Grand (Vosges) in der Region Grand Est


Unsere Bewertung: --- ---

Grand ist aus einer sehr frühen Römersiedlung entstanden, die in ihrer Blüte mehr als vier mal so groß war wie das heutige Dorf. Das ganze Dorf ist bis auf wenige Häuser wie ein Freiluftmuseum aus dem Mittelalter. Relikte aus der Römerzeit findet man in den meisten Häusern, denn viele der heutigen Häuser wurden aus den Steinen der verlassenen Römerhäusern erstellt. Hier könnte man ohne viel Aufwand einen Asterix und Obelix Film drehen. Die Gallier lassen grüßen. Teilweise so wildromantisch, dass es schon wieder Charme hat. Ein längerer Aufenthalt in diesem Ort lohnt sich nur, wenn man die Landschaft genießen will. Ich liebe diese hügelige Landschaft von Lothringen mit dem steten Wechsel zwischen Wiesen, Felder und Wald.

Juli 2023 Aufenthaltsbericht mit Bildern vom Ort und dem Amphieteather
Montag 03.07.2023

Unser Navi führte uns ein kurzes Stück auf der A33 entlang und dann über Landstraße vorbei an dem Ort Ochey und dem Ort Frebécourt durch die schöne Landschaft der Vogesen. In Grand angekommen, staunten wir nicht schlecht, der Stellplatz war komplett leer und entgegen unserer Unterlagen verfügt er über eine professionelle V+E, an der sich sogar zwei Steckdosen in CEE-Ausführung befinden.
Nachdem wir unser Womo standklar gemacht haben, sind wir zu einem ersten Spaziergang in das kleine Dorf gelaufen. Grand ist aus einer sehr frühen Römersiedlung entstanden, die in ihrer Blüte mehr als vier mal so groß war wie das heutige Dorf. Die Reste dieser Römersiedlung sind hier allgegenwärtig und stellen auch die einzigen Highlights des kleinen Ortes dar. Es gibt hier ein kunstvolles Mosaik, dass das größte zusammenhängende Mosaik von Frankreich ist. Es ist der Boden eines Gebäudes, dessen Bedeutung und Funktion nicht eindeutig geklärt werden kann. Auf den Grundmauern hat man wieder Wände hochgezogen mit einem Dach, um das Mosaik vor Verwitterung zu schützen. In dem selben Gebäude gibt es eine kleine Ausstellung an Fundstücken aus den Ausgrabungen, die hier immer noch aktiv laufen. An einer Stelle konnten wir zuschauen. Was für eine mühselige Arbeit. Das ganze Dorf ist bis auf wenige Häuser wie ein Freiluftmuseum aus dem Mittelalter. Relikte aus der Römerzeit findet man in den meisten Häusern, denn viele der heutigen Häuser wurden aus den Steinen der verlassenen Römerhäusern erstellt. Hier könnte man ohne viel Aufwand einen Asterix und Obelix Film drehen. Die Gallier lassen grüßen. Teilweise so wildromantisch, dass es schon wieder Charme hat.

Dienstag 04.07.2023

Da es in diesem Ort keinen Bäcker gibt, war wieder das aufgetoastete Bagutte es, was unser Frühstück lecker machte. Es war wieder angenehm kühl heute Nacht, was das Schlafen sehr angenehm macht.
Gegen Mittag sind wir über die Straße gegangen und haben uns das Amphietheater angesehen. Hier galten noch unsere Kombikarten, die wir gestern im Mosaik gelöst haben. Die Besichtigung ist mit viel Treppensteigen verbunden, zumindestens wenn man auf die Tribünen steigen möchte. Um Susannes Knie zu schonen, habe ich das alleine gemacht. Man hat von dort oben einen guten Überblick über die gesamte Anlage. Wir sind immer wieder beeindruckt, mit welchem Sachverstand die Römer schon Gebäude geplant und realisiert haben. Viele der Fähigkeiten gehören noch heute zu dem Wissen von Bauingenieuren. Nach dem Besuch des Amphietheaters ist Susanne ins Womo gegangen und ich habe noch eine Wanderung gemacht. Ich bin ein mal kokmplett um das kleine Dorf gelaufen und dabei immer auf den Spuren der Römer. Das ist hier vorbildlich gemacht, an den wesentlichen Stellen stehen entsprechende Tafeln mit Beschreibungen in Französisch, Englisch und Deutsch. Mich hat die Landschaft begeistert. Die goldgelben Getreidefelder und die gerade aufblühenden Sonnenblumenfelder sind einfach eine Augenweide. Die Landschaft hier gefällt mir sehr gut, sie ist nicht erdrückend, aber sehr abwechslungsreich. Im Womo zurückgekehrt, hat Susanne schon mit einem Kaffe gewartet.
Kurz nach dem Kaffeetrinken wurde der Himmel richtig schwarz und es hat mal kräftig geregnet. Der Natur hat das wohl richtig gut getan.

