April 2024 Reisebericht mit Bildern vom Ort u. Fort Kijkduin sowie Videos davon
Nach dem Kaffee hat es endlich auch aufgehört zu regnen und wir haben einen Spaziergang in die Altstadt gemacht, um zu erkunden, wo ich morgen Früh ein frisches Baguett herbekomme. Die erste kleine Straße die wir in Richtung Einkaufszentrum benutzt haben, war fast wie ein kleiner Kulturschock, speziell gegenüber dem besonders schönen Ort Sneek. Die Ladengeschäfte und selbst die kleinen Häuschen standen überwiegend leer und alles machte einen ziemlich heruntergekommenen Eindruck. Leider gab es auch in dem Einkaufscenter sehr viel Leerstand. Wir haben einen Albert Heijn gefunden, wo ich dann morgen früh unser Baguett holen kann. Von hier aus sind wir durch eine kleine Fußgängerzone gelaufen, in der es schon etwas lebendiger und ordentlicher aussah. Kurz bevor wir wieder am Womo ankamen, fing es dann auch schon wieder an zu regnen.
Gegen Mittag sind wir in einer Regenpause dann aufgebrochen. Ein wenig nass sind wir trotzdem geworden. Das Marinemuseum kann man kombinieren mit dem Rettungswesenmuseum kombinieren, das haben wir aber nicht gemacht, weil uns bewußt war, dass wir das nicht an einem Tag schaffen. Das Marinemuseum allein verteilt sich auf mehrere Häuser und drei Schiffe, wovon eins das riesige U-Boot ist. In den ersten beiden Gebäuden sind unendlich viele Modelle der Marine und die Geschichte der niederländischen Marine bis hin zur Nato. Das U-Boot habe ich mir alleine angesehen, weil das Susanne zu viele Treppen waren. Das war für mich sehr beeindruckend, soviel geballte Technik auf engstem Raum. Leider muss man das U-Boot auf einem anderen Weg verlassen als man hineingegangen ist. Susanne saß aber noch im Startgebäude, wo sie auf meine Rückkehr gewartet hat. Ich musste einmal um das gesamte Startgebäude herumlaufen und das bei strömenden Regen mit Sturm. Ich war natürlich klitsche nass bei Ankunft. In dem Startgebäude haben wir uns noch einen Film über einen Einsatz der Marine angeschaut. Als wir jetzt das Gebäude verlassen haben um zu dem ersten Schiff zu laufen, hatte es endlich aufgehört zu regnen. Das Schiff, das Rammschiff Schorpioen, war sehr interessant. Dieses Schiff wurde zu mehr als 90% mit Frauen besetzt. Es ist noch sehr gut mit historischen Einrichtungsgegenständen bestückt. Das hat auch Susanne gefallen. Von diesem Schiff aus ging es zu einem Schiffsaufbau mit Brücke und von da aus in zwei weitere Hallen, in denen vorrangig Waffentechnik der Marine zu sehen war. Den letzten Part, das Minensuchboot Abraham Crijnssen, habe ich dann alleine besichtigt. Susanne ist in der Zwischenzeit schon zum Womo gegangen.
Zum Nachmittagskaffee hin hat der Himmel sich immer mehr geöffnet und die Sonne konnte ungehindert scheinen. Wir haben uns entschieden noch eine kleine Tour mit dem NIU zu machen. Er stand ja schon draußen, fast abfahrbereit. Unser Ziel war jetzt Fort Kijkduin. Neben dem tollen Ausblick von dem Fort auf die Nordsee und den Grafelijkheidsduins, einem ausgedehntem Dünengebiet, hat das Fort auch einen Aquariumbereich zu bieten, mit Fischen aus der Nordsee. Das war besonders interessant, zumal wir darauf gar nicht vorbereitet waren. Wir haben aber auch den Ausblick auf die Nordsee genossen, die durch den Sturm ziemlich aufgewühlt war. Das war heute ein sehr aktiver Tag.
Im Womo kam Susanne auf die Idee bei dem nächsten Stellplatz in Wormer anzurufen, da es dort nur 10 Plätze gibt. Dabei haben wir erfahren, dass es für unsere Größenordnung noch keinen Platz gibt, da die Boote noch nicht im Wasser sind. Nach etlichen Ansätzen einen anderen Stellplatz in dem Umfeld von Wormer zu finden, kamen wir auf die Idee, Wormer einfach auszulassen. Morgen dann noch in Den Helder zu bleiben und in Aalsmeer statt der zwei geplanten Tage drei zu bleiben. Mit der Idee haben wir uns schnell angefreundet und beschlossen, es so zu machen.
Heute hatten wir uns ja einen Tag zum Faulenzen verordnet und genau das haben wir auch gemacht. Ich habe Zeit gehabt, den Bilder- und Videostau abzuarbeiten.
Burgen/Schlösser/Festungen/Wehranlagen
Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Sakralbauten
| Kontaktdaten | Ausstattung | Umfeld/Preise | Informationen/Bilder/Videos |
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Platz: Camperplaats Willemsoord
✉ Stoommachinegebouw, Willemsoord 47, 1781 AS 🌍 Homepage 🌐 Google Map Letzte Aktualisierung: 04.04..2024 |
Anz. Stellpl.: 40 aber nur 32 mit Strom Boden: Pflaster 🔛 10 Meter 🔌 ja 32x 16A CEE; 🚰 ja 🚽 ja Becken in Kammer 📥 ja Bodeneinlass 🚿 ja; 🚻 ja 📶 nein Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung 📆 ganzjährig Gasflaschentausch: nein Brötchenbestellung: nein Waschm./Trockner: nein Müllentsorgung: ja |
🍴 140 Meter 🥨 800 Meter Bakkerij Dunselman 🛒 950 Meter Albert Heijn 🎯 650 Meter 💵 Hpts.: 15,-€/Tag 💵 Nebs.: 15,-€/Tag 💵 Nebenk.: 0,-€ 🔌 1,-€/2kWh 🚰 1,-€/100 Liter 🚽 0,-€; 📥 0,-€ Müll: 0,-€ |
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2373/B-05 ++ Stadt- und Umfeldplan von Den Helder ++ Faltplan A6
2372/B-05 ++ Geländeplan Marinemuseum Den Helder ++ Faltplan A6
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