Schleswig in Schleswig-Holstein


Unsere Bewertung:    --- 💖 ---

Schleswig, da sind wir uns beide absolut einig, zählt wohl zu den Städten die wir sehr gerne besuchen und das nicht nur wegen der guten Schrippen die man hier morgens problemlos besorgen kann, nein, auch die historischen Gebäude haben es uns angetan. Die Stadt verfügt noch über eine intakte Altstadt, mit liebevoll restaurierten und gepflegten Gebäuden, sowohl im profanen wie auch im sakralem Bereich. Auch die Fußgängerzone mit modernen Gebäuden ist lebendig und hat einiges an Geschäften zu bieten.

März 2017 Reisebericht mit Bildern von der Altstadt und em Holm
Montag 20.03.2017

Heute konnte ich trockenen Fußes zu Loof´s Fischladen gehen und Brötchen holen. Aber schon nach dem Frühstück kam Nebel auf und dann startete der Regen auf ein Neues. Plane und Kabel konnte ich im Regen einholen. Das macht doch richtig Spaß. Als wir losfuhren schüttete es dann richtig. Laut Wetterbericht soll es ja ab morgen steil bergauf mit Sonnenschein gehen.
Der Stellplatz in Schleswig hat uns positiv überrascht. Alles ist sehr modern und zweckmäßig. Wir haben uns aufgemacht und sind in die Stadt gegangen, eigentlich um einen Bäcker zu finden. Als erstes haben wir gleich die Touristeninfo gefunden, aber auch den Bäcker und einen Netto. Beim Netto haben wir eine leckere Torte von Coppenrath & Wiese mitgenommen. Schon bei der Rückkehr zum Womo frischte der Wind auf. Als wir im Womo Kaffee tranken, wehte der Wind so heftig, dass unser Womo richtig wackelte und nun goss es auch schon wieder in Strömen. Was für ein Schei..wetter.
Gegen Abend war der Wind so heftig, dass uns die Satellitenschüssel zwischendurch immer das Bild abreißen ließ. Wir haben zu unserer DVB-T Antenne gegriffen, aber auch die hatte zwischendurch Aussetzer.

Dienstag 21.03.2017

Heute sind wir relativ früh aufgestanden, einfach weil wir beide wach waren. Der Regen hatte aufgehört und auch der Wind wehte jetzt mit normaler Stärke. Ich bin den direkten Weg, quer durch die Königswiesen, gegangen. Die Brötchen waren sehr lecker, aber auch mit 0,38 € relativ teuer. Nach dem Frühstück habe ich unsere Stellplatzgebühr bezahlt, allerdings geht das immer nur für 24 Stunden. Nach dem Frühstück sind wir wieder in die Stadt gegangen. Wir haben uns den Dom angesehen und sind durch die Altstadt gelaufen. Auf dem Rückweg sind wir nochmal bei dem Bäcker gewesen und haben uns für das Abendbrot ein Brot besorgt. Inzwischen blies der Wind schon wieder kräftiger. Am späten Abend ging dem Wind dann wohl langsam die Puste aus. Schon in der Nacht hatten wir dann auch sternklaren Himmel.

Mittwoch 22.03.2017

Heute Morgen schien dann auch entsprechend die Sonne. Jetzt hat es richtig Spaß gemacht zum Bäcker zu gehen. Nach dem Frühstück haben wir die tollen Duschen im Sanitärgebäude genutzt.
Danach haben wir uns auf den Weg gemacht um uns den Barockgarten anzusehen und die blaue Kugel. Leider mussten wir vor Ort feststellen, dass er erst ab 1. April wieder geöffnet ist. Wir standen vor verschlossenen Türen. Zurück sind wir über die Stadt durch das Fußgängerzentrum gegangen. Ein Glück führte uns der Weg am Gerry Weber Geschäft vorbei. Da konnte Susanne sich noch mal verbilligte T-Shirts holen. Danach waren wir noch im EDEKA. Im Womo angekommen haben wir Kaffee getrunken und Susannes leckeren Kuchen von zu Hause genossen. Danach haben wir noch einen Spaziergang zum Holm gemacht, einem alten Fischerbereich. Hier hat man den Eindruck, die Zeit ist im Mittelalter stehen geblieben. Fast am Ende vom Holm befindet sich das ehemalige Johanniskloster. Wieder zurück im Womo war Mittagsschlaf angesagt. Da danach das Wetter so superschön war, hat Susanne uns Eis von dem Laden im Hafen besorgt. Das Eis war sogar richtig gut, was die lange Warteschlange erklärte.

