Mai 2022 Aufenthaltsbericht mit Bildern von der Altstadt, dem Dom und der Porta Nigra
Nach einem Kaffee sind wir in die Altstadt gelaufen. Wir sind entlang der Mosel über die historische Römerbrücke gegangen. Der erste Bereich der Altstadt machte einen sehr verwahrlosten Eindruck. Hier wimmelte es nur so von Sexshops und Eroticläden. Als wir die erste Fußgängerzone erreicht haben, änderte sich das aber schlagartig. Sehr schön restaurierte historische Häuser und viel Gastronomie, die zum Verweilen und Geldausgeben einlädt. Wir sind einmal quer durch die ganze Altstadt bis zur Porta Nigra gelaufen. Dort hatte Susanne über Googlemap die Touristeninfo gefunden, die zu unserem Erstaunen sogar heute, am Sonntag offen hatte. Wir haben uns mit Infomaterial ausgestattet. Zurück zum Womo sind wir wieder fast den gleichen Weg gelaufen. Am Womo angekommen, hatten wir beide unsere 10.000 Schritte übererfüllt. Der Platz hatte sich in der Zwischenzeit gut gefüllt.
Nach dem Frühstück sind wir zeitnah auf unseren NIU gestiegen, weil für 14:00 Uhr vom Wetterdienst das nächste Gewitter angekündigt wurde. Unser erstes Ziel war die Ruine des Amphietheaters. Eine interessante Anlage, wenn man bedenkt, das diese Gebäudereste fast 900 Jahre alt sind. Danach sind wir mit dem NIU nur ein kleines Stück weiter gefahren, nämlich zur Konstantinbasilika. Dort haben wir uns das Kurfürstliche Palais angesehen, ein Baukomplex mit Baustilen aus zwei Epochen. Ein sehr schönes Gebaüde, besonders die dem Park zugewandte Seite mit der Rokokofassade. Auch der davor liegende Park mit den Figuren und den Fontänen fanden wir sehr schön. Die Kaisertherme hat ein ziemlich weitläufiges Areal und kostet wieder Eintritt. Da haben wir uns damit begnügt, von außen auf die Reste zu schauen. Susanne war heute schon genug Treppen gelaufen. Die Konstantinbasilika ist keine Basilika im architektonischen Sinne von sakralen Gebäuden. Sie ist eine extrem hohe, speziell für die damalige Zeit, gebaute rechteckige Halle, sehr schmucklos und logischer Weise ohne historische Ausstattung. Da waren die Liebfrauenkirche und der Dom um ein Vielfaches interessanter. Beide Kirchen haben eine sehr spezielle Innenarchitektur und sehr geschichtsträchtige Ausstattungsgegenstände. Bei dem Dom kann man im Hochchor zur Spitze des riesigen Altares laufen und zur Heiltumskapelle durchschauen, in der der heilige Rock ausgestellt ist. Sie wird daher auch als Rockkapelle bezeichnet. Der Kreuzgang des Domes wurde gleichermaßen von der Liebfrauenkirche genutzt. Vom Domplatz aus kann man das prächtige Palais Walderdorf bestaunen. Es kann sicherlich mit so manchen Schloss in Größe und Aussehen mithalten. Auf dem anschließenden Hauptmarkt tobt das touristische Leben mit dem entsprechenden Gewirr fremder Sprachen. Dort wollten wir uns die St.-Gangolf-Kirche ansehen, sie wird z. Zt. aber restauriert und ist weder von außen, noch von innen zugänglich. Sie ist so herrlich eingebaut, dass man nur ihren Turm sehen kann.
Jetzt merkten wir auch an uns die ersten Konditionsschwächen und ein leichtes Trippeln erinnerte uns an das Gewitter. Also zurück zum NIU und mit dem zum Womo. Dort gab es Kaffee und einen einen Imbiss und schon sind wir wieder auf den NIU gestiegen. Dieses mal sind wir zu dem ALDI bei uns in der Nähe gefahren und haben unsere Vorräte aufgefrischt.
Am Nachmittag so gegen 17:00 Uhr kam dann das versprochene Gewitter doch noch, aber nur in Form von Regen und nicht mal Blitz und Donner.
