Der Ort Struer in der dänischen Region Midtjylland   


Unsere Bewertung: --- ---

Die Stadt Struer ist eine typische Wohn- und Industriestadt Dänemarks. Getreu dem Motto quadratisch, praktisch und gut. Die kleine Fußgängerzone verfügt noch über einige historische Gebäude, aber auch die sehen sehr nach Prakmatismus aus. Es gibt einen sehr schönen Stadtpark in einer Talmulde.

Juni 2016 Reisebericht, Bilder, Video
Sonntag 19.06.2016

Ich habe heute früh trotz kräftigen und vor allem kalten Wind mich auf den Weg zum Aldi gemacht. Wir hatten nämlich am Vortag gesehen, dass es dort Brötchen und Brot nach deutschem Muster gab und erheblich preiswerter als beim Bäcker. Zwei Brote und die drei Schrippen haben ganze 35 Kronen gekostet. Das kostet beim Bäcker schon ein Brot. Die Brötchen waren auch noch recht lecker. Nach dem Frühstück sind wir gestartet, ohne Entsorgung, da noch alles im grünen Bereich war. Die Fahrt führte uns wieder durch sehr schöne Landschaft. Es war zwischendurch auch mal sogar hügelig. Als wir in Struer ankamen, zeigte unser Navi eine riesige Schlaufe an, die uns eigentlich direkt wieder in den Ort zurückführte. Das ganze über einen schmalen Damm durchs Wasser. Des Rätsels Lösung war ein Eisenbahngleis was man nur am Ende der Schleife passieren konnte. Das ganze Spiel sind 5 km und man ist wieder am Ausgangspunkt, aber dann auf der anderen Seite des Bahngleises. Der kleine Platz mit nur 6 Stellplätzen war Gott sei Dank nur von zwei Womos belegt und so war für uns noch ausreichend Platz. Nach dem zweiten Frühstück sind wir zu Fuß in die Stadt gelaufen. Leider war die Touristeninfo zu, aber es war ja auch Sonntag. Dafür haben wir uns aus dem Kvikli eine leckere Erdbeertorte mitgenommen. Der Wind wehte immer noch mit unverminderter Stärke und zottelte gewaltig an unserem Womo. Ich hatte aber zunehmend den Eindruck, dass er nicht mehr so eisig war.

Montag 20.06.2016

Heute in der Nacht hat es zu regnen begonnen. Dabei wechselte ständig zwischen Landregen und Wolkenbruch. Zum Frühstück gab es Weißbrot. Nach dem Frühstück habe ich mich warm angezogen und obendrauf meine Regenjacke und dann noch den Schirm aufgemacht. So gut ausgestattet habe ich mich auf den Weg zur Touristeninfo gemacht. Ich habe dort Material für den gesamten nördlichen Bereich von Dänemark bekommen. Den Rest des Tages haben wir mit Lesen und Schlafen verbracht. Es hat ja auch ununterbrochen geregnet. Für morgen sagt der Wetterbericht Sonnenschein und höhere Temperaturen voraus. Mal sehen ob er recht behält.

Dienstag 21.06.2016

Das mit dem Sonnenschein hielt sich erstmal in Grenzen. Aber zumindest hat es nicht mehr geregnet. Beim Frühstück haben wir mitbekommen, dass unser Nachbarwomo einen platten Reifen hatte und damit nicht so richtig zurecht kommt. Da das Rad nur Luft verloren hatte, aber nicht ganz platt war, habe ich es ihnen mit unserem Kompressor aufgepumpt. Die Frau hatte aber in der Zwischenzeit wohl einen Pannendienst geholt.
Wir sind mit den Rädern gestartet und haben über Vinderup den Ort Sahl mit der historischen Kirche erreicht. Von dort aus sind wir nach der Besichtigung der Kirche zum Museumsdorf Hjerl Hede gefahren. Das Freilandmuseum war sehr sehenswert, aber es war schade, dass die Animateure erst ab nächste Woche vor Ort sind und dann auch nur für sechs Wochen. Für die Rücktour haben wir den gleichen Weg genommen. Es waren so schon über 45 km. Die Fahrt war sehr schön, da in der Zwischenzeit fast blauer Himmel war. Kaffeetrinken haben wir ausfallen lassen, da es schon nach 17:00 Uhr war. Nach einem kurzen Schläfchen im Freien, habe ich unsere Prepaidkarte von Dänemark aufgeladen bekommen. Nun haben wir vier Wochen Ruhe. Susanne hatte ein Gespräch mit Womonachbarn begonnen in dessen Ergebnis, sie denen, unser Womo zeigte. Sie interessieren sich wohl auch für ein Duomobil.

