Juni 2023 Aufenthaltsbericht mit Bildern und einem Video von der Altstadt
Beim Abmarsch zu unserer ersten Visite von Marburg haben wir uns auf die Touristeninfo in der Oberstadt geeinigt und nicht auf die am Bahnhof. Den Wegweisern brav folgend kamen wir an dem Erwin-Piscator-Haus an. Dort stand an der ehemaligen Eingangstür zur Touristeninfo, wir sind umgezogen. Na toll! Gut, in einem kleinen Kasten waren Stadtpläne von Marburg. So konnten wir uns wenigsten anhand der angegebenen Adresse neu orientieren. Jetzt ging es gnadenlos, sehr zur Freude von Susanne, Gasse für Gasse nach oben. Diese Stadt ist definitiv nichts für alte Leute. Aber mit ihren über 26.000 eingeschriebenen Studenten ist Marburg wohl auch eher eine Stadt der Jugend und denen macht der Anstieg offensichtlich nicht so viel aus wie uns. In der Nähe des Marktplatzes haben wir dann auch die Touristeninfo gefunden. jetzt konnten wir auch besser die Schönheit der Stadt genießen, ohne Zielstress. Also sind wir relativ gemütlich über Neustadtstraße und Steinweg wieder abgestiegen. Die Pilgrimstein Straße ging es dann zurück zur Lahn. Dort haben wir sogar einen Schäfers Bäcker entdeckt, bei dem ich morgen früh unsere Brötchen besorgen kann. Von hier aus sind es ca. 700 Meter bis zum Womo. Es begann das Relaxen für den Rest des Tages. Ich hatte ja auch schon wieder über 12.000 Schritte zusammen.
Wir sind zu dem Aufzug gelaufen, mit dem man ohne Mühe die Oberstadt erreichen kann. Das war erst mal ideal, speziell für Susanne. Oben angekommen, ist man schon fast am Marktplatz mit der prächtigen, historischen Bebauung. Hier ist ein Gebäude interessanter als das nächste inklusive dem historischen Rathaus. Vom Marktplatz führt ein ausgeschilderter Weg hinauf zum Schloss. Ein Glück, haben wir beim Start nicht gewußt, was uns da jetzt erwartet. Es ging steil bergauf und eine Treppenanlage löste die nächste ab. Der einzige Trost, rechts und links des Weges stehen ebenfalls nur historische Gebäude mit teilweise kunstvoll verzierten Fachwerken und Steinhäuser aus den für die Gegend typisch roten Sandsteinen. Eine erste Pause bot sich uns bei der Pfarrkirche St. Marien. Von hier aus hat man von einer Terrasse schon mal einen tollen Ausblick auf die Dächer der Altstadt von Marburg und in das Lahntal hinein. Die Kirche haben wir auch besichtigt. Sie hat eine schöne Orgel und auch der Hochaltar ist ein Kunstwerk. Von hier aus, gab es für die nächsten 50 Meter Höhenunterschied bis zum Schloss nur noch Treppen. Der reinste Horror für Susanne. Sie hat aber tapfer durchgehalten. Oben angekommen, haben wir einen Linienbus auf dem Schlossplatz stehen sehen. Na toll! Der Bus fährt allerdings nur alle Stunde und dann zur Stadtmitte und zum Bahnhof. Wir haben das Schlossmuseum besucht, was allerdings nicht besonders aufregend war. Die Wohnräume der thüringischen Fürsten sind heute Räume der Universität. Der Museumsbereich ist der Residenzbereich mit den Festsälen und der Schlosskapelle. Die Schlosskapelle ist sehr schlicht und verfügt nicht mehr über die historische Innenausstattung. Wir waren auch relativ schnell durchgegangen. Den ehemaligen Festungsbereich haben wir nur gestreift, er ist heute eher ein Park, wenn auch sehr schön gestaltet. Wir haben uns entschieden, von dem Schloss zu Fuß wieder abzusteigen, weil wir in der Altstadt noch ein schönes Eis essen wollten. Beim Abstieg gab es zwar keine Treppen, aber steiles Gefälle und das auf uraltem Pflaster. Wieder für Susanne eine große Herausforderung. Am Markt wieder angekommen begann die Suche nach einem italienischen Eiscafe. Wir glaubten in der Wettergasse fündig zu werden, leider ein Irrtum. Dafür haben wir einen Laden gefunden, wo ich mir eine neue Mütze gekauft habe. Jetzt mal in Schieberdesign. Den weiteren Abstieg auf Lahnhöhe haben wir über den Steinweg gemacht, hier waren wir gestern auch schon. Unten angekommen, haben wir die Elisabethkirche besichtigt. Eine arge Enttäuschung, weil der gesamte Chor eingerüstet war und z. Zt. renoviert wird. Die Orgel auf der Empore, ist super modern. Von der Kirche aus haben wir uns noch den Bereich Deutsches Haus angesehen. Das mit dem leckeren Eis müssen wir wohl verschieben. Um auf kürzestem Weg in den alten botanischen Garten zu kommen, sind wir einfach durch die Unibibliothek gegangen. Ein tolles Gebäude mit einer sehr großzügigen Architektur. Der alte botanische Garten brilliert durch seine vielen exotischen Bäume und Sträucher. Der Gestaltung nach ist er jetzt eher ein englischer Landschaftspark. Für die Studenten ein Ruheplatz zum Relaxen. Wir hatten noch eine letzte Hoffnung, nun an der Lahnbrücke ein Eiscafe zu finden. Nichts dergleichen, lediglich der ALDI zum Auffrischen unserer Lebensmittel stand noch auf dem Programm. Als wir zurück am Womo waren, waren wir auch etwas abgelatscht, aber glücklich und mit vielen Eindrücken wieder aufgetankt.
