Start der Tour am Montag, den 06.03.2023 und Ende am Dienstag, den 04.04.2023
Reisedaten-Plan: ++
- Planungsstand vom: 05.03.2022
- Anzahl Übernachtungen: 29
- Stromkosten: 63,-€
- Stellplatzgebühren: 325,-€
- Aufenthaltskosten: 388,-€
- Gesamtstrecke: 1027 km
- Theoretischer Verbrauch bei 12L/100km: ca. 124 Liter
- Theoretische Spritkosten bei 1,90€/Liter: ca. 236,-€
- Die Gesamtkosten der Tour aus Aufenthalts- und Spritkosten betragen: 624,-€
Reisedaten-Ist: ++
- Anzahl Übernachtungen: 28
- Stellplatzgebühren: 417,50€
- Stromkosten: 32,86€
- Aufenthaltskosten: 450,36
- Gesamtstrecke: 1093,9 km
- Theoretische Spritverbrauch bei 11,6Liter/100km: ca. 127 Liter
- Theoretische Spritkosten bei 1,75 €/Liter: 222,-€
- Die Gesamtkosten der Tour aus Aufenthalts- und Spritkosten betragen: 672,36€
Montag 06.03.2023
Unser Start zu Hause war reibungslos und verlief wie geplant. Auch die Abfahrt vom Abstellplatz verlief wie geplant, wir konnten sogar frostfrei Wasser bunkern. Unser Navi führte uns über Heiligengrabe, Pritzwalk von der A24 zur B5, die wir etwas nördlich von Pasewalk erreicht haben. Für das letzte Stück bis Grabow haben wir die A19 benutzt. In Grabow haben wir aus dem ALDI unseren Lebensmittelvorrat aufgestockt.
Wir standen ca. 1 Stunde auf dem Parkplatz von Caravan Wendt, als mich ein Anruf von der Werkstatt Pannke erreichte. Sie wollten wissen, wo wir denn bleiben. Offensichtlich sind sie davon ausgegangen, dass wir noch heute den TÜV abwickeln und morgen dann am Vormittag die Inspektion durchgeführt wird. Nach der Inspektion ist dann der Termin bei Caravan Wendt. So war mir das gar nicht bewußt. Egal, wir haben unser Womo wieder abgerüstet und sind zur Werkstatt Pannke gefahren. Schon eine halbe Stunde später war der TÜV erledigt, wir hatten schon eine neue Plakette.
Zwischenzeitlich hat uns Vivien-Sara angerufen und uns mitgeteilt, dass sie beide Corona-Positiv sind. Da wir mit beiden gestern Abend beim Italiener essen waren, anläßlich des Geburtstages von Mario, liegt nun nahe, dass wir uns auch angesteckt haben. Schöne Schei....!
Von der Werkstatt haben wir dann erfahren, dass wir spätestens zum nächsten TÜV-Termin in 2024 neue Decken brauchen und die Bremsen erneuert werden müssen. Da können wir schon mal anfangen zu sparen.
Vor der Werkstatt haben wir den Abend und die Nacht verbracht. Strom war inklusive.
Dienstag 07.03.2023
Pünktlich um 08:00 Uhr standen die Handwerker auf der Matte, aber wir hatten das Womo bereits startklar. Der Vormittag hielt für uns diverse böse Überraschungen parat. Als erstes informierte uns Vivien-Sara, dass sie beide mit starken Corona Symptomen im Bett liegen und den für morgen geplanten Ausflug nach Hamburg zur Harry Potteraufführung abgesagt haben. Die über 300,-€ für die Eintrittskarten können sie damit abschreiben. Nun können wir nur für uns die Daumen drücken, dass wir es nicht bekommen und für die beiden, dass sie schnell wieder auf die Beine kommen.
Die nächste unangenehme Überraschung war dann die Info der Werkstatt, dass der Fiatrahmen ziemlich stark rostet und dringend saniert werden muss. Ich habe erzählt, dass letztens beim Losfahren die linken Hubstützen nicht ganz eingezogen waren. Beide Sachen können bei diesem Termin nicht miterledigt werden. Besonders die Rahmensanierung dauert mindestens drei Tage. In dieser Zeit können wir das Womo nicht nutzen. Das bedeutet für uns mit zwei Fahrzeugen anreisen. Damit das Problem der Hubstützen noch unter Garantieleistung fällt, muss es bis 16. April erfolgen. Wir haben uns auf den 11.04. verständigt, das ist der Dienstag nach Ostern. Das Womo bleibt dann fast eine Woche in der Werkstatt. Wir haben signalisiert, dass der späteste Abholtermin der 20.04. sein darf. Bei den ganzen Diskussionen um Termine, haben wir erst mitbekommen, dass morgen in Mecklenburg-Vorpommern Feiertag ist, nämlich der internationale Frauentag. Tangiert uns aber nicht wirklich, da wir morgen schon Mac-pomm wieder verlassen.
