Fladungen in Bayern   


Unsere Bewertung:    --- 😊 ---

Wir waren nur in dem Freilandmuseum und am schwarzen Moor. Den Ort selbst haben wir nur vom NIU aus gesehen. Ein kleiner, aber feiner Ort. Die Highlights sind sicher der Museumsbahnhof und das Freilandmuseum.

August 2024 Reisebericht, Bilder, Video
Sonnabend 10.08.2024

Wir kamen mit dem NIU aus Ostheim. Die Zufahrt zu dem Freilandmuseum liegt noch vor der Straßensperrung in Fladungen. Direkt vor dem Museumseingang liegt der Bahnhof der Museumsbahn. Als ich hier herumstehende historische Waggons fotografieren wollte, musste ich feststellen, dass der Akku des Fotoapparates leer ist. Das ist mir in der gesamten Nutzungsära dieses Fotoapparates noch nicht passiert. Gestern Abend war der Akku noch dreiviertel voll. Offensichtlich war er über Nacht eingeschaltet. Das ist Pech, muss ich mal wieder auf Fotos mit dem Handy zurückgreifen. Das Freilandmuseum sind wir nach Plan komplett abgelaufen und dabei mussten wir feststellen, dass es doch größer ist als vermutet. Die Gebäude sind, wie so oft bei solchen Freilandmuseum, von überall her zusammengesammelt. Sie zeigen die Zeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Für uns ziemlich oft, eine Reise in unsere Kindheit. Es ist doch faszinierend, wieviel sich in einem Menschenleben ändert. Es ist auch gut sich immer mal wieder in Erinnerung zu rufen, wieviel einfacher man wohnen und leben kann als heute. Ob die Menschen damals glücklicher oder weniger glücklich waren, bleibt dabei offen. Eigentlich schon kurz vor dem Ende unseres Rundganges sind wir in das Brotzeitstübchen eingekehrt. Susanne hat eine Waffel am Stil und ich eine Lammknacker mit einer Scheibe Brot gegessen. Dazu haben wir eine Bionade getrunken. Die Fabrik ist in Ostende und sie hat ein erfolgreiches Marketing. Bei Jugendlichen ein angesagtes Getränk. Früher hat man einfach Limonade dazu gesagt. Ich habe die Sorte Streuobstwiese gewählt. Schmeckt einfach wie Fassbrause. Aber wenigstens haben wir das Getränk mal gekostet. Die Pause hat uns gutgetan. In dem Dreiseithof aus Leutershausen haben wir eine nette, junge Frau in der Küche angetroffen, die uns zum Mitkochen eingeladen hat. Wir haben zwar nicht mitgekocht, aber wir haben uns sehr angeregt mit ihr über alte Zeiten unterhalten. Sie hat dabei weiter gebrutzelt. Gegen 13:30 Uhr haben wir das Museum verlassen und sind mit dem NIU weiter zum schwarzen Moor gefahren. Hier musste unser armer NIU alles geben. Teilweise mehr als 10% Steigung und das über ca. 5km Strecke. Da waren wir mit ca. 24 km/h im Rennen. Am Parkplatz zum schwarzen Moor tobte das Leben. Die kleine Gaststätte war gut gefüllt. Ich hatte für Luftaufnahmen die Drohne mitgenommen. Dumm war nur, dass wir uns vom Parkplatz aus für eine falsche Richtung entschieden haben. Dafür landeten wir an einem ehemaligen Grenzturm der DDR. Im nachherein habe ich festgestellt, dass das schwarze Moor genau in entgegengesetzter Richtung gelegen hätte. Aber so etwas Spektakuläres wäre es auch nicht gewesen. Ich habe am Wachturm die Drohne fliegen lassen und einige Aufnahmen gemacht. Eine ältere Dame hat sich aus einer Truppe heraus darüber aufgeregt. Dieser Lärm müsste verboten werden. Neben der alten Grenzanlage war ein Elektrozaun um eine Weide. Da meinte sie, den einen Zaun hat man abgebaut, um einen neuen zu ziehen. Sehr sympathisches Menschenkind. Unser NIU hat uns erfolgreich zu unserem Womo in Ostheim wieder zurückgebracht.

Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Rhönmuseum

Kurzinfos
Das Rhönmuseum beherbergt kultur- und naturgeschichtliche Objekte der Region Rhön.
Einen Schwerpunkt bilden regionale Schnitzarbeiten, hierzu gehören u. a. die bekannten Rhöner-Masken (Fastnachtsmasken, Larven) und Nickfiguren (auch Nickmännchen, Nockfigur). Ebenfalls das Werk eines unbekannten Rhöner Holzschnitters sind 32 Krippenfiguren (einschließlich Tiere) aus der Zeit um 1760/70, die seit 1967 als Leihgabe der Kirchengemeinde Oberfladungen im Museum aufbewahrt werden. Die 16–24 cm hohen Figuren sind vollrund geschnitzt und wie Altarfiguren in Lüstertechnik gefasst.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!
Unsere Bewertung:    --- ??? ---

Fränkisches Freilandmuseum

Kurzinfos
Das Fränkische Freilandmuseum Fladungen ist ein Freilichtmuseum für ländliche Baukultur sowie dörfliches Wohnen und Wirtschaften im unterfränkischen Fladungen. Es bewahrt alte Bau- und Wohnformen und dokumentiert das Leben der Landbevölkerung in früheren Zeiten mit seinen historischen und sozialen Hintergründen.

Besuchstermine:

Unsere Bewertung:    --- 💖 ---

Natur/Naturschutzgebiete
Schwarzes Moor

Kurzinfos
Das Schwarze Moor liegt in der Bayerischen Rhön am Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern und gehört zum Biosphärenreservat Rhön. Das Feuchtgebiet ist mit 66,4 Hektar der größte Moorkomplex aus Niedermooren und einem weitgehend unberührten und intakten Regenmoor in der Rhön. Es ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietssystems Natura 2000 und eines der bedeutendsten Hochmoore in Mitteleuropa. Das Schwarze Moor liegt auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser. 2007 wurde das Moor in die Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen.

Besuchstermine:

Unsere Bewertung:    --- 😓 ---

Parks/Areale/Statuen/Monumente/Brunnen
Altstadt

Kurzinfos
Das 787 urkundlich erstmals erwähnte Fladungen erhielt 1335 Stadtrechte, woraufhin der Ort in etwa quadratischem Umriss befestigt wurde. In dem Ackerbürger- und Handwerkerstädtchen herrscht die landwirtschaftliche Komponente vor, weswegen dem Ortsgrundriss gewisse städtische Züge fehlen. Anstelle eines eigenen Marktplatzes nimmt die Mitte ein ausgedehnter, rautenförmiger Häuserblock ein. Die zwei um ihn herum geführten Straßen verbinden das obere mit dem unteren Stadttor. Die Nebengassen haben den Charakter dörflicher Verbindungswege.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!
Unsere Bewertung:    --- ??? ---

Kartenmaterial
Keine Informationen vorhanden!

Objektbeschreibungen
2424/B-04 ++ Fränkisches Freilandmuseum Fladungen ++ Flyer mit A4 Länge