Mittwoch 22.06.2016

Heute Morgen war es milder als gestern, aber dafür auch bewölkt. Hat uns aber nicht so wirklich interessiert, da heute ein Einkaufstag geplant war. Wir sind mit den Rädern zum ALDI gefahren. Dort haben wir uns mit Selters versorgt und einigen Leckereien. Auf dem Rückweg hat es dann auch zu allem Überdruss angefangen zu regnen. Der Regen war wie in einer Waschküche. Es war relativ warm und 100% feucht. Gegen Mittag hörte es auf und der Himmel riss auf. Am Nachmittag sind wir in den Ort gelaufen um im Kvikly Milch zu besorgen. Dabei haben wir Einweggrills entdeckt im Sonderangebot für umgerechnet 2,69€. Da haben wir uns zwei mitgenommen zum Ausprobieren. Für das heute vorgesehene Grillen habe ich dann gleich davon einen genommen. Diese Grills haben ungepresste Holzkohle und sind gut gefüllt. Diese Holzkohle brannte sehr schnell an und ich war baff erstaunt, wie schnell das Grillgut durch war. Bei den Würsten musste ich aufpassen, dass sie nicht schwarz wurden. Jetzt gab es eine Zeitdiskrepanz zu den Kartoffeln. Ich habe das Grillgut auf den Teller gemacht und den auf den Grillrand gestellt. Für den Transport haben wir einen zweiten benutzt. Von diesen Grills werden wir morgen noch einige kaufen, bevor wir weiterfahren. So preiswert und gut, dass kann man sich nicht entgehen lassen. Vor dem Grillen hatten wir schon überlegt was wir machen, wenn es zu regnen anfängt. Es sah nämlich ziemlich düster am Himmel aus. Nach dem Grillen hatten wir dann aber strahlend blauen Himmel.

Donnerstag 23.06.2016

Heute Nacht gab es mehrere Wolkenbrüche. Auch als wir aufgestanden sind war der Himmel düster, aber es hat nicht geregnet. Nach dem Frühstück haben wir den Abwasch gemacht und danach sind wir zum Kvikly gelaufen um noch weitere 8 Einweggrills zu kaufen. Wasser bunkern konnte ich hier an unserem Stellplatz. Nach dem Ablassen des Grauwassers sind wir dann gestartet.

Juli 2025 Reisebericht, Bilder, Video
Mittwoch 16.07.2025

Unmittelbar hinter Ringkøbing hat der Regen komplett aufgehört. Wir sind auf der B16 in Richtung Norden durch sehr schöne Landschaft gefahren. Nach einem Bogen um Holstebro sind wir auf der B11 weiter gefahren, wobei hier schon Struer ausgeschildert war. Das Navi hat uns problemlos zum Stellplatz geführt. Auf dem Platz standen ganze drei Womos, er war also so gut wie leer. Das Einchecken auf diesem Platz ist nur etwas für gut trainierte Internetbenutzer. Es gibt keinen Bezahlautomaten mehr. Alles läuft über einen QR Code. Aber wir haben es geschafft. Susanne ist ja bestens trainiert und meistert auch solche Herausforderungen. Nach einem gemütlichen Zwischenkaffe sind wir zu einem ersten Spaziergang in die Fußgängerzone von Struer gestartet. Vieles weckte in uns Erinnerungen an unseren ersten Besuch in 2016. Die kleine Innenstadt hat nicht das mittelalterliche Gesicht, was uns so gefällt. Auf unserem Weg zu einem Lidl sind wir durch den Stadtpark gelaufen. Eine sehr schöne Parkanlage. Wir haben den Lidl erreicht und uns mit neuen Lebensmitteln eingedeckt. Von da aus ging es zurück zum Womo.