Gegen 11:30 Uhr waren wir dann mit unserem Womo bei Caravan Wendt. Dort haben wir erfahren, dass wir eigentlich schon gestern einen Termin zu 09:00 Uhr hatten. Dieses mal ist ja so gut wie alles mit der Terminvereinbarung schief gelaufen. Nächstes Jahr mache ich die Abstimmung zwischen Caravan Wendt und Pannke wieder alleine. Gegen 13:30 Uhr haben wir Caravan Wendt wieder verlassen, nachdem wir uns darauf verständigt haben, dass das Sicherungsproblem erst im April, im Zusammenhang mit dem Pannketermin, erledigt werden soll.
Mittwoch 08.03.2023
Wir sind über die A14 zur A24 gelangt und die ging es dann störungsfrei durch bis Hamburg. Mir war bewußt, dass wir quer durch Hamburg müssen. Wie erwartet, war dieses relativ kleine Stück von ca. 25 km anstrengender als die anderen 120 km. Wir sind mit ganz schlechtem Gewissen auf der vom Navi ausgewiesenen Strecke geblieben, obwohl ein Teilstück davon für uns eigentlich gesperrt war. Das ist die berühmt, berüchtigte Dieselsperrstrecke. Mal sehen ob uns da noch etwas nacheilt.
Der Stellplatz war problemlos zu finden. Wieder hatten wir die Qual der Wahl, weil der relativ große Platz fast leer war. Der Platz, der früher von der Gemeinde betrieben wurde, gehört jetzt zu dem Schwimmbad und wird auch von ihm betreut. Den Preis haben sie von 10,-€ auf 16,-€ erhöht. Ganz schön deftig. Strom ist jetzt auch nicht mehr pauschal, sondern wird über Verbrauch abgerechnet.
Nach einem Zwischenkaffee sind wir in das Zentrum gelaufen um einen Bäcker für frische Brötchen zum Frühstück zu finden. Das beste Angebot fanden wir bei dem Bäcker im EDEKA in der Bahnhofsstraße. Die Schrippen sahen gut aus und sind mit 49 Cent dann auch noch das preiswerteste Angebot. Neben dem EDEKA ist ein ALDI, dort haben wir uns mit frischem Gebäck versorgt. Zurück im Womo war dann Kaffeetrinken angesagt.
Ich habe gegen 16:00 Uhr noch mal eine Laufrunde eingelegt. Ich bin einmal um den Sport- und Freizeitpark Elbmarschen gelaufen.
Donnerstag 09.03.2023
Ich bin zum Bäcker im EDEKA in der Bahnhofstraße gelaufen und habe uns frische Brötchen besorgt. 49 Cent ist relativ teuer, aber die Brötchen entsprachen mal wieder genau unseren Vorstellungen. Nach dem Frühstück habe ich im Bad wieder Wasser an dem Wandlüftungsgitter entdeckt. Wo zum Teufel kommt das her. Ich habe das Lüftungsgitter mit zwei Schraubenziehern entfernt bekommen und zu meinem großen Erstaunen entdeckt, dass die Lüftungsgitter aus Holz und nicht wie vermutet aus Plastik sind. Damit erklärt sich auch, dass beide Gitter an den Rändern holzfarben sind. Das ist dann bereits das rohe Holz. An die vermeintliche Ursache komme ich aus dem kleinen Fach mit den Putzmitteln. So richtig erkennen wo es eigentlich herkommt, kann ich aber nicht. Es gibt dort ein Metallknie, was einen Gummischlauch verbindet. Für Wasser ist der eigentlich zu dick. Ich lasse das Lüftungsgitter erst mal draußen und unter das Knie habe ich einen Lappen geschoben, um zu beobachten, wo und wie es dort nass wird.
