März 2017 Reisebericht mit Bildern von der Altstadt und em Holm
Der Stellplatz in Schleswig hat uns positiv überrascht. Alles ist sehr modern und zweckmäßig. Wir haben uns aufgemacht und sind in die Stadt gegangen, eigentlich um einen Bäcker zu finden. Als erstes haben wir gleich die Touristeninfo gefunden, aber auch den Bäcker und einen Netto. Beim Netto haben wir eine leckere Torte von Coppenrath & Wiese mitgenommen. Schon bei der Rückkehr zum Womo frischte der Wind auf. Als wir im Womo Kaffee tranken, wehte der Wind so heftig, dass unser Womo richtig wackelte und nun goss es auch schon wieder in Strömen. Was für ein Schei..wetter.
Gegen Abend war der Wind so heftig, dass uns die Satellitenschüssel zwischendurch immer das Bild abreißen ließ. Wir haben zu unserer DVB-T Antenne gegriffen, aber auch die hatte zwischendurch Aussetzer.
Danach haben wir uns auf den Weg gemacht um uns den Barockgarten anzusehen und die blaue Kugel. Leider mussten wir vor Ort feststellen, dass er erst ab 1. April wieder geöffnet ist. Wir standen vor verschlossenen Türen. Zurück sind wir über die Stadt durch das Fußgängerzentrum gegangen. Ein Glück führte uns der Weg am Gerry Weber Geschäft vorbei. Da konnte Susanne sich noch mal verbilligte T-Shirts holen. Danach waren wir noch im EDEKA. Im Womo angekommen haben wir Kaffee getrunken und Susannes leckeren Kuchen von zu Hause genossen. Danach haben wir noch einen Spaziergang zum Holm gemacht, einem alten Fischerbereich. Hier hat man den Eindruck, die Zeit ist im Mittelalter stehen geblieben. Fast am Ende vom Holm befindet sich das ehemalige Johanniskloster. Wieder zurück im Womo war Mittagsschlaf angesagt. Da danach das Wetter so superschön war, hat Susanne uns Eis von dem Laden im Hafen besorgt. Das Eis war sogar richtig gut, was die lange Warteschlange erklärte.
März 2023 Reisebericht mit Videos Altstadt, Holm, Dom und Schlossbesuch
Wir haben einen ersten Spaziergang in den Ort gemacht, um nochmals nach dem Bäcker zu sehen, von dem ich morgen früh frische Brötchen holen werde. Dazwischen waren wir aber noch im EDEKA, Susanne brauchte gesalzene Butter. Auf dem Rückweg zum Womo haben wir in der Touristeninfo im Plattenhof aktuelle Unterlagen von Schleswig geholt.
Am späten Nachmittag bin ich nochmal zu dem Einkaufszentrum gelaufen in dem das Tedi ist, direkt neben dem EDEKA. Ich habe dort einen Korb gekauft um den nutzlosen Klappschrank über meinem Kleiderschrank nutzbar zu machen. Ich hatte vorher den Platz ausgemessen. Ich habe etwas passendes gefunden und nach meiner Rückkehr den Korb auch gleich eingebaut. Er hängt einfach nur an einem Haken.
Nach dem Frühstücksprozedere habe ich endlich mal unser Womo von dem Schmutz der letzten Wochen befreit. Dadurch, dass die Waschanlage außerplanmäßig geschlossen war, hatte sich da schon einiges angestaut. Gegen Mittag sah es schon wieder fast wie neu aus. Das Waschen geht jetzt mit den Zwei Eimern und den zwei Wischmops richtig gut.