Donnerstag 17.07.2025

Nach einer ruhigen Nacht und einem leckeren Frühstück, habe ich den NIU ausgeladen und fahrbereit gemacht. Der Wetterbericht hat für heute wieder einen Sommertag mit 26°C prognostiziert. Ideale Voraussetzung für einen Ausflug nach Hjerl Hede, einem Freilandmuseum, das wir schon Mal im Jahr 2016 besucht haben. Das Navi vom NIU führte uns über die kleine Stadt Vinderup und der Ansiedlung Sahl. Als wir am Freilandmuseum ankamen, tobte dort schon das Leben. Der Pkw Parkplatz war gut gefüllt. Am Eingang zum Museumsgelände wurden alle Besucher von Damen in historischer Kleidung von der Gegend hier begrüßt. Wir haben uns bei unserem Rundgang an dem Plan gehalten, den wir beim Kauf der Eintrittskarten erhalten haben. Es gab ihn sogar in deutscher Sprache. Die einzelnen Stationen waren aber vor Ort auch nochmals ausführlich beschrieben. Bei unserem ersten Besuch waren die einzelnen Gebäude nicht bespielt. Dieses Mal gab es in den meisten Häusern und ganz speziell in denen, wo Handwerk betrieben wurde, entsprechend gekleidete Animateure, die auf Fragen geantwortet haben und auch ihre Handwerkskünste vorgeführt haben. Dieses Mal lief am Sägewerk auch die Dampfmaschine und das Sägewerk war in Betrieb. In der Molkerei hat Susanne, nachdem sie kosten durfte, dort gefertigte Butter gekauft. Wir haben gemerkt, dass wir solche Museen immer wieder gerne besuchen. Wir entdecken dort immer wieder Gegenstände, die wir noch aus unseren Kindheitsjahren her kannten. Außerdem bemerken wir eine starke Dankbarkeit, dass wir in diese Zeit hineingeboren wurden. Das Leben war offensichtlich vor mehr als 100 Jahren nicht annähernd so gemütlich wie das unsrige. Unser NIU hat uns wieder auf direktem Weg zu unserem Womo zurückgebracht. In der Zwischenzeit hat die Außentemperatur 26°C erreicht und es war bullig warm.
Am späten Nachmittag haben wir noch einen Spaziergang zu dem Eisenbahnmuseum gemacht. Wir wollten mal sehen, ob es sich lohnt dem Museum einen Besuch abzustatten. Mal abgesehen davon, dass es morgen gar nicht geöffnet wäre, haben wir sehr schnell erkannt, dass es sich tatsächlich nicht lohnen würde. Die Fahrzeuge sind in einem traurigen Zustand und nicht wirklich sehenswert. Das ganze Museum ist auch sehr überschaubar.

Freitag 18.07.2025

Nach einer milden Nacht, mit 17°C schon fast eine tropische Nacht und einem guten Frühstück, sind wir in den Tag gestartet. Da wir schon gestern festgestellt haben, dass das Eisenbahnmuseum nichts Sehenswertes ist, haben wir beschlossen, heute nur zu faulenzen. Der Wetterbericht hatte mit 26°C wieder einen warmen Tag vorausgesagt. Gegen Mittag waren dann auch die 26°C erreicht. Nach unserem Nachmittagskaffee haben wir einen kleinen Spaziergang entlang dem Wasser gemacht. Hier stehen viele Neubauten, wobei wir uns nicht einig waren, ob es sich um Sommerwohnungen oder um feste Wohnungen handelt. Sie sind sicher für beide Varianten geeignet. Die Wohnungen gehen fast alle über zwei Etagen und haben sowohl unten wie auch in der oberen Etage Terrassen. Einige Wohnungen haben mit der oberen Terrasse einen traumhaften Blick auf den Limfjord. Nach einer kleinen Biege in die Altstadt, ging es über die Fußgängerzone wieder zurück zum Womo. Gegen 18:00 Uhr verdunkelte sich der Himmel und kurz darauf schüttete es wie aus Eimern, begleitet von Blitz und Donner. Der Regen war so heftig, dass bei unserer Satellitenschüssel kein Signal mehr ankam. Das Ganze dauerte aber nur ca. 15 Minuten dann war der Wasserhahn wieder zu. Dann gab es auch wieder ein Fernsehbild.