Wir sind mit der S-Bahn in die Innenstadt von Hamburg gefahren. Am Rathaus ausgestiegen, waren wir gleich im interessantesten Viertel. Hier wimmelt es nur so von Arkaden und Hinterhöfen mit fast durchweg hochpreisigen Geschäften. Alles was Rang und Namen hat gibt sich hier die Klinke. Wir waren direkt am Jungfernstieg in einem großen Applestore. Susanne hat sich hier nochmal das IPad pro angeschaut. Das ist aber nicht ganz preiswert, aber auch ein hochwertiges Teil mit größerem und weitaus besserem Screen.
für unseren Spaziergang durch das Zentrum war der Weg das Ziel. Wir haben uns wieder begeistert an den schönen historischen Gebäuden mit den unterschiedlichsten Architekturstilen. Sehenswert sind auch einige alte Gebäude, die mit modernen An- bzw. Aufbauten versehen wurden. Das ist nach unserem Empfinden mal gut, mal weniger gut gelungen. Bevor wir in die St. Michaeliskirche gegangen sind, haben wir in dem gegenüberliegenden Café Am Michel, eine Tasse Kaffee getrunken und ein Stück Kuchen gegessen. Susanne musste auf Toilette und da passte es ganz gut. Die Kirche St. Michaelis ist eine sehr beeindruckende Kirche mit einer barocken Innenausstattung. Wir haben sie uns in 2017, fast zur gleichen Jahreszeit, angesehen!
Nun ging es mit der S-Bahn wieder zurück nach Wedel. Bevor wir zum Womo gegangen sind, haben wir uns beim EDEKA Bäcker für den zweiten Kaffee zwei Franzbrötchen gekauft.
Nach dem Kaffee und einer kleinen Pause, habe ich mich nochmals mit unserem Nässeproblem im Bad beschäftigt und habe nun endlich auch das Leck entdeckt. Da ist nur ganz schwierig heranzukommen. Es ist der Übergang des Schlauches vom Waschbeckenabfluss zu einem weiterführenden Gummischlauch. Ich habe versucht das ganze mit Gaffaband erst mal abzudichten, wohlwissend, dass das keine dauerfhafte Lösung sein wird.
Freitag 10.03.2023
Heute lag eine leichte Schneedecke, die aber schon am Abtauen war. Ich habe wieder die leckeren Brötchen von Dallmeyer am EDEKA besorgt. Schon während des Frühstücks fing es wieder an zu schneien und der Wetterbericht gab keine Aussicht, dass es heute im Laufe des Tages besser werden sollte. Unser Spaziergang durch die Altstadt von Wedel stand unter keinem guten Stern. Susanne hatte wie zu erwarten, durch die Einnahme von Antibiotika, kräftigen Durchfall und wollte nicht so wirklich längere Zeit außerhalb vom Womo verbringen. Gegen Mittag bin ich darum alleine aufgebrochen. Das Schneien war gerade mal etwas moderat. Ich habe zum Fotografieren auch nur das Handy mitgenommen. Ich bin in die Altstadt gelaufen wo sich die Kirche und der Roland befinden. Die Kirche war sogar zugänglich. Sie hat eine sehr moderne Innengestaltung. Vorbei an der alten Wassermühle bin ich zum Bahnhof gelaufen und von das aus weiter in Richtung EDEKA. In der Apotheke kurz vor dem EDEKA habe ich für Susanne ein Mittel gegen den Durchfall besorgt und im ALDI Bananen. Ich bin dann weiter die Einkaufsstraße in Richtung Elbe gelaufen. Eigentlich wollte ich zum Welcome Höft, dass habe ich mir aber dann verkniffen, da durch den Bau einer Hochwasserschutzeinrichtung und einer großen Wohnungsbaustelle, ich fast bis zum Yachthafen hätten gehen müssen. Ich bin direkt quer durch den Freizeitpark Elbmarschen zurück zum Womo gelaufen. Ich hatte bei Ankunft dann auch fast 11.000 Schritte auf meiner Uhr.
Im Womo habe ich mich nochmals an meine Abwasserbaustelle gemacht, da mein Provisorium nicht so das Gelbe vom Ei zu sein scheint. Ich habe am Waschbecken den letzten Kabelbinder trennen können, aber der Abwasserschlauch ist separat noch mit einer Schelle befestigt. Mit viel Mühe habe ich den Schlauch etwas nach unten schieben können. Einen Versuch, den Schlauch wieder auf zu schieben, werde ich erst in den nächsten zwei Tagen unternehmen, da das bei diesem miesen Wetter keinen Spaß macht.
Den Rest des Tages haben wir im Womo verbracht.
