo.

Mittwoch 25.03.2026

Die Nacht war mild mit knapp unter 10°C und ruhig. Schon beim Frühstück frischte der Wind auf und es gab zwischendurch kräftige Böen. Zum Frühstück gab es aufgewärmte Brötchen, da wir gestern gesehen haben, dass die Brötchen bei dem Steinecke Bäcker auch nicht besser aussehen, dafür aber mehr als doppelt so teuer sind.
Gegen Mittag sind wir aufgebrochen zu einem Spaziergang durch Rathenow. Wir sind entlang der Stadtschleuse auf den historischen Friedhof am Weinberg zugelaufen. Die Stadtschleuse ist fast trockengelegt. Man hat anscheinend im Winter den Grund der Schleusenkammer gereinigt. Der alte Hafen, heute sowieso nur noch Sportboothafen, ist verwaist. Wir sind auf den Friedhof gegangen und haben dabei das historische Torhaus passiert. Wir sind hoch zu der Auferstehungskirche gelaufen, die aber verschlossen war. Dabei haben wir den historischen Teil des Friedhofes durchlaufen. Hier gibt es überwiegend große Familiengrabstätten, von denen die meisten einen verwaisten Eindruck machen. Das Problem wird in den kommenden Jahrzehnten immer größer werden. Diese Grabkultur hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch geändert, weg vom großen, festen Grab mit Stein, hin zur Urnenbestattung mit kleiner Fläche oder sogar anonymer Bestattung. Der Friedhof macht dadurch einen verwahrlosten Eindruck. Aber wer soll sich auch noch die vielen Jahr nach dem Tod um das Grab kümmern. Vom Friedhof aus sind wir zu der futuristisch anmutenden Weinbergbrücke gelaufen, die anläßlich der Buga 2015 erbaut wurde. Auf ihr überquert man in luftiger Höhe die Rathenower Havel. Am Ende der Brücke sollte man eigentlich auf das Gelände vom Optipark kommen, dass befindet sich aber noch im Winterschlaf. Alle Zugänge sind verschlossen. Wir sind aber am Brachymedialfernrohr angekommen. Man kann es sich nur aus sicherem Abstand ansehen. Wir mussten die Sportflächen umrunden und kamen am Einkaufzentrum wieder heraus. Wir sind in das Kaufland gegangen und haben unsere Lebensmittelvorräte aufgefrischt. Auf dem Weg zum Womo haben wir noch eine Schleife durch die kleine Altstadt gemacht. Die St.-Marien-Andreas-Kirche war verschlossen. Eine große Tafel informierte uns über die Neugestaltung des Inneren der Kirche. Das Umfeld der Kirche hat noch einige Bauten aus dem Mittelalter. Wir sind wieder in unserem kuschelig warmen Womo angekommen.

Donnerstag 26.03.2026

Nach einer ruhigen, aber kalten Nacht sind wir in unser Frühstück gestartet. Es gab Brötchen aus dem Bestand. Nach dem Frühstück haben wir unser Womo startklar gemacht. Da hier das Trinkwasser noch abgestellt ist, haben wir nur die Toilettenkassette entleert. Dann ging es los.

Industrie/Technik/Werksverkäufe
Rolfsche Fernrohr

Kurzinfos
Das Rolfsche Fernrohr ist ein weltweit einzigartiges Brachymedial-Fernrohr. Erbaut wurde es von Ingenieur Edwin Rolf in den Jahren 1949 bis 1953 und stand bis 1994 auf seinem Privatgrundstück. Das Fernrohr ist ein technisches Denkmal, wurde von 1994 bis 1996 vollständig saniert und auf das Gelände der Bruno-H.-Bürgel-Schule umgesetzt. Es befindet sich seit dem 6. Dezember 2008 im Optikpark.

Besuchstermine:
Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Optik-Industrie-Museum

Kurzinfos
Das Optik Industrie Museum Rathenow ermöglicht eine Zeitreise durch die Optikgeschichte und vermittelt für kleine und große Wissensdurstige viel Wissenswertes mit Aha-Effekt.
Hier im Märkischen stand die Wiege der deutschen optischen Industrie. 1801 wurde die von Johann Heinrich August Duncker konstruierte Vielschleifmaschine patentiert, mit der die fabrikmäßige Produktion von Brillengläsern begann, denn es konnten 11 Linsen gleichzeitig geschliffen werden.

Besuchstermine:

Parks/Areale/Statuen/Monumente/Brunnen
Laga 2006 und Buga 2015

Kurzinfos
Vom 22. April bis 15. Oktober 2006 lockte die Landesgartenschau des Landes Brandenburg unter dem Titel Den Farben auf der Spur knapp 500.000 Personen nach Rathenow. Hierzu mussten im Vorhinein umfangreiche Baumaßnahmen sowohl auf dem Weinberg als auch dem Schwedendammgelände durchgeführt werden. So wurde eine stark verfallene Mühle komplett umgebaut. Sie diente vor und während der Gartenschau der LAGA GmbH als Geschäftsstelle und beherbergt ein „grünes“ Klassenzimmer. Danach zog die Musikschule Rathenow in die Räumlichkeiten. Auf dem Gelände der Rathenower Landesgartenschau eröffnete am 28. April 2007 der Optikpark Rathenow.

