Meine Zeit mit Kirsten


Kirsten Polzin habe ich durch OSRAM kennen gelernt. Sie war eine Mitarbeiterin von mir und hätte ich mich an die Spielregel gehalten, im eigenen Bau wird nicht gejagt, dann wäre es nie zu dieser Verbindung gekommen. Kirsten wurde am 04.03.1964 als zweites Kind der Eheleute Dieter und Gisela Polzin in Berlin geboren. Ihre Schwester Martina ist etwas älter als sie. Sie hat noch eine Halbschwester. Renate hat einen anderen Vater und sie ist die älteste.
Kirsten habe ich am 28.07.1989 geheiratet. Damit triumphierte wieder ein mal bei mir die Eitelkeit über meinen Verstand. Allerdings ging aus dieser Ehe meine Lieblingstochter Vivien-Sara hervor. Und ja, es gab auch sehr schöne Zeiten. Besonders die Freude, Vivien-Sara heranwachsen zu sehen und zu beobachten, wie sie zunehmend ihre Welt eroberte.
Das Kirsten und ich geheiratet haben wurde vordergründig von ihr forciert. Da ich ohnehin kein Kind mehr wollte, war das Heiraten für mich nicht so wichtig. Ich konnte mir vorstellen auch so gut mit ihr zusammen zu leben. Da wir aber die verrückte Idee hatten, ein Schiff zu kaufen, was mit einer erheblichen Verschuldung verbunden war, konnte ich es auch verstehen, dass sie eine gewisse Sicherheit wollte, die sie in einer Ehe mit mir sah. Der Kauf des Schiffes lief allerdings ohnehin alles über meinen Namen und nur auf der Basis meines Einkommens.
Dass sie unbedingt kirchlich heiraten wollte war für mich ein weiteres großes Problem. Ich habe dem nur zugestimmt, unter der Bedingung, dass ich nicht wieder in die Kirche eintreten muss. Ich habe nicht lange suchen müssen, bis ich einen Pfarrer gefunden habe, der bereit war uns zu trauen, ohne, dass ich in die Kirche eintreten musste. Die Ehe mit Kirsten Fechner wurde rechtskräftig am 18. März 2003 geschieden.

Standesamtliche Trauung am 28.09.1989

Heute fand die standesamtliche Trauung mit Kirsten Polzin im Rathaus Berlin Charlottenburg statt. Die Trauung fand im engsten Kreis statt. Nach der Trauung waren wir mit Familie und den Trautzeugen bei dem Jugoslawen bei mir essen.

Bild anzeigen!     ▶ Standesamt Kirsten Juli 89 ++ 04:00 Min. ++


Kreuzkirche Schmargendorf am 29.07.1989

Heute fand die kirchliche Trauung in der evangelischen Kreuzkirche in Schmargendorf. Dort gab es einen Pfarrer, der bereit war uns zu trauen, ohne, dass ich wieder in die Kirche eintreten muss. Das Hochzeitsauto war ein Geschenk der schwarzen Martini. Das Auto gehörte ihrem damaligem Freund. Er hatte es speziell für Festlichkeiten zum Verleihen gehabt. Es bekam dann jeweils eine rote Nummer.

▶ Kirchl. Trauung Kirsten Juli 89 ++ 03:55 Min. ++


Party im Kucheleck 29.07.1989

Die Party zu unserer Hochzeit fand in der Gaststätte Kucheleck in Wilmersdorf am Ludwichkirchplatz statt. Zu dieser Location sind wir über Bootsbekannte vom Liegeplatz bei Röske gekommen. Die Organisation dieser Party haben die beiden Martinas gemacht mit Unterstützung von Björn, dem damaligen Freund der schwarzen Martina. Unser Gästekreis setzte sich aus Familie, Freunden und Arbeitskollegen zusammen. Erstaunlich, das die DDR-Behörden sogar Heiko mit seiner Frau Doris rausgelassen haben. Sie haben aber ihren Sohn André als Pfand zurücklassen müssen. Da wir einen schönen Sommertag mit über 30°C erwischt hatten, wurde dementsprechend viel getrunken ubd zu meiner großen Freude waren mehr als 100 grüne Wiesen dabei, ein Getränk was mal locker etwas über 6,-DM lag. Egal, man heiratet ja schließlich nur einmal. Ha, Ha......

▶ Hochzeitsparty Kirsten Juli 89 ++ 05:09 Min. ++


Ich spiele den Komiker + Der Sachse 29.07.1989

Obwohl ich es nicht wollte, schließlich war es ja meine Hochzeit, wurde ich dazu gedrängt meinen berühmt berüchtigten Sachsenvortrag zu halten. Da es aber wohl in keinem anderen Video ihn so vollständig gibt, dachte ich als Erinnerung mache ich ein separates Video daraus. Das Hochzeitsvideo hätte dieser Vortrag wohl gesprengt.

▶ Martin Sachse Juli 89 ++ 05:55 Min. ++


Fußball Hannover Sep. 1988

André wollte in Hannover ein Fußballspiel sehen. Wir sind mit ihm dahin gefahren und haben anschließen noch meine Mutter besucht.

