Tübingen in Baden-Württemberg


Unsere Bewertung: --- ---

Tübingen ist eine Stadt nach unseren Vorstellungen, wenn da nicht die großen Höhenunterschiede wären, die Susannes Füße und Knie nicht so gut vertragen. Die Studenten sorgen für ein quirliges Leben und Treiben. Die vielen historischen Gebäude sind liebevoll gepflegt und vermitteln einen Hauch von mittelalterlicher Romantik. Die Öffnungszeiten des Schlossmuseums sind nichts für Kurzzeitbesucher wie wir, wenn man den Montag oder den Dienstag da ist, steht man vor verschlossener Tür.

Juli 2023 Aufenthaltsbericht mit Bildern vom Schloss und der Altstadt
Montag 17.07.2023

Unsere Fahrt mit dem NIU von Rottenburg nach Tübingen wurde zum Abenteuer. Das Navi hatte die B28 gewählt, die aber unmittelbar nach Verlassen des Ortes Rottenburg zur Autostraße wird, also von uns nicht befahren werden darf. Für ortsunkundige eigentlich eine Katastrophe, weil das nicht vorangekündigt wird. Man steht plötzlich vor dem Schild und hat eine Problem. Wenden ist meistens nicht mehr machbar, weil es schon zwischen den Fahrbahnen einen Grünstreifen gibt. Ich hatte noch die Möglichkeit auf einen seitwärts abgehenden Radweg auszuweichen. Ich habe nun unser Navi mit einem kleinen Ort etwas nördlich der eigentlichen Route gefüttert um dann von da aus nach Tübingen zu kommen. Das waren dann 6km Umweg, aber ohne Autostraße. Als Ziel in Tübingen hatten wir die Touristeninfo eingegeben, um eventuell erstandenes Infomaterial gleich wieder in den NIU packen zu können. Von der Touristeninfo aus konnten wir auch direkt in die Altstadt von Tübingen eintauchen. Die Stadt ist wieder nichts für Susanne, es geht ständig bergauf und bergab. Unabhängig davon ist sie aber sehr schön. Fast komplett geschlossene Häuserfronten aus historischen Gebäuden, wovon viele aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen. Die Stiftskirche hat viele Besonderheiten, die man so nur selten antrifft. 1550 bestimmte Herzog Ulrich, dass der Chor das Grabgelege der herzoglichen Familie wird. Das Chorgestühl wurde ausgebaut und steht nun vor dem Lettner. Der ist auch eine Besonderheit, weil er nun eben nicht mehr die Grenze zwischen Geistlichkeit und Laien bildet. Das Grabgelege darf zur Zeit nicht betreten werden. Von der Stiftskirche sind wir weiter zu dem pompösen Rathausgebäude gelaufen und von da aus zum Schloss Hohentübingen, eine weitere Herausforderung für Susannes Knie. Es ging steil bergauf. Belohnt wird man, oben angekommen, mit einem grandiosen Ausblick auf das Neckartal und die Altstadt von Tübingen. Das Schloss wird fast ausschließlich von der Universität genutzt. Das Museum und die Schlosskapelle, beides ist zu besichtigen, hat aber allerdings montags und dienstag geschlossen. Pech für uns. Auf dem ehemaligen Burghof der Schlossanlage wimmelte es nur so von Eidechsen, die dort das offensichtlich morsche Gestein bevölkern. Nach dem Abstieg vom Schloss sind wir noch weiter durch die Altstadt, auf der Suche nach einem schönen Eiscafe. Leider haben wir nur zwei Eisdielen ohne Sitzmöglichkeit gefunden und ein Eiscafe, wo ein großer Eiskaffee 10,-€ kosten sollte und das war uns definitiv zu teuer.
Unser Weg zurück zum Stellplatz in Rottenburg gestaltete sich noch abenteuerlicher als der Hinweg es schon war. Eine Baustelle vor dem Bahnhof zwang uns zur Umkehr und dann mussten wir einen riesigen Bogen um die Nordstadt von Tübingen machen. Wir landeten dann wieder auf der B28, die wir, genau bevor sie Autostraße wurde, verlassen haben. Es ging dann wieder über Hirschau und Wurmlingen zurück zum Stellplatz.

Burgen/Schlösser/Festungen/Wehranlagen
Schloss Hohentübingen

Kurzinfos
Das Schloss Hohentübingen liegt zentral in der Stadt Tübingen auf einem Bergsporn. Es wurde ab dem 11. Jahrhundert erbaut, im 16. Jahrhundert erweitert und stellt in seiner heutigen Form eine Mischung aus mittelalterlicher Burg, neuzeitlichem Schloss sowie Festung dar.