Samstag 11.03.2023
Der Schnee von gestern liegt noch. Wir haben eine durchgehende Schneedecke von ca. 5 bis 6 cm. Heute in der Nacht hatten wir -4°C, da bleibt alles liegen. Die Natur hat sich schön gemacht. Der Schnee liegt sogar auf den Zweigen von Sträuchern. Mein Weg zum Bäcker war dadurch schon fast ein Spaziergang durch eine märchenhafte Winterlandschaft.
Nach dem Frühstück haben wir wir unser Womo startklar gemacht. Wir haben Grauwasser und die Toilettenkassette entleert und Wasser gebunkert, allerdings nur 75%.
Sonnabend 11.03.2023
In Pinneberg haben wir im Toombaumarkt eine Gasflasche getauscht. Das war mit 24,99€ recht günstig.
Kurz nach Pinneberg sind wir dann auf die Autobahn A23 gefahren und die haben wir erst ca. 20 km vor Büsum verlassen. Die Anfahrt des Stellplatzes mussten wir mit Susannes Pad machen, weil unser Navi die Straße vom Stellplatz nicht kannte. Der Platz war etwa zur Hälfte gefüllt, was wir für diese Jahreszeit eher erstaunlich finden.
Nach unserem üblichen Zwischenkaffee sind wir in das Zentrum gelaufen. Auch hier staunten wir nicht schlecht, wie voll die Fußgängerzone war. Wie muss es da erst im Sommer zugehen. Wir haben einen Bäcker gefunden, der auch am Sonntag geöffnet ist. Zurück zum Womo ging es entlang am Hafenbecken II.
Sonntag 12.03.2023
Für den Gang zum Bäcker habe ich einen kürzeren Weg gefunden als wir gestern gelaufen sind. Es war sicher nicht so weit wie zu Hause. Die Brötchen kosten 55 Cent, sehen aber recht gut aus. Beim Frühstück stellten wir fest, sie sehen nicht nur gut aus, sie waren auch richtig lecker.
Nach dem Frühstück sind wir in die Stadt gelaufen. Die Kirche war offen und so konnten wir sogar das Innere besichtigen. Die kleine Kirche hatte auch einiges zu bieten. Sowohl Kanzel als auch Altar sind wahre Kunstschätze. Die einseitige Empore, die sich fast durch das ganze Langschiff zieht, hat eine sehr kunstvoll verziehrte Brüstung. Also diese Kirche ist wirklich sehr sehenswert. Von der Kirche sind wir zum Rathauspatz gelaufen, dass Rathaus ist ein eher schmuckloses Gebäude. Die Fußgängerzone entlang landeten wir am Museumshafen und haben den Deich überquert. Jetzt hatten wir freien Blick auf die Nordsee. Mal abgesehen, dass uns ein eisiger Wind ins Gesicht wehte, war es wieder eine glücksbringende Situation. Der Blick auf das Meer ist für uns immer wieder faszinierend. Wir sind auf der Deichkrone entlang bis zu der Familienlagune Perlebucht gelaufen. Hier ist der große Badestrand, an dem sich im Sommer sicher die Massen tummeln. Über die Nordseestraße ging es wieder zurück zur Fußgängerzone. Von dort zum Museumshafen und entlang dem Hafenbecken II zurück zum Womo. Leider ist mir am Museumshafen die GoPro auch mit dem zweiten Akku ausgestiegen. Also werde ich nach dem Kaffeetrinken nochmals zum Hafen gehen müssen, um die restlichen Aufnahmen zu machen. Am Womo angekommen sollte der Wetterbericht recht bekommen, fing es an zu graupeln. Was für ein verrücktes Wetter. Da waren wir beide froh in unser warmes Womo gehen zu können.
Montag 13.03.2023
Es hat wohl die ganze Nacht über geschüttet wie aus Eimern. Nach meinem Weg zum Bäcker war ich trotz Regenschirm an den Hosenbeinen klitsche nass. Durch den kräftigen Wind regnete es fast waagerecht. Die Brötchen hatte ich ganz dicht unter dem Schirm. Das Wetter konnte ihnen nichts anhaben, sie waren wie gewohnt richtig lecker.
Wir haben heute wieder auf das übliche Aussaugen verzichtet, da wir wahrscheinlich mehr Dreck eingebracht hätten als vor dem Saugen vorhanden war. Wir haben nur die Fäkalienkassette entleert und sind gestartet.