▶ Fußball Hannover Sep. 88 ++ 02:01 Min. ++


Überführung der Selektra von Haren (Ems) nach Berlin April 1989

Endlich wa es so weit. Nach langem Streit zwischen der Fa. Rittmann und der Werft Succes konnten wir unser neues Schiff, die Selektra aus dem Auslieferungslager in Haren (Ems) abholen. Der Streit führte dazu, dass wir von den Auslieferungsleuten mit merklicher Eiseskälte empfangen und behandelt wurden. Es gab keine Glückwünsche, keinen Sekt und beim Ablegen hat uns niemand geholfen. Das war nicht sehr schön, zumal wir mit diesem Streit so gar nichts zu tun hatten. Das Wetter war uns auch nicht sonderlich gnädig, es war lausig kalt und zwischendurch sind wir auch mal im Schneetreiben gefahren. Trotzdem sind wir gut in Berlin an der Steganlage der Firma Rittman angekommen.

▶ Überführung der Selektra April 89 ++ 07:08 Min. ++


Müritz mit André Juli/August 1990

Der Urlaub 1990 war ein Törn zur Müritz. In der ersten Hälfte dieses Urlaubes war André mit an Bord. Wir haben eine schöne Zeit mit ihm verbracht, wenngleich es zeitweise auch anstrengend war. Nach etwa der Hälfte der Urlaubszeit, wollte André nach Hause. Wir haben ihn nach Waren zum Bahnhof gebracht.

▶ Müritzurlaub Juli 90 ++ 05;36 Min. ++


Urlaub mit Rosel und Erich Juni/Juli 1993

Vivien-Sara ist nun ein gutes Jahr alt und wir hatten große Bedenken alleine mit ihr mit der Selektra auf Reise zu gehen. Rosel und Erich sind geübte Camper und gewohnt, auf engstem Raum klar zu kommen. Sie waren schnell davon zu begeistern, mit uns auf der Selektra eine größere Reise zu machen. Das diese Zeit nicht konfliktfrei abläuft, war mir zumindestens klar und Kirsten war auch dabei etwas mulmig im Magen. Nach dem wir gleich am Anfang einmal kräftig aneinandergeraten sind, waren die Fronten geklärt und alle Seiten haben sich an die vereinbarten Spieregeln gehalten.
Unsere Tour führte uns die Elbe zu Tal bis Lauenburg, von da aus in den Elbe-Lübeck-Kanal und als erste Station auf der Ostsee, nach Heiligenhafen. Nysted war ein Abstecher nach Dänemark. Quer über die Ostsee ging es zurück nach Deutschland, zum Darßer Ort. Von da aus zur Insel Hiddensee und weiter nach Stralsund. Von da aus haben wir nochmals die Insel Rügen fast umrundet um dann über den Greifswalder Bodden über Oder und Oder-Havel-Wasserstraße zurück zu unserem zu Hause.

▶ Törn mit Rosel u. Erich Juni 93 ++ 07:52 Min. ++


Mit der Selektra nach Stettin August 1998

Im Rahmen des Urlaubs 1998 haben wir in Stettin eine Zwischenstation gehabt. Durch einen Mitarbeiter von mir, der ein Haus am Dämmritzsee, gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Frau hatte, hatten wir die Möglichkeit Stettin zu besichtigen. Er hat uns mit dem Auto in der Marina Marco abgeholt und ist mit uns in die Altstadt von Stettin gefahren. Wir hatten dadurch eine sachkundige Stadtbesichtigung. Abends hatte er uns noch zum Grillen eingeladen.

▶ Reise nach Stettin Aug. 98 ++ 03:38 Min. ++


Bornholm August 1998

Unser großes Ziel vom Selektra-Urlaub 1998 war die dänische Insel Bornholm. Dort haben wir eine Berlinerin mit ihrer Tochter, die im gleichen Alter wie Vivien-Sara war, kennen gelernt. Sie hat uns ihr Auto geliehen und dadurch konnten wir viele Ausflüge machen. Ein Ausflug ging aber auch mit einem Fahrgastschiff zur kleinen Insel Christiansand.

▶ Bornholm Aug. 98 ++ 07:08 Min. ++


Bootstaufe Max im Juni 1988

  • 25.06.1988: Mein neues Boot wurde heute feierlich auf den Namen Max getauft. Geladen waren viele Gäste aus der Familie, dem Freundeskreis und von dem Liegeplatz. Ein Bootskollege hat sich als Neptun verkleidet und eine Ansprache gehalten. Heini und Marlies waren da, Martina und Willi mit Sohn Marcel und von Osram einer meiner Kostenstellenleiter mit Frau. Durch ihn bin ich mal überhaupt zu dem Bootshobby gekommen. Da noch ein weiteres Boot getauft wurde, die kleine Erbse, waren viele Gäste dabei, die ich gar nicht kannte. Es war eine opulente Feier mit viel Alkohol.