Donnerstag 23.03,2017

Heute nochmal frische Brötchen vom Bäcker. Nach dem Frühstück haben wir unser Womo regeneriert. Habe auch Wasser nachgefüllt, da es hier nichts kostet.

März 2023 Reisebericht mit Videos Altstadt, Holm, Dom und Schlossbesuch
Mittwoch 15.03.2023

Die Fahrt nach Schleswig war problemlos und führte uns wieder durch die schöne Landschaft von Schleswig-Holstein, die wir beide mögen. Unser Eintreffen auf dem Stellplatz in Schleswig war genau zum richtigen Zeitpunkt. Es waren gerade zwei Plätze frei mit Blick auf die Schlei. Der Platz erscheint erstmal sehr teuer, da aber alles inklusive ist, neutralisiert sich das ganz schnell wieder.
Wir haben einen ersten Spaziergang in den Ort gemacht, um nochmals nach dem Bäcker zu sehen, von dem ich morgen früh frische Brötchen holen werde. Dazwischen waren wir aber noch im EDEKA, Susanne brauchte gesalzene Butter. Auf dem Rückweg zum Womo haben wir in der Touristeninfo im Plattenhof aktuelle Unterlagen von Schleswig geholt.
Am späten Nachmittag bin ich nochmal zu dem Einkaufszentrum gelaufen in dem das Tedi ist, direkt neben dem EDEKA. Ich habe dort einen Korb gekauft um den nutzlosen Klappschrank über meinem Kleiderschrank nutzbar zu machen. Ich hatte vorher den Platz ausgemessen. Ich habe etwas passendes gefunden und nach meiner Rückkehr den Korb auch gleich eingebaut. Er hängt einfach nur an einem Haken.

Donnerstag 16.03.2023

Brötchen habe ich heute vom Bäcker Günter, gerade rüber vom EDEKA-Center geholt. Das ganze sogar ohne Regen. Die Brötchen waren lecker und haben sogar nur 45 Cent gekostet. Mit dem Bäcker machen wir weiter.
Nach dem Frühstücksprozedere habe ich endlich mal unser Womo von dem Schmutz der letzten Wochen befreit. Dadurch, dass die Waschanlage außerplanmäßig geschlossen war, hatte sich da schon einiges angestaut. Gegen Mittag sah es schon wieder fast wie neu aus. Das Waschen geht jetzt mit den Zwei Eimern und den zwei Wischmops richtig gut.
Gegen Mittag sind wir in die Altstadt gelaufen und haben uns zuerst den Dom angesehen. Eine absolut sehenswerte Kirche mit vielen wertvollen historischen Ausstattungsteilen, wie das Grabmal König Frierichs und dem dahinter befindenden Kielmannseck´schem Altar und den vielen Epitaphien. Absolut sehenswert ist auch der Bordesholmer Altar im hohen Chor. Ein Augengenuß ist auch der Kreuzgang mit den Kreuzrippengewölben und den sehr gut erhaltenen Kalkmalereien. Vom Dom aus sind wir die Süderdomstraße, vorbei an der alten Hofapotheke zum Rathaus gelaufen. Wir sind einmal um den gesamten Gebäudekomplex gelaufen, wobei die meisten Gebäudeteile von dem ehemaligen Graukloster stammen. Von hier aus sind wir zurück zum Rathausmarkt und von da aus über die Langestraße zur Fußgängerzone. Die sind wir komplett durchgelaufen bis zu dem EDEKA-Einkaufszentrum. Susanne wollte in dem TEDI nach LED-Lichterketten schauen und ich hatte gestern dort sehr preiswerte Zahnlückenbürsten entdeckt. Von hier aus ging es quer durch die Königsiwesen, dem ehemaligen Gelände der 1. Landesgartenschau, zurück zum Womo.

