Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg


Unsere Bewertung: --- ---

Der Ortsteil Villingen hat eine geschlossene Altstadt mit einer weitestgehend intakten historischen Stadtmauer mit Tortürmen. Es gibt eine Vielzahl historischer Gebäude und sehr gutem Zustand, die auch sehenswert sind. Dieser Stadtteil lebt und hat in den Fußgängerzonen florierende Gasttronomie. Ganz anders sieht es in dem Ortsteil Schwenningen aus. Hier gibt es keine wirklich erkennbare Altstadt und die Fußgängerzonen brillieren mit Leerstand ehemaliger Ladengeschäfte. Das einzige Juwel von Schwenningen ist das Schwenninger Moos, ein begehbares Moorgelände, durch das die europäische Wasserscheide verläuft. Man könnte eventuell auch noch die Neckarquelle mit dazu zählen, da aber Niemand genau weiß welche Quelle wirklich die Neckarquelle ist, ist das wohl dem Einzelnen überlassen, welchen Ort er als Neckarquelle ansieht. Unsere Begeisterung gilt also nur dem Ortsteil Villingen.

Juli 2023 Aufenthaltsbericht mit Bildern von Villingen, Schwenningen und dem Schwenninger Moos
Donnerstag 13.07.2023

Beim Start in Bad Dürrheim habe ich Schwenningen in das Navi eingegeben. Warum uns dieses intelligente Gerät in einem weiten Bogen erst nach Villingen geführt hat blieb uns ein Rätsel. Als wir aber an einem der Stadttore vorbeifuhren, haben wir uns kurze Hand entschlossen, uns erst Villingen anzusehen. Die Stadt innerhalb der ehemaligen Stadtmauer hat uns sehr schnell positiv beeindruckt. Sie ist relativ klein, aber sehenswert. Es gibt neben den beiden Kirchen Villinger Münster und St. Georg diverse historische Gebäude, die sehr sehenswert sind. Die Fußgängerzonen leben und bieten mit ihren offensichtlich florierenden Geschäften gute Einkaufsmöglichkeiten. Die haben wir dann auch genutzt, ich wollte noch eine einfarbige kurze Hose haben. Dass daraus dann gleich zwei wurden, lag unter anderem auch an dem Rabattsystem des Ladens. Nach unserem Rundgang durch die Altstadt ging es mit dem NIU wieder zurück zum Womo nach Bad Dürrheim.

Freitag 14.07.2023

Ich habe dieses mal für den Ausflug von Bad Dürrheim nach Schwenningen in das Navi nicht Schwenningen selbst eingegeben, sondern die Neckarquelle als Ziel. Ich hatte die Hoffnung, nicht die stark befahrene Landstraße fahren zu müssen. Hat leider nicht funktioniert, bis auf die letzten 500 Meter. Unser Navi hat uns auf den Parkplatz eines großen Waldfriedhofes geführt. Von Neckarquelle nichts sehen. Jetzt haben wir Zentrum von Schwenningen eingegeben und landeten auf dem Rathausplatz. Von hier aus haben wir einen Spaziergang gemacht, auf der Suche nach der Touristeninfo, weil wir unseren Stadtplan vergessen hatten. Unsere Begeisterung von dem Ort hielt sich in Grenzen. Selbst die meisten Bereiche der Fußgängerzonen sind leer und besonders auffällig ist hier der Leerstand ehemaliger Ladengeschäfte. Die meisten Gebäude stammen aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Die Touristeninfo haben wir dann am Bahnhof, im Bahnhofsgebäude gefunden. Wir sind dann aber auch auf kürzesten Wege zurück zum NIU. Susanne hat auf ihrem Handy die Neckarquelle eingegeben und die dort aufgeführte Adresse habe ich dann in unser Navi eingegeben. Jetzt landeten wir auf einem Parkplatz von einem Sportzentrum. Aber von hier aus ging ein Weg direkt in das Schwenninger Moos. Das war jetzt schon eher ein Highlight. Hier schwirrten die unterschiedlichsten Libellenarten umher, teilweise sehr farbenprächtig. Wir waren an der europäischen Wasserscheide. Wirft man hier eine Flasche ins Wasser, kann die sich entscheiden, ob sie zum schwarzen Meer will oder in die Nordsee. Nach dem kleinen Spaziergang durch das Schwenninger Moos sind wir mit dem NIU noch zu der symbolischen Quelle des Neckars gefahren. Hier wurde im Rahmen der Landesgartenschau ein Platz eingerichtet, mit einer Steinwand, aus der Quellwasser austritt. Daneben, auf einer Bank, sitzt eine bronzene Frau, die die Quelle bestaunt. Von hier aus sind wir wieder zurück zum Womo.

Burgen/Schlösser/Festungen/Wehranlagen
Ruine Kirneck

Kurzinfos
Die Ruine Kirneck, auch Kirnegg, Kürneck, Kürnach oder Salvest genannt, ist die Ruine einer Höhenburg auf einem auf 780 m ü. NN liegenden Felsen über dem Kirnachtal zwischen der Stadt Villingen-Schwenningen und Unterkirnach im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Villinger Stadtbefestigung

Kurzinfos
Ursprünglich bestand die Villinger Stadtbefestigung aus der bis heute zu weiten Teilen erhaltenen inneren Stadtmauer, wenngleich in wesentlich höherer Ausführung, dem inneren Graben und der sogenannten „Fülle“ (äußere Stadtmauer) mit einer Stärke von mehreren Metern, deren innere und äußere Stützmauern mit Füllmaterial der Gräben verdichtet war.