Das Wetter sah heute nicht so gut aus und es war unangenehm kühl. Wir haben uns entschieden, für den Stadtausflug, lange Hosen anzuziehen. Gestartet sind wir heute mit einer Portion Pommes. Unser erstes Besichtigungsziel war das Porta Nigra. In das Innere bin ich alleine gegangen, weil Susanne nicht soviel Treppen steigen wollte. Das Tor hat ja schon mehr als 900 Jahre auf dem Buckel und da ist es ziemlich klar, dass vieles anders ist als im Ursprung. Das Tor war auch zwischendurch mal Kirche, was eher ein glücklicher Umstand war, weil es dadurch nicht wie die anderen Tore abgerissen wurde. Wir sind nochmal zum Hauptmarkt gelaufen, vorbei an dem Dreikönigenhaus. Dieses Gebäude mit einem Architekturgemisch aus romanisch und gothisch macht insgesamt eher einen orientlaischen Eindruck. Egal, die Fassade ist sowieso nur rekonstruiert. Es wurde im 2. Weltkrieg komplett zerstört und erst in den 70.gern wieder aufgebaut. Vom Hauptmarkt aus sind wir in Richtung Westen gelaufen, um die Kirche St. Paulus zu besichtigen. Die Kirche wurde aber bereits 2017 profanisiert und steht jetzt zum Verkauf. Also mussten wir weiter ziehen. Mit dem NIU sind wir nun zu den historischen Kranen gefahren. Sehr bullige Bauwerke, aber das Umfeld macht einen eher verwahrlosten Eindruck. Unsere nächste Station waren die Barbara-Thermen. Hier kann man auf einer Empore, die quer durch die ganze Anlage führt, die Ruinenreste bestaunen. Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie weit die Römer schon mit bautechnischen Wissen ausgestattet waren, was offensichtlich nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches zu einem großen Teil verloren ging und erst im frühen Mittelalter wieder erlernt werden musste. Von den Barbara-Thermen ging es zurück zum Womo, wo es gerade zu regnen anfing. Als wir im Womo waren, schüttete es richtig. Das war ja nocheinmal Glück. Nach einer kleinen Pause sind wir nochmals in den ALDI gefahren. Wir haben nocheinmal eine Ladung Bier geholt weil mein Krombacher gerade im Angebot ist. Aber für ein weiteres Grillvergnügen haben wir jetzt auch alles zusammen.
Kurz nach unserem Frühstück rief Edith an und wollte wissen, wann wir bei ihrer Mutter eintreffen. Sie hatte die Idee erst bei ihnen vorbei zu kommen, weil das auf dem Weg liegt. Sie hat das anschließend gleich mit ihrer Mutter abgestimmt und die war damit einverstanden. Also haben wir uns dann darauf verständigt, dass wir erst bei ihnen zum Kaffee sind und dann zum Abend bei Rosel und Werner eintreffen werden.
Wir haben in Trier nichts entsorgt.
Juni 2023 Aufenthaltsbericht und ein Video von der Innenstadt
Da wir den Stellplatz ja schon kannten, haben wir ihn gleich gefunden und waren mit den Abläufen dort schon vertraut. Auch dieser Stellplatz war relativ leer und so konnten wir uns wieder einen Platz nach unserem Geschmack aussuchen.
Nach dem Zwischenkaffee sind wir entlang der Mosel und dann über die Römerbrücke in die Innenstadt gelaufen. Dort hatte gleich vieles einen Wiedererkennungswert. Gleich hinter dem Rathauskomplex beginnen die ersten Fußgängerzonen. Hier tobte trotz Mittagshitze von 29°C das Leben. Die Gaststätten waren gut besucht und wir haben auch einen passenden Eisladen gefunden von dem wir uns jeder zwei Eiskugeln in der Waffel gegönnt haben. Wieder am Womo angekommen starteten wir in einen faulen Nachmittag und das tat bei der Hitze auch richtig gut. Bevor wir am Womo eintrafen, haben wir uns in der Rezeption des Campingplatzes Brötchen für morgen Früh bestellt. Auf dem Stellplatz kommt zwar zwischen 08:00 Uhr und 08:30 Uhr ein Bäckerwagen, aber darauf wollten wir uns nicht verlassen und ich gehe frühmorgens gerne ein paar Schritte.
Burgen/Schlösser/Festungen/Wehranlagen
Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Sakralbauten
Schiffsanlagen/Brücken/Wehre
| Kontaktdaten | Ausstattung | Umfeld/Preise | Informationen/Bilder/Videos |
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Platz: Reisemobilpark Treviris
✉ In den Moselauen 5, 54294 📫 eMail schicken! 🌍 Homepage anzeigen! 🌐 In Karte anzeigen! Letzte Aktualisierung: 21.06.2023 |
Anz. Stellpl.: 120 Boden: Pflaster 🔛 12 Meter 🔌 ja 62x 16A CEE; 🚰 ja 🚽 ja VA-Stutzen 2x 📥 ja Bodeneinlass 🚿 ja; 🚻 ja 📶 ja Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung 📆 ganzjährig Gasflaschentausch: nein Brötchenbestellung: ja Waschm./Trockner: nein Müllentsorgung: ja mit Trennung |
🍴 1000 Meter 🥨 950 Meter 🛒 1200 Meter 🎯 2400 Meter 💵 Hpts.: 12,90€/Tag 💵 Nebs.: 12,90€/Tag 💵 Nebenk.: 0,-€ 🔌 0,70€/kWh 🚰 0,11€/10 Liter 🚽 0,-€; 📥 0,-€ 🚿 1,50€/4 Minuten; 🚻 0,-€ 📶 0,-€ Müll: 0,-€ |
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2102/B-01 ++ Stadtplan/Citymap von Trier ++ Flyerfaltplan
2329/B-01 ++ Stadtplan von Trier ++ Blatt A4 auf A5 gefaltet
2097/B-01 ++ Orientierungskarte Porta Nigra ++ Faltplan A8
2098/B-01 ++ Orienttierungskarte Amphitheater ++ Faltplan A8
2099/B-01 ++ Der Trierer Dom ++ Flyerfaltplan
2100/B-01 ++ Der Dom zu Trier ++ Heft A5
2101/B-02 ++ Trier, Deutschlands älteste Stadt ++ Buch A5