Freitag 17.03.2023

Heute konnte ich wieder trockenen Fußes zum Bäcker gehen und die leckeren Brötchen für unser Frühstück besorgen.
Nach dem Frühstück habe ich einige Wartungsarbeiten an unserem Womo ausgeführt. Gegen Mittag sind wir beide zum Schloss Gottorf gelaufen. Nachdem wir nun schon zweimal bei dem Schloss waren, wollten wir es heute mal von innen besichtigen. Susanne hatte sich vorab im Internet informiert, was man da so zu sehen bekommt. Nach dem wir dabei erfahren haben, dass es doch noch Räume im ursprünglichen Stil gibt, wurde es für uns interessant. Für Susanne nicht so gut, in dem Schloss gibt es nur einen Aufzug, mit dem man aber nicht alle Etagen erreichen kann. Weil wir lieber die Treppen abwärts gehen wollten, sind wir zuerst in die Moorleichenausstellung ganz nach oben gefahren. Diese Aausstellung war allerdings eher enttäuschend, eine einzige Leiche und die war kaum als Leiche zu erkennen. Der interessanteste Bereich für uns war der Teil mit den historischen Räumen des Schlosses und dort ganz besonders die Kapelle. Sie hat noch komplett ihre historische Ausstattung. Aber auch der Hirschsaal mit seiner Kreuzrippendecke und der speziellen Farbgebung und den plastischen Hirschnachbildungen war sehr beeindruckend. Das Schloss ist sehr riesig und als wir dann am Ende ankamen, waren wir beide doch ganz schön fußlahm. Nun mussten wir aber noch die etwas über 2 km bis zum Hafen schaffen. Meine Susanne hat toll durchgehalten.

Samstag 18.03.2023

Wieder gab es die leckeren Brötchen, die ich vom Bäcker Günther gesorgt habe. Die Toilettenkassette zeigte Rotlicht was mich zum Entleeren bewegte. Außerdem musste ich mal ausnahmsweise Trinkwasser mit unserem Kanister auffüllen, da auch die Trinkwasseranzeige Alarm machte. Mit zwei Kanistern habe ich 40 Liter aufgefüllt. Das sollte bis morgen früh reichen, da reisen wir ja ab und da wird dann der Tank komplett aufgefüllt.
Wir sind zum EDEKA gelaufen und haben unseren Lebensmittelvorrat aufgefrischt.
Gegen Mittag sind wir zum Holm gelaufen, die Fischersiedlung von Schleswig. Eine sehr romantische Ecke, weil rund um den zentralen Platz, sich die kleinen historischen Fischerhäuser befinden. Der Platz ist ein Friedhof der sogenannten Holmer Beliebung, eine Gilde die schon 1650 von den Fischern gegründet wurde und noch heute exisitiert. Am Ostende des Holmens befindet sich das ehemalige St.-Johannis-Kloster, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen von Schleswig-Holstein. Leider war die Klosterkirche nicht zugänglich, aber durch einen Zufall hatte ich die Möglichkeit den Remter zu betreten, da jemand seine Musikinstrumente abgeholt hat.

Sonntag 19.03.2023

Heute gab es nochmals die leckeren Brötchen vom Bäcker Günther. Nach dem Frühstück haben wir unser Womo fit für die Abreise gemacht. Wir haben das Grauwasser abgelassen und uns wieder mit Frischwasser versorgt.

Februar 2024 Reisebericht
Dienstag 13.02.2024

Aus Kiel kommend sind wir auf der B76 über den Nord-Ostsee-Kanal gefahren und weiter in Richtung Eckernförde. Durch Eckernförde durch und dann weiter auf der B76 bis Schleswig. Als wir auf dem Stellplatz ankahmen staunten wir über die gähnende Leere auf diesem Stellplatz. Dass ist trotz der Jahreszeit sehr ungewöhnlich. Auf einer Stellfläche stand ein Hausboot dessen Steuerbordseite komplett lediert ist. Erst jetzt haben wir gesehen, dass sowohl die Entsorgung als auch das Sanitärgebäude geschlossen sind und durch Absperrgitter verbarrikadiert sind. Was zum Teufel ist denn hier passiert. Eher zufällig haben wir den Hafenmeister in seinem Büro angetroffen. Er klärte uns auf, dass bei dem Hochwasser im Oktober 2023 das Wasser 70 cm hoch auf dem Stellplatz stand. Das Sanitärgebäude ist stark in Mitleidenschaft gezogen und muss erst wieder saniert werden. Wir können uns aber hinstellen, Strom ist schon wieder nutzbar.