▶ Bootstaufe Max Juni 88 ++ 07:02 Min. ++


Einsegnung von Heike (02.04.1989)

Heike wurde in einer modernen Kirche im Märkischen Viertel eingesegnet. Wir haben an der Feier in der Kirche und anschließen in der Gaststätte teilgenommen

▶ Einsegnung Heike April 89 ++ Min. ++


Wannsee in Flammen 1996

Wir sind mit der Selektra wieder mal dabei, wenn es heißt Wannsee in Flammen. Mit an Bord hatten wir die Familie Bohnenkamp, Sandy und Walter mit Tochter. Sie waren mit ihrem Schiff längsseits gekommen.

▶ Wannsee in Flammen 96 ++ 01:49 Min. ++


Weihnachten 1988

Den Weihnachtsabend haben wir bei Martina und Willi verbracht. Für Marcel ist ein Weihnachtsmann gekommen. Wir haben einen sehr harmonischen Weihnachtsabend verbracht.

▶ Weihnachten 88 ++ 02:17 Min. ++


Rund um den Max + Mai 1988

Der Max war mein zweites Boot, was weit aus mehr Komfort gegenüber dem ersten geboten hat. Das erste war zum Wasserskilaufen konzioiert, was nun so gar nicht mein Anliegen war. Auf dem Max haben wir sehr viel Freizeit verbracht und Erfahrung im Umgang mit so einem Schiff gesammelt. Es war eine gute Startbasis für mein letztes Schiff, die Selektra.

▶ Alles über Max Mai 88 ++ 02:28 Min. ++


Fam. Achtenhagen + Sommer 1988

Familie Achtenhagen haben wir bei einem Unwetter während wir auf dem Niederneuendorfer See ankerten, kennen gelernt. Ihr Anker hat nicht gehalten und ihr Segelboot wurde auf das Ufer gedrückt und hatte sich mit der Saling in einem Baum verhaddert. Wir kamen zur Hilfe und das war der Start einer neuen Bekanntschaft. Wir haben viel Freizeit miteinander verbracht und ich konnte den beiden oft beim Handling ihres Bootes behilflich sein, da Detlef ein eher gestörtes Verhältnis zur Technik hatte. Nachdem sich die beiden getrennt hatten, trennten sich auch unsere Wege.

▶ Fam. Achtenhagen Sommer 88 ++ 01:54 Min. ++


Winter 1991 und 1993

Bevor wir auf dem Schiff gewohnt haben, gab es viele Jahre ausgesprochen milde Winter. Schon im zweiten Jahr unseres Bootsdaseins zeigte uns Mutter Natur, dass sie doch noch richtige Winter zu bieten hat. Bereits zwei jahre später noch einmal das selbe Spiel. Temperaturen bis zu -15°C ließen die Havel in wenigen Tagen komplett und gut begehbar zufrieren. Dazu gab es dann noch jede Menge Schnee. In den folgenden Jahren nach 1993 kamen wieder die milden Winter.

▶ Winter mit der Selektra 91/92 ++ 02:07 Min. ++


Mutti und Margot auf dem Max + Aug. 88

Mein Vater war in der Zwischenzeit gestorben und meine Mutter war mit Margot alleine. Sie haben mich beide in Berlin besucht. Ich hatte am Ernst-Reuter-Platz eine Wohnung mit Kirsten zusammen. Wir haben mit den beiden eine Bootstour mit dem Max gemacht.

▶ Muuti u. Margot auf dem Max Aug. 88 ++ 01:04 Min. ++


Dieter und Gisela auf dem Max + Sep. 88

Dieter und Gisela Polzin, meine damaligen Schwiegereltern haben uns besucht und wir haben einen Ausflug mit dem Max gemacht.

▶ Gisela u. Dieter auf dem Max Sep. 88 ++ 02:32 Min. ++


Besuch bei Mutti Februar 1988

Wir haben Mutti besucht und sind alle zu einer Familienfeier anläßlich der Beerdigung unseres Vaters zusammen gekommen. Hannelore durfte sogar die DDR verlassen und auch Sohn Heiko durfte das. Allerdings mussten beide ihre Ehepartner zu Hause lassen.
Besuch bei Mutti September 10.09.1988

Wir waren mit André zu einem Fußballspiel in Hannover und sind anschließend zu meiner Mutter gefahren und haben dort übernachtet. Langsam wird meiner Mutter offensichtlich bewußt, dass ihr Mann gestorben ist. Lange Zeit hatte ich so das Gefühl, dass sie das komplett verdrängt und es nicht wahrhaben will. Jetzt merkt sie schon, dass ihr etwas fehlt und eine gewisse Einsamkeit aufkommt. Da ist es gut, dass sie Margot noch hat.
Besuch bei Rosel und Erich (14.11.1988)

Wir sind für ein verlängertes Wochenende zu Rosemarie und Erich gefahren. Wir haben in dem Kinderzimmer von Günther geschlafen. Wir wurden festlich bewirtet. Das Essen bei den beiden ist alleine schon ein Highlight für sich. Edith und Harvey mit den Töchtern waren auch da. Einen Abend waren wir zu besuch bei Günther und Biggi. Dort war vor kurzem der zweite Sohn Timo geboren worden.