Wir sind wieder in die Altstadt gelaufen und mit dem Aufzug in die Oberstadt gefahren. Dieses mal haben wir uns etwas intensiver mit den Bauten um den Marktplatz herum beschäftigt. Vom Marktplatz aus ging es langsam die Barfüßerstraße wieder hinab. Am Plan sind wir dann wieder aufwärts zur Kugelkirche gegangen. In der Kugelkirche fand gerade eine Taufe statt. Nach anfänglichem Zögern haben wir gemerkt der Akt kann noch etwas länger dauern und sind dann doch in die Kirche hineingegangen. Die Kirche ist sehr eigenwillig aufgeteilt. Baulich hat sie nichts mit einer Kugel zu tun. Den Namen Kugelkirche hat sie durch die Mönche bekommen, deren Kopfbedeckung einer Kugel ähnelte. Von da aus sind wir noch ein wenig höher gestiegen zur Lutherischen Pfarrkirche St. Marien. Hier waren wir gestern schon, ich bin aber allein noch mal hineingegangen, um zu fotografieren. Susanne hat in der Zwischenzeit die Aussicht von der Terrasse der Kirche genossen. Vorbei an dem Hochzeitshaus ging es wieder etwas tiefer zu dem Marktplatz. Von da aus sind wir wieder in die Wettergasse gegangen. An ihrem Ende hatte Susanne gestern im Internet ein italienisches Eiscafe entdeckt. Das hat Susanne aber gar nicht gefallen, also haben wir beschlossen, heute wieder eisfrei zu bleiben. Über den Steinweg sind wir wieder auf Lahnhöhe abgestiegen. Am Ende gibt es die St. Michaeliskapelle. Wir haben aber keinen Weg ohne Treppen zu steigen gefunden. Da ich Susanne nicht schon wieder zumuten wollte Treppen zu steigen, haben wir bechlossen die Kapelle auszulassen. Über die Pilgrimstein sind wir wieder zurück bis zu dem Aufzug und sind mit ihm wieder in die Oberstadt gefahren. Dieses mal sind wir aber in die entgegengesetzte Richtung vom Marktplatz gelaufen. Schon nach wenigen Metern Fußweg haben wir entdeckt, dass hier die Gaststätten mit den Terrassen mit Lahnblick sind. In ein Cafe, was auch Eis angeboten hat sind wir dann eingekehrt. Bei einem herrlichen Blick auf Marburg im Lahntal, haben wir einen Eiskaffee genossen. Das war lecker und wir konnten hier den Ausblick genießen. Beim weitern Abstieg, sind wir in die Universitätskirche gegangen. Auch das ist eine sehr ungewöhnliche Kirche. Die große Orgel ist hinter dem Altar in luftiger Höhe. Die Kirche ist generell sehr hoch. Das Kirchenschiff hat eine reich verzierte Holzdecke. Die gesamte Farbgestaltung der Kirche ist sehr dunkel, wodurch sie düster wirkt, obwohl sie eigentlich genügend Tageslicht bekommt. Nachdem wir noch das altehrwürdige Startgebäude der Philipps Universität bewundert haben, ging es über die Universitätsstraße ein kleines Stück zur Kaiserpassage. Dort hat sich Susanne bei Deichmann leichte Schlappen für den Aufenthalt vor dem Womo gekauft. Entlang der Lahn ging es wieder zurück zum Womo. Jetzt war Relaxen angesagt.
Nach dem Frühstück konnten wir zeitnah starten, wir hatten ja nur die Toilette zu entsorgen.
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| Kontaktdaten | Ausstattung | Umfeld/Preise | Informationen/Bilder/Videos |
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Platz: Wohnmobilstellplatz Marburg
✉ Jahnstraße 12, 35037 🌍 Homepage 🌐 Google Map Letzte Aktualisierung: 15.06.2023 |
Anz. Stellpl.: 8 Boden: Sand/Splitt 🔛 8 Meter 🔌 ja 10x 16A CEE; 🚰 ja 🚽 ja Säule 📥 ja Bodeneinlass 🚿 nein; 🚻 nein 📶 nein Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung 📆 ganzjährig Gasflaschentausch: nein Brötchenbestellung: nein Waschm./Trockner: nein Müllentsorgung: ja |
🍴 450 Meter 🥨 550 Meter im REWE 🛒 550 Meter 🎯 950 Meter 💵 Hpts.: 12,-€/Tag 💵 Nebs.: 12,-€/Tag 💵 Nebenk.: 0,-€ 🔌 1,-€/2kWh 🚰 1,-€/100 Liter 🚽 0,-€; 📥 0,-€ Müll: 0,-€ |
Unsere Aufenthalte ++
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2267/B-03 ++ Dein Plan/Für deine Spurensuche in Marburg Stadt und Land ++ Faltplan A7
2268/B-03 ++ Grimmstadt Marburg/Themenweg ++ Flyer
2269/B-03 ++ Marburger Ausblicke/Stadtwanderung im Wandermärchen Burgwald-Ederbergland ++ Flyer
2270/B-03 ++ Schloss Marburg ++ Heft A5
2271/B-03 ++ Marburg an einem Tag/Ein Stadtrundgang ++ Buch A5 Schmal