Oktober 2023 Aufenthaltsbericht mit Bildern von den Mittelland-Kanal-Schleusen, der Altstadt und einem Essen
Ich habe am Nachmittag noch einen Spaziergang gemacht zu dem großen Wasserbauprojekt, was in der Nähe des Stellplatzes sich gerade abspielt. Der Dortmund-Ems-Kanal überquert hier in ca. 15 Meter Höhe die Ems in einer Trogbrücke. Die erste Fahrt ist schon seit 1936 außer Betrieb. Ein Teil davon ist der heutige Yachthafen. Für moderne Großraumbinnenschiffe ist aber jetzt auch die 1936 in Betrieb gegangene neue Trogbrücke zu klein. Bis 2030 soll nun eine neue Kanalbrücke mit zwei Trögen erbaut werden. Dazu hat man in diesem Jahr eine Umfahrung in Betrieb genommen. Ich war natürlich neugierig wie das alles vor Ort aussieht. Das Fotografieren der ersten Trogbrücke, eine absolute Top Ingenieursleistung, war gar nicht so einfach. Ich musste einen steilen Hang runter zur Ems klettern. Die historische Brücke ist eine Viaduktbauweise und steht unter Denkmalschutz. Leider hat sie die Natur schon ganz schön viel zurück erobert. Sträucher und Bäume verdecken die Sicht.
Gegen Abend zog sich der Himmel zu und es fing an zu regnen. Merkwürdig war die Außentemperatur. Es war mit 17°C ungewöhnlich warm für die Jahreszeit.
Die frischen Brötchen waren gut und haben in der Rezeption schon auf mich gewartet. Es war offensichtlich gut, dass wir uns schon gestern Abend damit abgefunden haben heute nicht in die Altstadt von Münster zu fahren. Bis ca. 15:00 Uhr hat es in einem kontinuierlichem Landregen gewässert. Danach wechselte es immer mal in kleinen Pausen. Um 18:00 Uhr sind wir in die Hafengaststätte gelaufen, da hat es gerade mal nicht geregnet. Das Essen war üppig und geschmacklich gut. Das war das erste mal auf dieser Tour, dass wir auswärts gegessen haben. Als wir wieder im Womo waren, fing es dann aber auch schon wieder an zu regnen.
Gegen 12:00 Uhr sah es dann auch tatsächlich danach aus. Ich habe den NIU aus der Garage geholt und wir sind in Richtung Altstadt von Münster gestartet. Die angedrohten 13km haben wir problemlos geschafft, als Ziel hatte ich die Touristeninfo eingegeben. Den NIU haben wir in der Asche abgestellt, von da beginnt auch die Fußgängerzone. Auf dem Weg zur Touristeninfo waren wir noch in der Franziskanerkirche. Sie wird nicht mehr sakral genutz. In der Mitte des ehemaligen Kirchenschiffes gibt es ein Kunstwerk. Ein äußerst rühriger Aufseher hat uns erklärt, um was es sich hier eigentlich handelt. Aus der mitte der Kuppel hängt ein Pendel heraus mit einer Stahlkugel, die durch einen pulsierenden Ringtrafo angetrieben wird. Auf einem Ring auf dem Boden sind Gradzahlen eingegeben. Anhand der Lageveränderung der Kugel beim Pendeln, kann man die Erddrehung nachweisen. Die Kugel wandert mit ihren Ausschlägen auf dem Gradring, je nach Uhrzeit. Äußerst interessant und gut, dass uns das erklärt wurde, wir hätten sonst nicht verstanden, was das zu bedeuten hat. In der Touristeninfo haben wir uns mit einem Stadtplan ausgestattet, so haben wir auch schnell das historische Rathaus gefunden, ein sehr erstaunliches Gebäude oder besser gesagt ein Gebäudekomplex. Der Rathausturm steht komplett