Besuchstermine:

Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Franziskanermuseum

Kurzinfos
Das Franziskanermuseum im ehemaligen Franziskanerkloster in Villingen-Schwenningen im Stadtbezirk Villingen ist ein kulturhistorisches Museum mit Sammlungsschwerpunkten zur Stadtgeschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart, zur Volkskunde des Schwarzwalds und zum keltischen Fürstengrab Magdalenenberg.

Besuchstermine:

Heimat- und Uhrenmuseum Schwenningen

Kurzinfos
Das Heimat- und Uhrenmuseum Schwenningen ist Teil der Städtischen Museen Villingen-Schwenningen und dokumentiert die Heimat- und Kulturgeschichte Schwenningens und der Umgebung. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Lehrerhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der Fachwerkbau zählt zu den ältesten in Schwenningen erhaltenen Gebäuden und dient seit 1931 als Museum.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Uhrenindustriemuseum Villingen-Schwenningen

Kurzinfos
Das Uhrenindustriemuseum befindet sich im Stadtbezirk Schwenningen der baden-württembergischen Stadt Villingen-Schwenningen in Deutschland.
Es wurde 1994 in den Räumen der ehemaligen Württembergischen Uhrenfabrik Bürk gegründet. In Vorführungen und Sonderausstellungen werden seither Wecker, wie sie in den 1920er Jahren in Schwenningen hergestellt wurden, auf alten, restaurierten Maschinen von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Museums gefertigt.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Natur/Naturschutzgebiete
Schwenninger Moos

Kurzinfos
Das Moorgebiet ist drei Quadratkilometer groß, befindet sich 705 m ü. NHN und ist Naturschutzgebiet. Durch das Moor verläuft die Europäische Wasserscheide, welche die Zuläufe von Rhein und Donau trennt: Im Moor ist der Ursprung des 362 Kilometer langen Neckars, der bei Mannheim in den Rhein mündet. Eine Kalkmergel-Quelle innerhalb des Moores könnte am ehesten als Neckarursprung bezeichnet werden, liegt aber in einem geschützten Gebiet und ist daher für Besucher nicht zu sehen. Außerdem ist das Moor Quellgebiet des Talbachs, der bei Marbach, einem Stadtbezirk Villingen-Schwenningens, in die Brigach, einen der beiden Quellflüsse der Donau, mündet.

Besuchstermine:

Parks/Areale/Statuen/Monumente/Brunnen
Altstadt von Villingen

Kurzinfos
Der mittelalterliche Stadtkern von Villingen ist formal zu großen Teilen erhalten, dazu gehören das frühgotische Münster (13.–16. Jahrhundert), das spätgotische Rathaus (1534), die Stadtmauer mit drei erhaltenen von ursprünglich vier Tortürmen, die Universitäts-Zehntscheuer, die Alte Prälatur (13.–16. Jahrhundert) und das stadtgeschichtliche Franziskanermuseum in Villingen, das im Rahmen der 1000-Jahr-Feier 1999 neu eröffnet wurde.

Besuchstermine:

Sakralbauten
Villinger Münster

Kurzinfos
Das Villinger Münster (Münster Unserer Lieben Frau) ist ein Münster im Zentrum des Stadtbezirks Villingen in Villingen-Schwenningen. Es ist die katholische Hauptkirche Villingens. Ursprünglich war es Johannes dem Täufer geweiht. Im Villinger Münster befindet sich das Nägelinskreuz.

Besuchstermine:

Benediktinerkirche/St. Georg

Kurzinfos
Die Benediktinerkirche Villingen in Villingen-Schwenningen ist die ehemalige Klosterkirche des Benediktinerklosters Villingen in Villingen. Das Kloster und die Kirche entstanden nach der Umsiedlung der Mönche durch die Reformation aus dem Kloster St. Georgen im Schwarzwald an der Stelle des einstigen Pfleghofs. Der Bau der Gesamtanlage begann unter Abt Georg III. Gaißer 1688, beratender Architekt war Michael Thumb. Die Kirche ist St. Georg geweiht.

Besuchstermine:

Johanniterkirche

Kurzinfos
Die Johanniterkirche ist die älteste protestantische Kirche der Stadt Villingen-Schwenningen im Stadtbezirk Villingen im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg.
Die Johanneskirche ist eine vierjochige Saalkirche mit eingezogenem zweijochigem Chor mit flachem Ostschluss. Der mit vier Giebeln und einem spitzen Helm bekrönte Kirchturm ist asymmetrisch südlich des Chors angebaut. Die Dachstühle der Satteldächer über Schiff und Chor sind als Hängewerke konstruiert. Die Architekturglieder sind gegenüber den weiß verputzten Fassaden rot abgesetzt. Den westlichen Zugang zum Kirchenschiff bildet das aus der mittelalterlichen Bauzeit stammende spitzbogige Portal mit profilierter Rahmung.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Kapuzinerkloster Villingen

Kurzinfos
Das Kapuzinerkloster Villingen ist ein abgegangenes Kloster des Kapuzinerordens im Ortsteil Villingen der Stadt Villingen-Schwenningen. Die Grundsteinlegung erfolgte 1655 am Niederen Tor. Das Kloster wurde 1806 aufgehoben und nach einer kurzzeitigen Nutzung als Lazarett 1820 zu einer Brauerei umgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte der Abriss des Konvents. Erhalten haben sich die entkernten und neu ausgebauten Gebäude der Laienkirche, des Presbyteriums und des Psallierchores.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Kartenmaterial
2302/B-06 ++ Stadtplan von Villingen-Schwenningen ++ Blatt A4 auf A5 gefaltet
2303/B-06 ++ Erleben Sie Villingen-Schwenningen/Stadtmomente ++ Flyerfaltplan

Objektbeschreibungen
2304/B-06 ++ Das Münster Unserer Lieben Frau in Villingen ++ Heft A5 schmal