Besuchstermine:

Profanbauten
Bismarckturm

Kurzinfos
Auf dem Weinberg, einem innenstadtnahen Erholungspark (2006 Teil der Landesgartenschau), steht der 1914 eingeweihte 32 m hohe Bismarckturm, errichtet zu Ehren Otto von Bismarcks, der in der Nähe von Rathenow in Schönhausen/Elbe geboren wurde. Der Turm wurde 1945 schwer beschädigt, in den 1960er Jahren gab es Umbauversuche zu einer Sternwarte, 2003 wurde er nach Sanierung wieder eingeweiht.

Besuchstermine:

Sakralbauten
St. Marien und Andreas

Kurzinfos
Der spätromanische Vorgängerbau der heutigen Kirche stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und war bereits in Backstein errichtet. Es handelte sich um eine kreuzförmige Pfeilerbasilika mit einem kurzen Schiff, einem vermutlich quadratischen Chor mit Hauptapsis und einem querrechteckigen Westturm. Von diesem Bauwerk sind nur Teile des Querschiffs erhalten. Der Neubau begann in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und umfasste den Hallenumgangschor mit polygonalem Schluss aus sieben Seiten eines Zwölfecks. Zwei Kapellen am geraden Chorjoch entstammen ebenfalls dieser Bauphase. In den Jahren 1517 bis 1562 erfolgte nach einer Inschrift am nordwestlichen Portal der Umbau des Langhauses zur spätgotischen Hallenkirche durch den Meister Andreas Lindemann, bei dem die Seitenschiffsmauern in die Flucht der ehemaligen Querhausfassaden gerückt wurden.

Besuchstermine:

Schiffsanlagen/Brücken/Wehre
Weinbergbrücke

Kurzinfos
Die 348 Meter lange Weinbergbrücke, die eine Verbindung zwischen dem Optikpark Rathenow und dem Weinberg darstellt, ist eine Fußgängerbrücke über die Havel und wurde anlässlich der Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion errichtet. Sie schwingt sich in einem Bogen über zwei Havelarme und dem Altarm Hellers Loch und verbindet den Rathenower Weinberg als Naherholungsstätte der Stadt und den Optikpark als Anziehungspunkt für Besucher des Areals der ehemaligen Bundesgartenschau.

Besuchstermine:

Stellplatz am Rathenower Stadtkanal

Kontaktdaten Ausstattung Umfeld/Preise Informationen/Bilder/Videos
Platz: Stellplatz am Rathenower Stadtkanal

✉ Baustraße 3, 14712

Rathenow

☎ +49 3385 514991
Mailadresse
Homepage
Google Map
Letzte Aktualisierung:
24.03.26
Anz. Stellpl.: 8
Boden: Pflaster
🔛 8 Meter
🔌 ja 16A CEE; 🚰 ja/ im Winter nein
Kleinmengen: nein
🚽 ja Bodeneinlass
📥 ja Bodeneinlass
🚿 nein; 🚻 nein
📶 nein
Max. Aufenthaltsdauer: 3 Tage
📆 ganzjährig
Gasflaschentausch: nein
Brötchenbestellung: nein
Waschm./Trockner: nein
Müllentsorgung: ja
Mülltrennung: nein
🍴 750 Meter
🥨 400 Meter
🛒 400 Meter REWE
🎯 700 Meter
💵 Hpts.: 0,-€/Tag
💵 Nebs.: 0,-€/Tag
💵 Nebenk.: 0,-€
🔌 0,70-€/kwh
🚰 1,-€/10 Min.
🚽 0,-€; 📥 0,-€
Müll: 0,-€

Stellplatzinfos:
  • Der Stellplatz befindet sich zwischen einem Pkw-Parkplatz und einem Schulgelände und ist entsprechend ausgeschildert.
  • An der V+E und an der Seite zum Parkplatz befindet sich jeweils eine Stromsäule mit Bezahlautomat. Der Strom muss seit geraumer Zeit nach Verbrauch bezahlt werden.
  • Die V+E befindet sich direkt am Einfahrtsbereich. Der Bodeneinlass ist sehr dicht an der Säule. Man muss aufpassen bei der Anfahrt.
  • Die einzelnen Stellflächen sind nicht abgegrenzt. Ein Schild an der V+E zeigt an, dass man sich schräg zum Zaun des Schulgeländes stellen soll.
  • Der Stellplatz liegt für Spaziergänge in die Altstadt und zum Einkaufen sehr günstig. Alles ist fußläufig erreichbar. Am Tage kann es schnell sehr laut werden, durch die Straße und die Schule. Nachts ist es aber sehr ruhig.

    Unsere Aufenthalte: ++
  1. vom 17. bis 18.03.15 : Wir sind im Rahmen unserer Jungfernfahrt hier gelandet. Anfänglich etwas unheimlich, da Jugendliche direkt neben dem Stellplatz Bier tranken und ziemlich laut waren. Das ist wohl der angrenzenden Schule geschuldet.
  2. vom 22. bis 24.08.17 : Wir standen mit dem Rücken zum Kanal und waren am Strom.
  3. vom 24. bis 26.03.26 : Wir standen wie vorgeschrieben schräg zum Zaun der Schule.

Kartenmaterial
1457/B-01 ++ Rathenow Stadt der Optik ++ Heft A5
1458/B-01 ++ Rathenow to go! Empfehlungen für einen gelungenen Aufenthalt/2. Auflage 2016 ++ Flyer

Objektbeschreibungen
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