Mittwoch 14.02.2024

Gegen 08:30 Uhr klopfte es an unserer Tür vom Womo. Da stand jemand von der Stadt vor der Tür und wollte die Standgebühren kassieren. Wohl etwas sehr früh am Tage. Wir wollten gleich für alle drei Tage bezahlen, was aber wohl nicht geht. Er hat sich dann auf zwei Tage eingelassen.
Auf dem Weg zum Bäcker begleiteten mich an vielen Stellen die sichtbaren Folgen des Hochwassers vom Oktober 23. Die oberste, feine Kiesschicht der Gehwege in den Kaiserwiesen hat der Wellenschlag beiseite gespült. Die größte Überraschung erlebte ich, als ich auf den vermeintlichen Bäckerladen zuging. Der war komplett leer. Dicht daneben, auf dem freien Platz steht jetzt ein modernes Containergebäude. Darin läuft der Backwarenverkauf weiter. Die Verkäuferin erzählte uns, das der gesamte Laden unter Wasser stand und jetzt saniert werden muss. Die große Verkehrsstraße davor stand ebenfalls unter Wasser und war fast eine ganze Woche gesperrt. Gut, dass ich den Weg zum Bäcker trocken gehen konnte. Kurzzeitig fing es nämlich schon wieder an zu nieseln.
Die Brötchen haben aber trotzdem wieder sehr gut geschmeckt und wir hatten ein leckeres Frühstück.
Gegen Mittag sind wir zu einem Spaziergang in die Altstadt aufgebrochen. Erste Station war dabei der Dom von Schleswig. Wir haben ihn ja schon mehrmals besucht, aber er fasziniert uns immer wieder. Er ist eher spartanisch ausgestattet, verfügt aber über viele intakte Wandgemälde. Nach der Dombesichtigung sind wir weiter durch die Altstadt gelaufen. Auch hier gibt es leider viele leerstehende Ladengeschäfte. Dafür haben wir auf kurzer Entfernung drei Einrichtungen entdeckt, die sich als Tagestreff deklariert haben. Da scheint wohl einiges im Umbruch zu sein. Über die Fußgängerzone ging es weiter in die Neustadt. Im Edeka hat sich Susanne schnell Ersatz für ihr ausgehendes Deodorant besorgt. Über die Königswiesen ging es zurück zu unserem Womo.

Donnerstag 15.02.2024

Heute sind wir sehr zeitig aufgestanden, um uns nicht wieder von dem Hafenmeister überraschen zu lassen. Dafür ist er dieses mal gar nicht aufgetaucht. Den Weg zum Bäcker habe ich trockenen Fußes geschafft, aber der Himmel war komplett verhangen und die Luft extrem feucht. Dafür war es aber mit 11°C sehr mild.
Für heute hatte ich mir eigentlich die Umsortierung in der Garage vorgenommen, weil es ja relativ mild sein sollte. Die Temperatur stimmte, aber es hat fast nahtlos den ganzen Tag geregnet. Selbst wenn es mal einige Minuten nicht regnete, die Luft hatte so eine hohe Luftfeuchtigkeit, dass man trotzdem schnell nass ist. Ich habe beschlossen, es dann heute nicht zu machen. Also haben wir den ganzen Tag im Womo zugebracht, was so schlecht auch nicht war.
Susanne hat uns heute warmes Essen gemacht. Es gab Pulled Pork. Das war richtig lecker.

Freitag 16.02.2024

Noch einmal den Weg zum Bäcker und die leckeren Brötchen zum Frühstück genießen. Da wir hier nichts entsorgen konnten, konnten wir direkt nach dem Frühstück starten. Den guten Stromanschluss werden wir vermissen. Wir haben in den zwei Tagen nur zum Kochen Gas gebraucht.