Samstag 19.07.2025

Heute war die Nacht sehr mild. Schon beim Frühstück hatten wir wieder 22°C. Das Wasser bunkern war hier sehr bequem, da ein Wasseranschluss direkt an unserem Stellplatz war und der Anschluss hatte sogar einen langen Schlauch. An der V+E haben wir das Grauwasser abgelassen und die Toilette entleert. Bevor wir Struer verlassen haben, haben wir am Lidl unsere Lebensmittelvorräte aufgefrischt.

Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Museumsdorf Hjerl Hede

Kurzinfos
Hjerl Hede ist ein Freilichtmuseum in der Kommune Holstebro, gelegen zwischen den Orten Skive und Holstebro. Es präsentiert die Geschichte des ländlichen Jütlands von der Steinzeit bis zur Moderne.

Besuchstermine:

Parks/Areale/Statuen/Monumente/Brunnen
Fußgängerzone

Kurzinfos
Struer besitzt eine besonders schöne Fußgängerzone. Hier stehen auch die wenigen historischen Gebäude die Struer besitzt.

Besuchstermine:

Stellplatz + Am Fjord +

Kontaktdaten Ausstattung Umfeld/Preise Informationen/Bilder/Videos
Platz: Stellplatz "Am Fjord"

✉ Ved fjorden, DK-7600

Struer


📫 Mailadresse
🌍 Homepage
🌐 Google Map
Letzte Aktualisierung:
16.07.25
Anz. Stellpl.: 16
Boden: Pflaster
🔛 10 Meter
🔌 ja 16A CEE; 🚰 ja
Kleinmengen: ja
🚽 ja Rohrstutzen
📥 ja Bodeneinlass
🚿 ja; 🚻 ja
📶 ja
Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung
📆 Anfang April bis Mitte Nov.
Gasflaschentausch: nein
Brötchenbestellung: nein
Waschm./Trockner: nein
Müllentsorgung: ja
Mülltrennung: ja
🍴 am Platz
🥨 600 Meter
🛒 600 Meter
🎯 500 Meter
💵 Hpts.: 20,08€/Tag
💵 Nebs.: 20,08€/Tag
💵 Nebenk.: 0,-€
🔌 0,68€/kWh
🚰 0,-€
Mindermengen: 0,-€
🚽 0,-€; 📥 0,-€
🚿 0,70€/5 Min.; 🚻 0,-€
📶 0,-€
Müll: 0,-€

Stellplatzinfos:
  • Das Gelände liegt am Rand eines Pkw-Parkplatzes im Yachthafen, direkt am Hafenbecken. Die Stellflächen sind markiert und Abgegrenzt. Man genießt eine tolle Aussicht auf das Wasser und die Steganlagen.
  • Es gibt mehrere Stromsäulen mit jeweils 6 Anschlüssen in CEE, abgesichert mit 16A.
  • Die V+E ist professionell und der Bodeneinlass für Grauwasser ist für uns anfahrbar. Fäkalienentsorgung erfolgt über einen Rohrstutzen.
  • Die Bezahlung der Stellplatzgebühr und des Stromverbrauches ist nur via Internet möglich. Man scannt einen QR-Code und folgt dann den Anweisungen. Der Vorteil dieses Systems ist, man benötigt keine App.
  • Dieser Platz hat sich gegenüber unserem ersten Aufenthalt erneuert. Die Stellflächen sind jetzt gepflastert und markiert. Alle Gemeinschaftsräume des Segelclubs sind über Zahlencode zugänglich. Allerdings muss nun auch der Strom nach Verbrauch bezahlt werden.

    Unsere Aufenthalte: ++
  1. vom 19. bis 23.06.16 : Wir stehen mit Sicht auf den Hafen.
  2. vom 16. bis 19.07.25 : Wir stehen links neben der Wasserzapfstelle.

Kartenmaterial
Keine Informationen vorhanden!

Objektbeschreibungen
Struer1/B-02 ++ Klosterheden bei Stuer ++ Flyer
Struer2/B-02 ++ Guide zum Freilichtmuseum Hjerl Hede ++ Faltplan A6