Montag 13.03.2023
Wir haben einen kleinen Umweg über Heide gemacht, dort hatte Susanne wieder einen Toom Baumarkt ausfindig gemacht. Wir haben dort wieder eine Gasflasche getauscht. Sehr zu unserem Staunen haben die 29,49€ dafür genommen. Vor vier Tagen haben wir noch 24,99€ gezahlt. Fast schräg über die Straße war ein ALDI, dort haben wir unseren Lebensmittelvorrat aufgefrischt. Hier gab es auch mal wieder die leckeren Franzbrötchen bekommen.
Der Platz war sehr leer, also konnten wir uns einen Platz aussuchen, mit Blick auf die Eider. Dass der 3,-€ teurer ist als die dahinterliegenden, haben wir erst beim Bezahlen mitbekommen. Aber den Luxus gönnen wir uns nun mal.
Nach einem Kaffee und meinem obligatorischen Wienerle haben wir einen Spaziergang in die Innenstadt von Tönning gemacht. Wir waren ja schon zweimal am Eiderstauwerk, aber den Ort selbst kennen wir noch nicht. Wir haben nur den Weg zu einem Bäcker erkundet und waren in der Touristeninfo. Mit einer kleinen Schleife durch den Stadthafen sind wir wieder zurück zum Womo. Der kleine Ort hat uns gefallen, er hat so das typisch nordische Flair und es gibt noch viele historische Häuser. In dem ehemaligen Schlosspark blühen z. Zt. die Kroküsse. Das ist einfach eine beeindruckende Farbenpracht.
Dienstag 14.03.2023
Es hat fast die gesamte Nacht über geregnet. Als ich losging um Brötchen zu holen, hat es gnädiger Weise mal kurz aufgehört. Allerdings blies wieder ein eiskalter Wind. Auf dem Rückweg vom Bäcker habe ich versucht in der Apotheke für Susanne das Darmpräparat gegen ihren Durchfall zu bekommen. es steht aber erst heute Nachmittag zur Verfügung. Die Brötchen waren sehr eigenartig aber lecker. Nach dem Frühstück haben wir uns im Womo aufgehalten, da es schon wieder regnete und ziemlich stürmisch war. Laut Wetterbericht soll es so ab 12:00 Uhr aufhören und sogar ein wenig die Sonne herauskommen. Gegen 12:30 Uhr sind wir dann auch gestartet. Es hat tatsächlich nicht mehr geregnet und die ersten Sonnenstrahlen kamen durch die Wolken. Wir sind zu erst am Stadthafen gewesen. Hier gibt es sehr viele historische Gebäude. Das gesamte Umfeld hat das typische Küstenflair. Der Deich im Hafenbereich wird durch die blühenden Kroküsse geschmückt. Wir sind durch teilweise kleine, verwinkelte Gassen zum Marktplatz gelaufen. Leider fand in der St. Laurentius Kirche gerade eine Trauerfeier statt. Mit kleinem Schwenk durch den ehemaligen Schlosspark, hier wimmelt es nur so von blühenden Kroküssen, zurück zum Womo gegangen. Nach dem Kaffeetrinken bin ich nochmal losgegangen. Bevor ich in der Apotheke die Medizin abgeholt habe, war ich in der Kirche. Das Innenleben hat mich sehr überrascht, weil die historische Ausstattung noch weitestgehend vorhanden ist. Hier befinden sich wahre Kunstwerke mittelalterlicher Handwerksfähigkeiten. Mit der Medizin in der Tasche habe ich das Womo wieder erreicht.
Mittwoch 14.03.2023
Das Wetter spielt komplett verrückt. Schnee, Regen und Sonne wechseln im Minutentakt und der Wind weht eisig. Ich habe mich davon nicht abbringen lassen und bin zum Bäcker gelaufen. Die leckeren Brötchen haben uns dafür entschädigt.
Außer, dass wir unsere Trinkflaschen aufgefüllt haben, haben wir die Infrastruktur des Platzes nicht genutzt. Leider ist die Fäkalienentleerung geschlossen, angeblich wegen Geruchsbelästigung der Wohnungseigentümer in dem Gebäude. Die Ausweichmöglichkeit befindet sich auf dem Stellplatzgelände für die kurzen Womos, das ist gute 600 Meter entfernt.
Sonntag 19.03.2023
Die Entfernung bis nach Eckernförde war ja nur ein besserer Steinwurf, mit 25,2km wohl die bisher kürzeste Entfernung von einem Stellplatz zum anderen. Der Platz in Eckernförde bot viele freie Standflächen, obwohl wir ja schon sehr früh hier eingetroffen sind. Kurz nach unserer Ankunft leerte sich der Platz dann auch rapide. Alle Wochenendfahrer sind offensichtlich abgereist.
