Goslar in Niedersachsen


Unsere Bewertung: --- ---

Goslar ist eine Stadt mit viel historischer Bausubstunz. Hier hat man nach dem zweiten Weltkrieg nicht die Bausünden begangen, die in vielen anderen Städten zur Zerstörung des alten Stadtbildes geführt haben. Um trotzdem schnell wieder zu nutzbarem Raum zu gelangen, hat man von den historischen Gebäuden die Straßenfront im alten Stiel wieder aufgebaut, aber dahinter modern und großzügige Bausubstanz erstellt. Wir haben uns hier sehr gerne aufgehalten.

Juni 2023 Aufenthaltsbericht mit einem Video von der Altstadt
Samstag 10.06.2023

Das Navi am NIU hat uns zielstrebig in die Altstadt von Goslar gebracht. Wir haben den NIU auf dem Parkplatz der Kaiserpfalz abgestellt und sind direkt zum Hauptgebäude hochgelaufen. Leider wurde uns der Zugang verwehrt, weil heute die Pfalz nicht zu besichtigen ist, wegen einer geschlossenen Gesellschaft. Nirgend wo ein Hinweis darauf, so etwas ist wirklich ärgerlich. Also mussten wir unverrichteter Dinge wieder abziehen und sind in die Altstadt eingetaucht. Goslar ist eine faszinierende Stadt mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl an gut erhaltenen, historischen Gebäuden. Die Stadt ist quierlig, z. Zt. ganz besonders, weil hier Kulturtage abgehalten werden. Dabei will man seine Weltoffenheit dokumentieren im Einklang mit den unterschiedlichsten Kulturen. Auch eine Häufung von sakralen Bauten ist hier zu finden. Es muss im Mittelalter mehr Klostermitglieder gegeben haben als Bürger in entsprechenden Häusern. Von vielen Klöstern und Stiften, sind aber die Kirchen erhalten geblieben. Die meisten Bürgerhäuser sind Zeugen von großem Reichtum und Wohlstand in ihrer Erbauungszeit. Kunstwerke verziehren die Giebel, Fenster und Eingangsportale. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Irgendwann merkten wir dann aber doch, dass wir schon eine Weile auf den Beinen sind und wieder mal eine gute Wegesstrecke zurückgelegt haben. Unser NIU hat uns wieder problemlos zu unserem Womo zurückgebracht.

Burgen/Schlösser/Festungen/Wehranlagen
Kaiserpfalz Goslar

Kurzinfos
Die Kaiserpfalz Goslar umfasst ein Areal von etwa 340 mal 180 Metern, gelegen am Fuß des Rammelsbergs im Süden der Stadt Goslar, auf dem sich im Wesentlichen das Kaiserhaus, das ehemalige Kollegiatstift „St. Simon und Judas“, die Pfalzkapelle St. Ulrich und die Liebfrauenkirche befinden bzw. befanden.

Besuchstermine:

Zwinger

Kurzinfos
Der Zwinger in Goslar ist ein Batterieturm und Bestandteil der Befestigungsanlagen der alten Kaiserstadt Goslar. Er steht auf dem Thomaswall im Süden der Stadt und wurde 1517 errichtet. Auf dieser Seite wird Goslar stark vom nahe gelegenen Rammelsberg überhöht, der im Belagerungsfall eine günstige Geschützstellung für Angreifer abgegeben hätte; deshalb bedurfte die Stadtbefestigung hier des besonderen Schutzes durch den starken Batterieturm.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Zinnfiguren-Museum Goslar

Kurzinfos
Das Zinnfiguren-Museum Goslar stellt historische und moderne Zinnfiguren in selbsterstellten Dioramen aus. Dauerausstellungen werden durch Sonderausstellungen begleitet. Thematisch steht die Geschichte der Stadt Goslar und die drei UNESCO-Weltkulturerbestätten im Fokus. Untergebracht ist es in der 500 Jahre alten restaurierten Lohmühle.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Profanbauten
Brusttuch

Kurzinfos
Das Brusttuch ist ein ehemaliges Patrizierhaus in der Stadt in Goslar am Harz. Es wurde vor allem durch seine phantasievollen Schnitzereien mit der „Butterhanne“ bekannt. Das Haus ist seit 1870 ein Hotel und darüber hinaus heute ein Restaurant, das im Inneren durch „ungewöhnlichen Schmuck ein mittelalterliches Ambiente“ vermittelt.

Besuchstermine:

Großes Heiliges Kreuz

Kurzinfos
Das Bauwerk Großes Heiliges Kreuz in Goslar wurde 1254 als Hospiz errichtet und bot Bedürftigen, Gebrechlichen und Waisen, aber auch Pilgern und anderen Durchreisenden ein Nachtlager und Versorgung mit Nahrung.

Besuchstermine:

Kaiserworth

Kurzinfos
Das historische Gildehaus Kaiserworth steht seit dem Jahre 1484 am Marktplatz in Goslar und wird jetzt als Hotel genutzt.
Dieses ehemalige Gebäude der Gewandschneider- oder „Worthgilde“ wurde im Jahre 1494 auf den Grundmauern des ersten Gildehauses aus dem Jahre 1274 erbaut. Der mittelalterliche Verband der Fern- und Großkaufleute nannte sich in Goslar „Worthgilde“ und war die wichtigste ratsfähige Gilde.