Gegen Mittag sind wir in die Altstadt gelaufen und haben uns zuerst den Dom angesehen. Eine absolut sehenswerte Kirche mit vielen wertvollen historischen Ausstattungsteilen, wie das Grabmal König Frierichs und dem dahinter befindenden Kielmannseck´schem Altar und den vielen Epitaphien. Absolut sehenswert ist auch der Bordesholmer Altar im hohen Chor. Ein Augengenuß ist auch der Kreuzgang mit den Kreuzrippengewölben und den sehr gut erhaltenen Kalkmalereien. Vom Dom aus sind wir die Süderdomstraße, vorbei an der alten Hofapotheke zum Rathaus gelaufen. Wir sind einmal um den gesamten Gebäudekomplex gelaufen, wobei die meisten Gebäudeteile von dem ehemaligen Graukloster stammen. Von hier aus sind wir zurück zum Rathausmarkt und von da aus über die Langestraße zur Fußgängerzone. Die sind wir komplett durchgelaufen bis zu dem EDEKA-Einkaufszentrum. Susanne wollte in dem TEDI nach LED-Lichterketten schauen und ich hatte gestern dort sehr preiswerte Zahnlückenbürsten entdeckt. Von hier aus ging es quer durch die Königsiwesen, dem ehemaligen Gelände der 1. Landesgartenschau, zurück zum Womo.
Nach dem Frühstück habe ich einige Wartungsarbeiten an unserem Womo ausgeführt. Gegen Mittag sind wir beide zum Schloss Gottorf gelaufen. Nachdem wir nun schon zweimal bei dem Schloss waren, wollten wir es heute mal von innen besichtigen. Susanne hatte sich vorab im Internet informiert, was man da so zu sehen bekommt. Nach dem wir dabei erfahren haben, dass es doch noch Räume im ursprünglichen Stil gibt, wurde es für uns interessant. Für Susanne nicht so gut, in dem Schloss gibt es nur einen Aufzug, mit dem man aber nicht alle Etagen erreichen kann. Weil wir lieber die Treppen abwärts gehen wollten, sind wir zuerst in die Moorleichenausstellung ganz nach oben gefahren. Diese Aausstellung war allerdings eher enttäuschend, eine einzige Leiche und die war kaum als Leiche zu erkennen. Der interessanteste Bereich für uns war der Teil mit den historischen Räumen des Schlosses und dort ganz besonders die Kapelle. Sie hat noch komplett ihre historische Ausstattung. Aber auch der Hirschsaal mit seiner Kreuzrippendecke und der speziellen Farbgebung und den plastischen Hirschnachbildungen war sehr beeindruckend. Das Schloss ist sehr riesig und als wir dann am Ende ankamen, waren wir beide doch ganz schön fußlahm. Nun mussten wir aber noch die etwas über 2 km bis zum Hafen schaffen. Meine Susanne hat toll durchgehalten.
Wir sind zum EDEKA gelaufen und haben unseren Lebensmittelvorrat aufgefrischt.
Gegen Mittag sind wir zum Holm gelaufen, die Fischersiedlung von Schleswig. Eine sehr romantische Ecke, weil rund um den zentralen Platz, sich die kleinen historischen Fischerhäuser befinden. Der Platz ist ein Friedhof der sogenannten Holmer Beliebung, eine Gilde die schon 1650 von den Fischern gegründet wurde und noch heute exisitiert. Am Ostende des Holmens befindet sich das ehemalige St.-Johannis-Kloster, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen von Schleswig-Holstein. Leider war die Klosterkirche nicht zugänglich, aber durch einen Zufall hatte ich die Möglichkeit den Remter zu betreten, da jemand seine Musikinstrumente abgeholt hat.
Februar 2024 Reisebericht
Auf dem Weg zum Bäcker begleiteten mich an vielen Stellen die sichtbaren Folgen des Hochwassers vom Oktober 23. Die oberste, feine Kiesschicht der Gehwege in den Kaiserwiesen hat der Wellenschlag beiseite gespült. Die größte Überraschung erlebte ich, als ich auf den vermeintlichen Bäckerladen zuging. Der war komplett leer. Dicht daneben, auf dem freien Platz steht jetzt ein modernes Containergebäude. Darin läuft der Backwarenverkauf weiter. Die Verkäuferin erzählte uns, das der gesamte Laden unter Wasser stand und jetzt saniert werden muss. Die große Verkehrsstraße davor stand ebenfalls unter Wasser und war fast eine ganze Woche gesperrt. Gut, dass ich den Weg zum Bäcker trocken gehen konnte. Kurzzeitig fing es nämlich schon wieder an zu nieseln.
Die Brötchen haben aber trotzdem wieder sehr gut geschmeckt und wir hatten ein leckeres Frühstück.