Nachdem ich noch einige Wartungsarbeiten erledigt habe gab es unseren üblichen Mittagskaffee und danach sind wir in die Stadt aufgebrochen. Wir haben eine Runde, entlang der Strandpromenade bis zum Hafen und durch die Fußgängerzone wieder zurück gedreht. Kurioserweise hatten hier viele Geschäfte offen, warum auch immer, gab es hier einen verkaufsoffenen Sonntag.
Montag 20.03.2023
Der Weg zum Bäcker war heute sehr kurz. Es gibt ja einen Bäcker im REWE direkt gegenüber von dem Stellplatz. Die Brötchen waren lecker und Preiswert.
Schon kurz nach dem Frühstück fing es an zu regnen. Wir haben es vorgezogen im Womo zu bleiben. Gegen 13:00 Uhr hellte sich der Himmel etwas auf und es hörte auf zu regnen. Also sind wir wieder in die Stadt gelaufen. Wir haben fast die selbe Runde gedreht wie gestern. Allerdings hatte heute die Touristeninfo offen und so haben wir aktuelle Unterlagen mitgenommen. Im Hafen sind wir über die historische Fußgängerbrücke auf die andere Seite gegangen, dass ist der Stadtteil Borby. Einmal um das Hafenbecken herum sind wir wieder in Richtung Fußgängerzone gelaufen. Vorher haben wir einen Zwischenstopp bei der Bonbonkocherei gemacht. Die hat leider nicht gearbeitet, aber in zwei kleinen Läden ihre Produkte verkauft. In einem die Bonbons und in dem anderen Schokolade. Dieses mal konnten wir uns beherrschen, zumal die Preise typische Handarbeitspreise sind. Wir haben uns mit einer kleinen Auswahl an Bonbons begnügt. Weiter ging es entlang der Fuzo zur St. Nicolai Kirche. Leider war die Kirche nicht zugänglich. Sie ist wohl nur von Mai bis Ende September geöffnet. Nun sind wir die Fuzo bis zum Ende gelaufen und von da aus direkt zum Womo.
Nach dem Kaffeetrinken habe ich nochmal einen Spaziergang alleine gemacht. Ich hatte gehofft, irgend wie an den Windebyer Noor zu kommen. Das war aber nicht möglich, weil alles zugebaut ist. Ich bin einmal im Kreis gelaufen und genau am Stellplatz wieder heraus gekommen. War wieder mal der Weg das Ziel. Zumindestens hat es nicht geregnet.
▶ Stadtspaziergang Eckernförde März 23 starten! ++ 02:43 Min. ++
Dienstag 21.03.2023
Als ich heute zum Bäcker gegangen bin, stand schon ein RTW mit Blaulicht auf dem Stellplatz. Als ich vom Bäcker zurückkam, fuhr gerade ein zweiter auf das Gelände. Dabei habe ich mitbekommen, dass es einer Frau aus einem Womo nicht gut ging. Doppelt blöd, wenn so etwas unterwegs passiert.
Wir haben bei Abreise nichts entsorgt, weil alle Betriebsstoffe noch im grünen Bereich waren. Allerdings haben wir bei dem REWE gleich eine Gasflasche getauscht. War mit 26,99€ preiswert und vor allem sehr bequem.
Dienstag 21.03.2023
Auf dem gesamten Weg, bis nach Bad Segeberg, hat es genieselt und es war extrem neblig. Trotzdem gab es einige Rehe zu sehen. Auf der Fahrt machte Susanne den Vorschlag, die bis jetzt eingesparten Tage in Lübeck auf unserem Lieblingsplatz zu verbringen. Gute Idee, dass ist noch nicht mal so ein großer Umweg. Ich war sofort mit einverstanden.
Der Platz in Bad Segeberg war so gut wie leer. Wir stehen gut und trocken. Nachdem wir alles eingerichtet hatten, gab es den üblichen Mittagskaffee.