separat. Über den Prinzipalmarkt ist man an der St. Lamberti Kirche. Die Kirche enthält viele Epitaphe der Honorigen dieser Stadt. Wir haben erst durch die Ausgestaltung gemerkt, dass wir nicht im Dom sind, wovon wir beim betreten aber ausgegangen sind. Von hier aus ging es zum Domplatz, wo gerade Wochenmarkt war. Hier tobte das Leben und man war förmlich gezwungen, im Mainstream mitzuschwimmen. Der Dom hat uns sehr beeindruckt, dieses Mal war es auch wirklich der Dom, besonders die astronomische Uhr, ein kleines technisches Wunderwerk. Nach der Dombesichtigung waren wir nochmal auf dem Wochenmarkt. Da war ein Stand aus den Niederlanden mit Poffertjes. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen. Vom Domplatz aus sind wir noch zu der Liebfrauen-Überwasserkirche gelaufen. Die Kirche ist eher schlicht. Wir haben uns nicht lange darin aufgehalten, da wurde gerade eine Hochzeit vorbereitet. Von der Kirche aus sind wir im Bogen durch die schönen Fußgängerzonen zurück zu unserem NIU gelaufen. Das war ein ganz schön strammes Pensum für Susanne. Mit dem NIU sind wir noch zum Schloss gefahren. Vor dem Schloss war ein riesiger Rummel und für den Parkplatz sollte man 10,-€ für die Nutzung zahlen. Ist wohl ein bisschen heftig. Wir haben unseren NIU in einer Seitenstraße abgestellt und sind zum Schloss gelaufen. Schon wieder Laufen für Susanne, sie hat aber tapfer durchgehalten. Das Schloss ist in einem superguten Zustand und sieht sehr majestätisch aus. Für den dahinterliegenden botanischen Garten war es dann aber doch etwas viel für Susannes Fuß. Den heben wir uns für einen späteren Besuch mal auf. Auf dem Rückweg zum Womo haben wir an einem ALDI noch einen Zwischenstop eingelegt um uns mit frischen Lebensmitteln zu versorgen.
Jetzt waren wir aber auch froh, wieder in unserem kuscheligen, warmen Womo zu sein, obwohl sich das Wetter noch gut gerappelt hat. Es schien sogar die Sonne und es war angenehm mild.
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| Kontaktdaten | Ausstattung | Umfeld/Preise | Informationen/Bilder/Videos |
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Platz: Yachthafen und Wohnmobil Camp Fuestrup (Greven)
✉ Fuestruper Str. 37, 48268 📫 Mailadresse 🌍 Homepage 🌐 Google Map Letzte Aktualisierung: 19.10.2023 |
Anz. Stellpl.: 94 Boden: Wiese 🔛 12 Meter 🔌 ja 6A oder 16A jeweils CEE; 🚰 ja 🚽 ja Becken 📥 ja Bodeneinlass 🚿 ja; 🚻 ja 📶 ja Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung 📆 ganzjährig Gasflaschentausch: ja Brötchenbestellung: ja Waschm./Trockner: ja Müllentsorgung: ja |
🍴 1200 Meter 🥨 2300 Meter beim Frischemarkt 🛒 2300 Meter Frischemarkt 🎯 11,5 km Münster/Altstadt 💵 Hpts.: 16,-€/Tag am Wasser, 15,-€/Tag dahinter 💵 Nebs.: 16,-€/Tag am Wasser, 15,-€/Tag dahinter 💵 Nebenk.: 0,-€ 🔌 4,-€ 6A u. 6,50€ 16A 🚰 0,10€/10 Liter 🚽 0,-€; 📥 0,-€ 🚿 1,-€/6 Min.; 🚻 0,-€ 📶 0,-€ Waschm./Trockner: 3,-€/Waschm. 2,50€/Trockner Müll: 0,-€ |
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Münster1/B-06 ++ Stadt Münster Cityplan ++ Blatt A4
Münster2/B-06 ++ Die astronomische Uhr im Dom zu Münster ++ Heft A5 schmal
Münster3/B-06 ++ Unser Paulusdom in Münster ++ Buch A4 quadratisch