Gegen Mittag sind wir zu einem Spaziergang in die Altstadt aufgebrochen. Erste Station war dabei der Dom von Schleswig. Wir haben ihn ja schon mehrmals besucht, aber er fasziniert uns immer wieder. Er ist eher spartanisch ausgestattet, verfügt aber über viele intakte Wandgemälde. Nach der Dombesichtigung sind wir weiter durch die Altstadt gelaufen. Auch hier gibt es leider viele leerstehende Ladengeschäfte. Dafür haben wir auf kurzer Entfernung drei Einrichtungen entdeckt, die sich als Tagestreff deklariert haben. Da scheint wohl einiges im Umbruch zu sein. Über die Fußgängerzone ging es weiter in die Neustadt. Im Edeka hat sich Susanne schnell Ersatz für ihr ausgehendes Deodorant besorgt. Über die Königswiesen ging es zurück zu unserem Womo.
Für heute hatte ich mir eigentlich die Umsortierung in der Garage vorgenommen, weil es ja relativ mild sein sollte. Die Temperatur stimmte, aber es hat fast nahtlos den ganzen Tag geregnet. Selbst wenn es mal einige Minuten nicht regnete, die Luft hatte so eine hohe Luftfeuchtigkeit, dass man trotzdem schnell nass ist. Ich habe beschlossen, es dann heute nicht zu machen. Also haben wir den ganzen Tag im Womo zugebracht, was so schlecht auch nicht war.
Susanne hat uns heute warmes Essen gemacht. Es gab Pulled Pork. Das war richtig lecker.
Juli 2025 Reisebericht mit einem Video vom Wikingerzentrum Haitabu
Nach einem Zwischenkaffee haben wir einen Spaziergang durch das Hafengebiet gemacht. Wir wussten, dass es dort eine Gaststätte mit leckerem Eis gibt. Da hier der Preis für eine Portion Eis wesentlich niedriger ist als in Dänemark, haben wir uns hier jeder eine Portion gegönnt. Das war wieder sehr lecker.
Am späten Nachmittag haben wir uns kurz entschlossen nochmals auf den Weg gemacht und haben das Leergut beim EDEKA entsorgt. Vom EDEKA haben wir uns dann noch eine Portion Hackepeter mitgenommen und unsere Lieblingssoße für einen Salat. Der Himmel hatte sich wieder gut aufgelockert und ließ auch einige Sonnenstrahlen durch.
Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
| Kontaktdaten | Ausstattung | Umfeld/Preise | Informationen/Bilder/Videos |
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Platz: Wohnmobilstellplatz am Schleswiger Stadthafen
✉ Am Hafen 5, 24837 🌍 Homepage 🌐 Google Map Letzte Aktualisierung: 28.07.25 |
Anz. Stellpl.: 50 Boden: Schotter 🔛 9 Meter 🔌 ja 10A CEE; 🚰 ja 🚽 ja Becken 📥 ja Bodeneinlass 🚿 ja; 🚻 ja 📶 ja Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung 📆 ganzjährig/Dez. bis Febr kein Service Gasflaschentausch: ja, im Yachtshop Brötchenbestellung: am Kiosk Waschm./Trockner: nein Müllentsorgung: ja Mülltrennung: ja |
🍴 50 Meter 🥨 400 Meter 🛒 500 Meter 🎯 500 Meter 💵 Hpts.: 26,-€/Tag 💵 Nebs.: 26,-€/Tag 💵 Nebenk.: 0,-€ 🔌 0,-€ 🚰 0,-€ Mindermengen: 0,-€ 🚽 0,-€; 📥 0,-€ 🚿 0,-€; 🚻 0,-€ 📶 0,-€ Müll: 0,-€ |
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Schlesw1/B-10 ++ Stadtplan von Schleswig ++ A3 auf A4 gefaltet
Schlesw2/B-10 ++ Historischer Stadtrundgänge durch Schleswig ++ Flyer
Schlesw3/B-10 ++ Der St. Petri-Dom zu Schleswig ++ Heft A6
Schlesw4/B-10 ++ Schloss Gottorf ++ Buch A5
Schlesw5/B-10 ++ Wikinger Museum Haithabu ++ Flyer
Schlesw6/B-10 ++ Wikinger Häuser Haithabu ++ Flyer