Juli 2025 Reisebericht mit einem Video vom Wikingerzentrum Haitabu
Montag 28.07.2025

Vom Stellplatz in Apenrade sind wir relativ schnell auf der E45 gelandet auf der es nun weiter südwärts ging. Die Grenze von Dänemark nach Deutschland haben wir ohne Verzögerung passiert. Etwas nördlich haben wir die A7, wie sie jetzt in Deutschland heißt verlassen und sind auf der B201 ein kleines Stück gefahren. Von ihr ging es auf die B76, die uns dann in die Stadt Schleswig geführt hat. Als wir den Stellplatz erreicht haben, waren gut ein Drittel der Plätze noch frei, allerdings keine an der Wasserfront. Wir haben einen für uns passenden Platz gefunden. Fernsehempfang ist auf diesem Stellplatz kein Thema.
Nach einem Zwischenkaffee haben wir einen Spaziergang durch das Hafengebiet gemacht. Wir wussten, dass es dort eine Gaststätte mit leckerem Eis gibt. Da hier der Preis für eine Portion Eis wesentlich niedriger ist als in Dänemark, haben wir uns hier jeder eine Portion gegönnt. Das war wieder sehr lecker.

Dienstag 29.07.2025

Heute Nacht war es mit 12°C lausig kalt für die Jahreszeit. Da aber strahlend blauer Himmel war und die Sonne wärmte bin ich in kurzen Hosen zum Bäcker gelaufen. Jetzt waren aber auch schon 18°C. Heute gab es endlich mal wieder frische Brötchen zum Frühstück. Schon während des Frühstücks zog sich der Himmel merklich zu und das teilweise sogar mit verdächtig dunklen Wolken. Jetzt passte der Himmel zu der Wettervorhersage. Wir sind zeitnah nach dem Frühstück auf unseren NIU gestiegen und zum Wikingermuseum Haithabu gefahren. Von dem Parkplatz bis zum Museum führt ein Fußweg von 200 Meter. Unmittelbar vor dem Museum gab es eine kräftige Regenhusche. Das wäre nun nicht notwendig gewesen. In dem Museum wurde ich von der Dame an der Kasse auf meine GoPro angesprochen. Mit dem Stativ darf ich im Museum nicht filmen meinte sie. Kaum sind wir in Deutschland, geht es wieder mit nicht nachvollziehbaren Vorschriften los. Es geht dabei nicht um Bildrechte, dass würde ich ja noch verstehen. Es geht Mal wieder ums Prinzip. Außerdem hat sie mich noch belehrt, dass ich keine Besucher filmen darf. Nur gut, dass ich nun aufgeklärt bin und weiß, wie ich mich zu verhalten habe. Vielleicht war es auch dieser Start in das Museum, der uns das ganze Museum vermiest hat. Jedenfalls waren wir nicht begeistert von dem Museum. Es präsentiert hunderte von Fundstücken aus den Ausgrabungen auf dem Gelände der ehemaligen Wikingerstadt Haithabu. Dazu gab es immer lange Texte oder man konnte über einen QR-Code sich Informationen dazu anhören. Für uns wirklich interessant war die Präsentation eines Wikingerbootes. Hier saß wenigstens eine Puppe in dem Boot in entsprechender Kleidung. Genau das fehlte mir, Dioramen, die das Leben der Wikinger zeigen oder Personen, an denen der Schmuck hängt oder die die Waffen in der Hand haben. Um zu dem nachgebautem Wikingerdorf zu kommen, musste man das Museum verlassen und ca. 1,7 km auf einem Fußweg zurücklegen. Er war mit 20 Minuten Dauer angegeben. Am Eingang zu dem Wikingerdorf das gleiche Dilemma. Mit dem Stativ dürfen sie hier nicht filmen. Die Begründung war, man darf keine elektronisch stabilisierten Aufnahmen machen. Keine Ahnung von Technik, aber Vorschriften erklären. Was ist in unserem Land passiert. Ich habe von meinen Gimbel den untersten Handgriff abgeschraubt und bin mit Susanne in das Gelände gegangen. Die Anlage ist interessant, weil man hier einen Eindruck vom Leben in dieser Zeit bekommt. In einigen Hütten gab es auch handwerkliche Vorführungen. Die Hütten liegen in einem Naturschutzgebiet am Haddebyer Noor in dem sogenannten Halbkreis Wall. Der Halbkreiswall war die Grenze des Ortes Haithabu. Die heutigen Nachbauten der Wikingerhäuser stehen in dem Bereich, in dem Ausgrabungen stattgefunden haben. Das restliche Gebiet in dem Halbkreiswall ist noch unberührt. Man weiß aber durch entsprechend technischer Mittel, wie der Ort mal ausgesehen hat. Heute weiden auf einem großen Teil des Gebietes Galloway-Rinder. Wir sind noch trockenen Fußes bis zu unserem NIU gekommen. Auf dem Hinweg hatten wir einen ALDI entdeckt. Auf dem Weg dorthin hat uns dann aber doch eine der Huschen des Tages erwischt. Ein Baum an einer Zufahrt zu einem Grundstück bot uns Schutz. Der war sogar gut dicht. Nach 10 Minuten war der Spuk vorbei und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Im ALDI haben wir unseren Lebensmittelvorrat aufgefrischt und ganz besonders, den Vorrat an Naschsachen. Das hat nach langer Zeit sogar Spaß gemacht, im ALDI einzukaufen. Kurz nach dem wir im Womo waren gab es dann auch schon den nächsten Wolkenbruch.
Am späten Nachmittag haben wir uns kurz entschlossen nochmals auf den Weg gemacht und haben das Leergut beim EDEKA entsorgt. Vom EDEKA haben wir uns dann noch eine Portion Hackepeter mitgenommen und unsere Lieblingssoße für einen Salat. Der Himmel hatte sich wieder gut aufgelockert und ließ auch einige Sonnenstrahlen durch.