Besuchstermine:

Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Museum der Universität Tübingen

Kurzinfos
Das Museum der Universität Tübingen MUT ist eine zentrale Einrichtung der Eberhard Karls Universität in Tübingen, die seit Oktober 2006 die universitären Sammlungen erforscht, organisatorisch miteinander verbindet, professionalisiert, in wechselnden Ausstellungen ein Expositionslabor für die Universität bereitstellt und die Sammlungen für Forschung, Lehre und Bildung nutzbar sowie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Stadtmuseum Tübingen

Kurzinfos
Das Stadtmuseum Tübingen, das aus „Städtischen Sammlungen“ hervorgegangen ist, ist in einem über 500 Jahre alten ehemaligen Kornhaus in der Kornhausstraße 10 in der Altstadt von Tübingen untergebracht. Im Museum befindet sich eine stadthistorische Dauerausstellung, die einen Überblick über die Stadtgeschichte Tübingens der letzten 600 Jahre gibt, sowie eine Dauerausstellung zu der Scherenschnittkünstlerin Lotte Reiniger. Außerdem zeigt das Museum mehrere Wechselausstellungen im Jahr, zu denen jeweils ein umfangreicher Katalog erscheint.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Parks/Areale/Statuen/Monumente/Brunnen
Botanischer Garten

Kurzinfos
Der Botanische Garten in Tübingen ist eine Einrichtung der Eberhard Karls Universität Tübingen.
Der Botanische Garten hat eine Fläche von rund zehn Hektar und befindet sich seit dem Jahr 1969 auf der Morgenstelle im Norden von Tübingen. Zuvor war der Botanische Garten in der Nähe des Stadtzentrums gelegen und wird auch heute noch als Stadtpark Alter Botanischer Garten genutzt. Der heutige Botanische Garten beherbergt rund 10.000 Pflanzenarten von fünf Kontinenten und ist ganzjährig für die Allgemeinheit geöffnet. Er ist ein Teil der Sammlungen des Museums der Universität Tübingen MUT.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Profanbauten
Hölderlinturm

Kurzinfos
Der Hölderlinturm in Tübingen wurde im späten 19. Jahrhundert nach dem Dichter Friedrich Hölderlin benannt, der dort vom 3. Mai 1807 bis zu seinem Tod im Jahr 1843 lebte. Das Gebäude ist eine der bekanntesten Gedenkstätten Tübingens.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Nonnenhaus

Kurzinfos
Das Nonnenhaus in Tübingen (Baden-Württemberg) ist eines der am besten erhaltenen Beginenhäuser Deutschlands. Vermutlich bewohnten 1488 zunächst Dominikanerinnen, dann Beginen, die „Nonnen“, das Fachwerkhaus. Mit 30 Metern Länge zählt es zu den größten Fachwerkhäusern der Tübinger Altstadt.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Rathaus

Kurzinfos
Das Tübinger Rathaus wurde ab 1435 erbaut und in mehreren Phasen erweitert und renoviert. Es diente ungefähr von 1471 bis 1805 als Sitz des Hofgerichts des Landes Württemberg. Neben Gerechtigkeitsbildern, Friesen und Sgraffito-Bemalungen enthält die Fassade eine astronomische Uhr. Das Gebäude hat eine Länge von ca. 20 Metern, ist ca. 15 Meter breit und hat bis zur Traufe eine Höhe von ca. 20, bis zum First von ca. 30 Metern.

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Sakralbauten
Jakobuskirche

Kurzinfos
Die Jakobuskirche, auch Spitalkirche genannt, in Tübingen ist eine romanische, ursprünglich dem heiligen Jakobus geweihte Kirche, die heute von der Tübinger evangelischen Jakobusgemeinde im Kirchenbezirk Tübingen genutzt wird. Sie bildet mit dem benachbarten Salzstadel das historische Zentrum der Tübinger Unterstadt, der sogenannten Gôgei.

Besuchstermine:

St. Johannes Evangelist

Kurzinfos
Die katholische Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Tübingen wurde von 1875 bis 1878 von dem Hofbaumeister Joseph von Egle im Stil der Neugotik erbaut.

Besuchstermine:

Stiftskirche

Kurzinfos
Die Stiftskirche zu St. Georg in Tübingen wurde in ihrer heutigen Form von 1470 bis 1490 unter Graf Eberhard im Bart aufgrund der Übersiedlung des Chorherrnstiftes von Sindelfingen und der Gründung der Eberhard Karls Universität Tübingen erbaut. Als Baumeister der spätgotischen Hallenkirche gelten Peter von Koblenz und Hans Augsteindreyer. Sie ist die Pfarrkirche der Evangelischen Stiftskirchengemeinde Tübingen und Dekanatskirche im Kirchenbezirk Tübingen.

Besuchstermine:

Kloster Bebenhausen

Kurzinfos
Das Kloster Bebenhausen war eine Zisterzienserabtei in Bebenhausen (heute Ortsteil von Tübingen, Baden-Württemberg). Nach der Reformation (in Württemberg 1534) dienten die Klostergebäude als Klosterschule, Jagdschloss der Könige von Württemberg und als Sitz des Landtags des Landes Württemberg-Hohenzollern.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Kartenmaterial
2307/B-04 ++ Universitätsstadt Tübingen/Stadtplan ++ Blatt A4 auf A5 gefaltet
2308/B-94 ++ Der kleine Tübinger/Cityplan mit vielen Sehenswürdigkeiten ++ Faltplan A7
2309/B-04 ++ Kleiner Führer durch die Universitätsstadt Tübingen ++ Heft A6

Objektbeschreibungen
1686/B-04 ++ Kloster und Schloss Bebenhausen ++ Flyer