Danach sind wir in die Stadt gelaufen und haben einen Bäcker, direkt am Marktplatz, für unsere Frühstücksbrötchen gefunden. Einige Meter weiter, in der Fuzo befindet sich die Touristinfo, dort haben wir unsere Unterlagen aufgefrischt. In Richtung Bahnhof haben wir ein großes Kaufland gefunden, wo wir unsere Lebensmittelvorräte aufgefrischt haben, besonders Brot. Die haben dort auch das leckere Krustenbrot für 1,48€, wie bei Netto oder ALDI. Zurück am Womo habe ich mich nochmals alleine auf den Weg gemacht. Ich bin vorbei am DAK-Schulungs- und Konferenzzentrum an den großen Seegeberger See gelaufen. Dort am Ufer zurück bis zum Kurzentrum und dann durch die Fuzo wieder zurück zum Womo. Dort angekommen, war es Kaffeezeit. Die aus dem Kaufland mitgebrachten Franzbrötchen waren allerdings nicht das Gelbe vom Ei. Der Teig war klietschig.
Mittwoch 22.03.2023
Ich habe vom Bäcker am Marktplatz frische Brötchen geholt. Damit haben wir uns ein leckeres Frühstück bereitet.
Der Wetterbericht hatte eigentlich für den Vormittag Regen angesagt, aber so gegen 10:30 Uhr wurde es merklich heller und einige Sonnenstrahlen blinzelten durch die Wolken. Es war zwar etwas windiger geworden, aber der war auch angenehm mild. Also haben wir uns entschieden unseren Stadtspaziergang vorzuziehen. Wir sind als erstes zur Marienkirche gelaufen und haben die Kirche besichtigt. Von da aus sind wir zum Großen Segeberger See gelaufen. Von da aus zurück zur Fußgängerzone. Die haben wir einmal durchquert, vorbei am Rathaus. Eigentlich wollten wir in das Museum gehen, das hat aber nur von Donnerstag bis Samstag geöffnet. Wir sind diese Straße weitergelaufen, vorbei am Fuß des Kalkberges mit dem Freilichttheater und dem Fledermausmuseum mit angeschlossener Höhle. Über den Kastanienweg ging es zurück zum Womo.
Im Womo angekommen war es dann auch Zeit für unseren Mittagskaffee. Das war ganz praktisch, denn kurz nachdem wir im Womo waren, fing es ziemlich heftig an zu regnen. Ich habe den Regen abgewartet und bin dann nochmals losgegangen. Mein Ziel war der Gipfel des Kalkberges, der mehr als 90 Meter hoch ist. Dementsprechend ist auch die Aussicht. Man kann von der oberen Plattform sogar fast senkrecht in das Freilichttheater blicken. Mit einigen Videoaufnahmen aus luftiger Höhe bin ich dann wieder zurück zum Womo gelaufen.
Donnerstag 23.03.23
Nachdem es fast die ganze Nacht geregnet hat und auch als ich noch im Bad war, regnete, hat es ganz brav, nachdem ich mir die Jacke angezogen hatte, aufgehört. Glück muß man haben. Ich bin auch trockenen Fußes vom Bäcker mit frischen Brötchen wieder zurückgekommen.
Nach dem Frühstück haben wir unser Womo startklar gemacht, wir haben nichts entsorgt und konnten darum zeitnah abfahren.
Samstag 25.03.2023
Der Platz in Hohnstorf verfügte noch über viele freie Plätze. Bevor ich unser Womo standklar gemacht habe, erledigte ich noch schnell zwei Wartungsarbeiten. Ich habe das Cockpit mit Möbelpflege eingerieben und die Scheibenwischergelenke mit Fahrradöl eingesprüht. Nun konnte es den üblichen Mittagskaffee geben.
Nach unserem obligatorischen Kaffee und einem heftigen Regen von fast einer halben Stunde, bin ich alleine in das Einkaufscenter gelaufen. Ich wollte wissen, ob der Bäcker auch am Sonntag offen hat. Den Rückweg zum Womo bin ich ein Stück die Dorfstraße gelaufen und dann aber zum Deich und den dann entlang zum Stellplatz. Als ich am Womo ankam, fing es schon wieder an zu regnen.
Sonntag 26.03.2023
Der Wetterbericht hat gehalten was er versprochen hat, nämlich heute mal keinen Regen. Ich konnte sogar trockenen Fußes zum Bäcker gehen. Der Gang zum Bäcker war hier fast genauso weit wie zu Hause. Es hat sich allerdings gelohnt, die Brötchen waren wieder sehr lecker.
Schon kurz nach dem Frühstück riß der Himmel auf und ein schon etwas seltener Anblick bot sich uns, ein greller Ball am Himmel, den wir Sonne nennen.