Mittwoch 30.07.2025

Dieser Tag läßt sich sehr schnell beschreiben. Regen, Regen und Regen. Der fing schon in der Nacht an. Ich habe zum Regenschirm gegriffen und habe uns trotzdem frische Brötchen besorgt. Also war das Frühstück gelungen. Danach gab es aber ohne Regenschirm auch keine Möglichkeit das Womo zu verlassen. Die längste Regenpause lag bei 3 Minuten. Am Nachmittag frischte dann auch noch der Wind auf. Uns war das egal, wir waren in unserem kuschelig warmen Womo gut aufgehoben. Wir hatten beide keine lange Weile. So einen Tag steckt man locker mal weg.

Donnerstag 31.07.2025

Der Regen hat irgendwann in der Nacht aufgehört und als wir so gegen 08:00 Uhr aufgestanden sind, blinzelten sogar ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke. Also konnte ich ohne Schirm zum Bäcker laufen und ein letztes Mal die frischen Brötchen holen. Unser Frühstück war also lecker. Wir haben unser Womo startklar gemacht. Die V+E war leer und so haben wir Grauwasser abgelassen, Toilette entleert und Wasser gebunkert.

Burgen/Schlösser/Festungen/Wehranlagen
Schloss Gottorf

Kurzinfos
Schloss Gottorf (niederdeutsch: Slott Gottorp, dänisch: Gottorp Slot) in Schleswig ist eines der bedeutendsten profanen Bauwerke Schleswig-Holsteins. Es wurde in seiner über achthundertjährigen Geschichte mehrfach umgebaut und erweitert, so dass es sich von einer mittelalterlichen Burg über eine Renaissancefestung bis hin zu einem Barockschloss wandelte. Es war namensgebend für das herzogliche Haus Schleswig-Holstein-Gottorf, aus dem im 18. Jahrhundert unter anderem vier schwedische Könige und mehrere russische Zaren hervorgingen.

Besuchstermine:

Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Wikinger Museum Haithabu

Kurzinfos
Haithabu (altnordisch Heiðabýr, aus heiðr ‚Heide‘, und býr ‚Hof‘; dänisch/schwedisch Hedeby, lateinisch Heidiba; auch Haiðaby, Haidaby) war eine bedeutende Siedlung dänischer Wikinger bzw. schwedischer Waräger. Der Ort gilt als frühe mittelalterliche Stadt in Nordeuropa und war ein wichtiger Handelsort und Hauptumschlagsplatz für den Fernhandel zwischen Skandinavien, Westeuropa, dem Nordseeraum und dem Baltikum. Er wurde um 770 gegründet und 1066 endgültig zerstört.