Mittwoch 05.07.2023

Heute in der Nacht hat es kräftig geregnet und die Außentemperatur ist auf 11°C gesunken. Das hatten wir schon lange nicht mehr. Als wir aufgestanden sind schien allerdings schon wieder die Sonne aus wechselhafter Bewölkung. Wir haben noch von den Baguettes aus Nancy gezehrt. Aufgetoastet, waren sie fast wie frisch. Wir haben hier alles entsorgt und den Frischwassertank aufgefüllt. Das ging hier sehr gut, zu mal wir ja hier komplett alleine waren.

Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Gallo-römisches Heiligtum

Kurzinfos
Das noch innerhalb des heiligen Bezirks („pomerium“) gelegene Theater ♁(siehe Ortsplan von Grand (Vosges)) war fast 150 Meter (500 römische Fuß) lang. Seine Kapazität von über 16.000 Zuschauern zeigt, welchen Anklang damals eine Pilgerreise nach Andesina fand. Das hybride Bauwerk wurde zuerst in der für Gallien typischen halbovalen Form als Bühnentheater errichtet und später durch Verdopplung der „orchestra“ (halbkreisförmige ebene Fläche vor der Bühne) in eine Arena (Amphitheater) für Gladiatorenkämpfen und andere Darbietungen umgebaut.

Besuchstermine:

Das römische Theater

Kurzinfos
Das noch innerhalb des heiligen Bezirks („pomerium“) gelegene Theater ♁(siehe Ortsplan von Grand (Vosges)) war fast 150 Meter (500 römische Fuß) lang. Seine Kapazität von über 16.000 Zuschauern zeigt, welchen Anklang damals eine Pilgerreise nach Andesina fand. Das hybride Bauwerk wurde zuerst in der für Gallien typischen halbovalen Form als Bühnentheater errichtet und später durch Verdopplung der „orchestra“ (halbkreisförmige ebene Fläche vor der Bühne) in eine Arena (Amphitheater) für Gladiatorenkämpfen und andere Darbietungen umgebaut.

Besuchstermine:

Sakralbauten
Gotische Kirche Sainte Libaire

Kurzinfos
Die große Pfarrkirche des Dorfes Grand ist der hl. Märtyrerin Libaire geweiht. Die Kirche wurde zwischen dem späten 15. und der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts im spätgotischen Stil erbaut und im 18. Jahrhundert restauriert und dabei stark verändert. Seit damals gilt sie in ihrer gesamten Struktur als bedroht. Seit 20 Jahren ist ihr Zustand so kritisch, dass sie für die Öffentlichkeit gesperrt werden musste.

Besuchstermine:

Das römische Theater

Kontaktdaten Ausstattung Umfeld/Preise Informationen/Bilder/Videos
Platz: Das römische Theater

✉ 16 Rue de l'Amphithéâtre, 88350

Grand (Vosges)

☎ unbekannt
🌐 Google Map
Letzte Aktualisierung:
06.10.24
Anz. Stellpl.: 4
Boden: Asphalt
🔛 12 Meter
🔌 ja 2x 16A CEE; 🚰 ja
🚽 ja
📥 ja
🚿 nein; 🚻 nein
📶 nein
Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung
📆 ganzjährig
Gasflaschentausch: nein
Brötchenbestellung: nein
Waschm./Trockner: nein
Müllentsorgung: ja/Papierkorb
🍴 350 Meter
🥨 ohne
🛒 ohne
🎯 400 Meter
💵 Hpts.: 0,-€/Tag
💵 Nebs.: 0,-€/Tag
💵 Nebenk.: 0,-€
🔌 1,-€/6 Std.
🚰 2,-€/10 Minuten
🚽 0,-€; 📥 0,-€
Müll: 0,-€

Stellplatzinfos:
  • Die Stellflächen befnden sich am Rande des Pkw-Parkplatzes am römischen Theater. Sie sind markiert und ausreichend bemessen.
  • Die beiden Stromanschlüsse sind an der V+E Säule. Man braucht mindestens 25 Meter Kabel.
  • Die V+E ist professionelle und der Bodeneinlass ist gut anfahrbar.
  • Dieser Stellplatz hat für seine Größe eine bemerkenswerte V+E. Obwohl es hier nur 4 Stellflächen gibt, standen wir bei unserem Aufenthalt hier ganz alleine. Man steht hier sehr ruhig, weil die Straße die vorbeiführt nicht sehr stark befahren ist. Nachts tut sich hier so gut wie gar nichts. Der Platz hat keine Beleuchtung, bis auf ein kleines Licht an der V+E. Für unseren Aufenthalt war der Platz perfekt, zumal wir von der V+E nichts wussten.

    Unsere Aufenthalte: ++
  1. vom 03. bis 05.07.23 : Wir standen auf dem Platz in der Mauerecke.

Kartenmaterial
Keine Informationen vorhanden!

Objektbeschreibungen
Grand1/B-11 ++ Besichtigung des Mosaiks von Grand ++ Faltblatt A6
Grand2/B-11 ++ Besichtigung des Amphietheaters von Grand ++ Faltblatt A6