Besuchstermine:

Siemenshaus

Kurzinfos
Das Siemenshaus ist ein Fachwerkhaus in Goslar, an der Ecke Schreiber-/Bergstraße. Errichtet wurde es 1692/93 von dem Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens. An der Haustür befindet sich in ornamentaler Holzschnitzerei der Leitspruch des Erbauers: ora et labora – bete und arbeite.

Besuchstermine:

Sakralbauten
Kloster Riechenberg

Kurzinfos
Das Kloster Riechenberg ist eine historische Klosteranlage am westlichen Stadtrand von Goslar. Bedeutendster Gebäuderest ist die romanische Krypta der abgetragenen Stiftskirche. Das Klostergut untersteht der Klosterkammer Hannover. Im Kloster Riechenberg lebt die evangelische Bruderschaft Gethsemanekloster.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Kloster Wöltingerode

Kurzinfos
Das Kloster Wöltingerode liegt in Goslar (Niedersachsen) im nordwestlichen Harzvorland und gehört zum Stadtteil Vienenburg. Das Kloster wurde 1174 als Benediktinerkloster gegründet und bestand bis 1188. Anschließend wurde es ein Kloster für Zisterzienserinnen. In dieser Zeit wurde der Grundstein für das Kloster gelegt, dessen Ausmaße noch heute vorzufinden sind. 1809 wurde das Kloster aufgehoben.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Frankenberger Kirche

Kurzinfos
Die ehemalige Klosterkirche und heutige evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Goslar wird in der Regel als Frankenberger Kirche bezeichnet und steht auf der Frankenberg genannten Anhöhe am westlichen Ende der historischen Altstadt. Sie ist im Kern romanisch, weist aber gotische und barocke Umbauten auf.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Goslarer Dom

Kurzinfos
Der Goslarer Dom ist die ehemalige Stiftskirche St. Simon und Judas in Goslar. Sie wurde zwischen 1040 und 1050 errichtet, war Bestandteil des Bezirks der Kaiserpfalz Goslar und wurde 1819–1822 abgebrochen. Heute ist noch die nördliche Domvorhalle erhalten.
Die Bezeichnung „Dom“ hat hier nicht die jüngere Bedeutung Kathedrale, sondern die ältere von Münster.

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Klauskapelle

Kurzinfos
Die Klauskapelle in Goslar ist ein kleiner romanischer Kirchenbau aus dem 12. Jahrhundert. Erbaut als Torkapelle, diente sie seit 1537 den Bergleuten vom Rammelsberg als Andachtsstätte. Die Kapelle gehört heute zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Frankenberg.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Marktkirche St. Cosmas und Damian

Kurzinfos
Die Marktkirche St. Cosmas und Damian ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude im Zentrum der Altstadt von Goslar. Sie ist die Rats- und Hauptpfarrkirche der Stadt und ist benannt nach den Heiligen Cosmas und Damian.

Besuchstermine:

Neuwerkkirche Goslar

Kurzinfos
Die Neuwerkkirche ist eine ehemalige Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert in Goslar. Heute dient sie als evangelische Pfarrkirche. Der Bauzustand der Entstehungszeit ist in allen Teilen erhalten. Sie bietet daher ein stilreines Beispiel der romanischen Bauweise.

Besuchstermine:

St. Jakobus der Ältere

Kurzinfos
St. Jakobi ist nach der Stiftskirche St. Simon und Judas die zweitälteste Kirchengründung Goslars. Während die Stiftskirche Symbol kaiserlicher Macht war, entstand die Jakobikirche auf Initiative Bischof Hezilos von Hildesheim (reg. 1054–1079), um am Ostrand der Diözese bei der Kaiserpfalz bischöfliche Präsenz zu zeigen. Eine Urkunde Hezilos belegt das Vorhandensein der Kirche für das Jahr 1073. Gleichzeitig dürfte St. Jakobi von Anfang an auch Bürgerkirche gewesen sein. Das Jakobus-Patrozinium deutet auf begüterte Jakobspilger als Stifter.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

St.-Stephani-Kirche

Kurzinfos
Die mittelalterliche Stephanus-Pfarrei umfasste den östlichen Teil der Reichsstadt Goslar, den Kaufleute, Handwerker und Ackerbürger bewohnten. Vorgängerbau der heutigen Kirche war eine romanische Basilika aus dem 12. Jahrhundert.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Stiftskirche St. Georg

Kurzinfos
Die Stiftskirche St. Georg ist eine bedeutende Barockkirche südöstlich des Goslarer Ortsteils Hahndorf. Sie ist Teil des ehemaligen Augustiner-Chorherren-Stifts St. Georg und wird heute von der Klosterkammer Hannover unterhalten. Kirchlich gehört sie zur katholischen Pfarrei St. Jakobi in Goslar.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Kartenmaterial
Goslar3/B-01 ++ Goslar auf einen Blick ++ Flyer

Objektbeschreibungen
Goslar1/B-01 ++ Goslar Kaiser- und Reichsstadt im Harz ++ Buch A5 schmal
Goslar2/B-01 ++ Kulturerbe der Menschheit/Der Rammelsberg ++ Flyer
Goslar4/B-01 ++ Ev. luth. Marktkirche St. Cosmas und Damian Goslar ++ Flyer