Besuchstermine:

Parks/Areale/Statuen/Monumente/Brunnen
Königswiesen

Kurzinfos
Die Königswiesen (dänisch: Kongeengen, zum Teil wie im Deutschen auch im Plural Kongeengene) sind ein etwa 16 ha großer Stadtpark in der Stadt Schleswig. Der Park erstreckt sich westlich der Altstadt am Nordufer der Kleinen Breite der Schlei. Gegenüber den Königswiesen befindet sich die Möweninsel. Unmittelbar nördlich des Parks schließt sich das Stadtviertel Lollfuß (dä. Lolfod) an. Im Vorfeld der 2008 auf den Königswiesen durchgeführten Landesgartenschau wurde der Park landschaftsarchitektonisch neu gestaltet.

Besuchstermine:
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Profanbauten
Rathaus

Kurzinfos
Zwei Gebäudeteile aus jeweils verschiedenen Epochen prägen das Schleswiger Rathaus. Der vordere klassizistische Bau wurde 1794 neu aufgebaut und der hintere Teil ist noch aus dem Mittelalter erhalten.
Um 1234 entstand auf den Fundamenten des ehemaligen dänischen Königshofes das Graukloster. Herzog Abel, der spätere König von Dänemark, überließ das Gelände des ehemaligen dänischen Königshofes dem Franziskanerorden. Der eigentliche Name des Klosters lautete Kloster Sankt Paulus, beziehungsweise Kloster Sankt Paul. Die Bezeichnung “Graukloster“ leitet sich von den grauen Kutten der Franziskaner-Mönche ab.

Besuchstermine:

Zollhaus

Kurzinfos
Das ehem. Zollhaus; 1754; durch den Architekten J.G. Rosenberg als Wohn- und Zollhaus für Zollinspektor G. Rambusch errichtet, repräsentativer zweigeschossiger Backsteinbau mit gepflastertem Vorplatz, rückwärtig als Gartenhaus kleine reetgedeckte Fachwerkkate vorhanden.

Besuchstermine:

Sakralbauten
Graukloster

Kurzinfos
Das Graukloster (eigentlich Kloster St. Paul bzw. Kloster St. Paulus) ist ein ehemaliges Franziskanerkloster in Schleswig. Es ist benannt nach der grauen Farbe des Franziskanerhabits. Nach der Aufhebung des Klosters 1528/29 wurden die Konventsgebäude in ein Armenstift umgewandelt, die Kirche ging in den Besitz der Stadt über und wurde in ein Rathaus umgebaut. Auf ihren Grundmauern wurde 1794/95 das heutige klassizistische Rathaus errichtet. Teile der mittelalterlichen Klostergebäude sind heute noch erhalten und werden seit den 1980er-Jahren von der Stadtverwaltung genutzt.

Besuchstermine:

St.-Petri-Dom

Kurzinfos
850 entstand eine Missionskirche in Haithabu. In den Jahren 947/49 veranlasste König Otto I. die Einrichtung von drei Bistümern auf der kimbrischen Halbinsel, um so indirekt seinen Einfluss nach Norden auszuweiten: zuerst das Bistum Ribe, zuletzt 949 das Bistum Århus, und dazwischen das Bistum Schleswig. Nach der Gründung dieses Bistums 947 wurde ein erster Dom in Schleswig gebaut, von dem man aber weder die Lage noch die Größe kennt.

Besuchstermine:

St. Johannis-Kloster

Kurzinfos
Das St.-Johannis-Kloster vor Schleswig wurde 1194 als Benediktinerinnenkloster gegründet.
Nach der Reformation wurde es in ein Damenstift umgewandelt, die Bezeichnung St.-Johannis-Kloster wurde jedoch beibehalten. Die Anlage, die sich direkt am nördlichen Ufer der Schlei befindet, blieb bis heute bestehen und gilt als besterhaltene mittelalterliche Klosteranlage Schleswig-Holsteins.

Besuchstermine:

Wohnmobilstellplatz am Schleswiger Stadthafen

Kontaktdaten Ausstattung Umfeld/Preise Informationen/Bilder/Videos
Platz: Wohnmobilstellplatz am Schleswiger Stadthafen

✉ Am Hafen 5, 24837

Schleswig

☎ +49 4621801450
🌍 Homepage
🌐 Google Map
Letzte Aktualisierung:
28.07.25
Anz. Stellpl.: 50
Boden: Schotter
🔛 9 Meter
🔌 ja 10A CEE; 🚰 ja
🚽 ja Becken
📥 ja Bodeneinlass
🚿 ja; 🚻 ja
📶 ja
Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung
📆 ganzjährig/Dez. bis Febr kein Service
Gasflaschentausch: ja, im Yachtshop
Brötchenbestellung: am Kiosk
Waschm./Trockner: nein
Müllentsorgung: ja
Mülltrennung: ja
🍴 50 Meter
🥨 400 Meter
🛒 500 Meter
🎯 500 Meter
💵 Hpts.: 26,-€/Tag
💵 Nebs.: 26,-€/Tag
💵 Nebenk.: 0,-€
🔌 0,-€
🚰 0,-€
Mindermengen: 0,-€
🚽 0,-€; 📥 0,-€
🚿 0,-€; 🚻 0,-€
📶 0,-€
Müll: 0,-€
Stellplatzinfos:
  • Der Stellplatz liegt direkt neben dem Yachthafengelände und wird auch von dort aus betreut. Der Hafenmeister ist von 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr in seinem Büro erreichbar.
  • Die Stromanschlüsse sind in CEE Ausführung und mit 10A abgesichert. Sie sind an entsprechenden Säulen gut verteilt.
  • Die V+E ist professionell und der Bodeneinlass für Grauwasser gut anfahrbar.
  • Das Sanitärgebäude in der modernen und komfortablen Ausstattung ist dem Hochwasser geopfert worden. Dafür gibt es heute Sanitärcontainer, die sehr spartanisch sind.
  • Einige Stellplätze bieten direkten Blick auf die Schlei. Teilweise sind sie sehr eng bemessen.
  • Der Stellplatz hat mit der Einbuße des modernen Sanitärgebäudes durch das Hochwasser sehr an Attraktivität verloren. Für uns aber nicht so vordergründig, weil wir eine komfortable Dusche an Bord haben. Der Strom, der inklusive ist, ist für uns weitaus wichtiger. Den Brötchenservice am Platz nehmen wir nicht in Anspruch, da das nur Aufbackbrötchen sind. Ich laufe zu dem Bäcker in ca. 400 Meter.

    Unsere Aufenthalte: ++
  1. vom 20. bis 23.03.17 : Der Stellplatz ist offensichtlich erst wenige Wochen vor unserem Eintreffen fertig geworden. Alles riecht noch nach Farbe. Ein sehr schöner und moderner Stellplatz. Im Hafen tobt jetzt schon zu dieser Jahreszeit das Leben.
  2. vom 15. bis 19.03.23 : Wir stehen auf einem Platz mit Blick auf die Schlei. Der Platz ist nun relativ teuer, aber dafür wird auch einiges geboten.
  3. vom 13. bis 16.02.24 : Vom Hafenmeister haben wir erfahren, dass bei dem Hochwasser im Oktober 2023 das Wasser 70 cm hoch auf dem Stellplatz stand. Das Sanitärgebäude ist stark in Mitleidenschaft gezogen und muss erst wieder saniert werden. Wir können uns aber hinstellen, Strom ist schon wieder nutzbar.
  4. vom 28. bis 31.07.25 : Wir stehen dieses Mal von der Einfahrt kommend gleich links. Leider gibt es das schöne Sanitärgebäude nicht mehr. Statt dem Gebäude gibt es heute Sanitärcontainer, die aber sehr spartanisch ausgestattet sind. Trotzdem scheint der Platz sehr beliebt zu sein. Jeweils am Nachmittag war er ausgebucht.

Kartenmaterial
Schlesw1/B-10 ++ Stadtplan von Schleswig ++ A3 auf A4 gefaltet
Schlesw2/B-10 ++ Historischer Stadtrundgänge durch Schleswig ++ Flyer

Objektbeschreibungen
Schlesw3/B-10 ++ Der St. Petri-Dom zu Schleswig ++ Heft A6
Schlesw4/B-10 ++ Schloss Gottorf ++ Buch A5
Schlesw5/B-10 ++ Wikinger Museum Haithabu ++ Flyer
Schlesw6/B-10 ++ Wikinger Häuser Haithabu ++ Flyer