Nach unserem Mittagskaffee sind wir Richtung Lauenburg aufgebrochen. Um über die Elbbrücke gehen zu können, muss man blöder weise erst in den Ort laufen, um dann die Brückenstraße wieder zurück zu gehen. Kürzer geht es über eine Treppe, die an der Deichseite nach oben geht, die aber nichts für Susannes kaputtes Knie ist. Alleine die Überquerung der Elbe auf der Brücke ist schon ein Erlebnis. Hat man hier doch einen guten Blick auf die Altstadthäuser von Lauenburg am Ufer der Elbe. Die Altstadt von Lauenburg ist immer wieder ein faszinierendes Erlebnis. Fast jedes Haus der Elbstraße hat einen historischen Hintergrund. Einige sind fat 400 Jahre alt und zeigen noch viel ihres ursprünglichen Aussehens. Für einen Spaziergang durch diese Straße braucht man viel Zeit, nicht weil sie so lang ist, sondern, weil fast jedes Gebäude zum Verweilen einlädt. Die Kirche war offen, so war auch eine Innenbesichtigung möglich. Mal abgesehen von der barocken Orgel an der Westseite, ist das Innere der Kirche eher schlicht. Die Elbuferpromenade ist nur ganz am Anfang und ganz am Ende zur Zeit betretbar. Die Elbe hat so hohes Wasser, dass der mittlere Bereich der Elbpromenade fast zwei Meter unter dem Wasserspiegel liegt. Schade, dass ist leider auch der schönere Bereich.
Zurück zum Womo ging es wieder über die lange Elbbrücke. Susanne hat wieder tapfer durchgehalten, selbst sie hatte über 10.000 Schritte auf ihrer Uhr. Bei mir waren es durch das Brötchenholen fast 13.000 Schritte.
Im Womo angekommen, hatten wir uns unseren Nachmittagskaffee redlich verdient.
Montag 27.03.2023
Der strahlende Sonnenschein, der uns heute beim Aufstehen begrüßte, verschwand schon bei meinem Weg zum Bäcker und am Ende unseres Frühstückes fing es an zu schneien. Das Wetter ist schon wie im April.
Nach dem Frühstück haben wir unser Womo komplett regeneriert und sind dann gestartet. Schon gestern am Abend, haben wir uns wetterbedingt dazu entschieden, nicht nach Uelzen zu fahren, sondern dafür nach Lüneburg. Das Wetter ist nicht für den Einsatz unseres NIU´s geeignet und vom Stellplatz Uelzen ist es zu weit, um in die Stadt zu laufen. Da haben wir es bequemer in Lüneburg, da gibt es in der Nähe unseren Lieblingsbäcker für frische Brötchen, wir sind schnell in der Altstadt und auf dem Stellplatz gibt es Strom mit 16A inklusive.
Freitag 31.03.2023
Unser Navi führte uns über die B4. Kurz vor Wittingen war eine Umleitung, weil die B4 Baustelle ist. Unser Navi hat schnell umdisponiert und wir sind nicht die Umleitung gefahren, da Diesdorf auch weiter östlich liegt als Wittingen. Wir haben Diesdorf problemlos erreicht und staunten nicht schlecht, dass nur ein einziges Womo auf dem Platz stand und das, obwohl der Platz kostenlos ist. Beim Aufrüsten unseres Womos hatten wir Glück, der Regen war mal kurze Zeit nur sehr leicht. Schon beim Trinken unseres Zwischenkaffees, schüttete es wieder wie aus Eimern.
Gegen 16:00 UHr hörte der Regen auf und es wurde auch etwas heller. Wir sind in den Ort gegangen. Unser erster Anlaufpunkt war die Kirche, die leider nicht zugänglich war. Nach einer Schleife durch den Klosterbereich sind wir in die kleine Fuzo gegangen und haben einen Blick in den Nahkaufladen geworfen. Hier kann man sich gut mit Lebensmitteln versorgen. In der Fuzo gibt es aber auch noch einen Bäcker und einen Fleischer. Der Fleischerladen ist sehr modern und hat jede Menge Fertiggerichte im Angebot aus sogenannter Hausschlachtung. Wir haben uns mit frischer Wurst versorgt. Einiges davon sah richtig lecker aus. Vom Fleischer aus sind wir zurück zum Womo. Ich bin nochmals alleine gestartet und habe einen guten Weg zu dem Freilichtmuseum entdeckt. Da gibt es ein tolles Neubauviertel mit sehr schönen Einfamilienhäusern. Der Ort scheint zu leben und macht einen sehr gepflegten Eindruck.
Sonnabend 01.04.2023
Heute ging es mal nicht zum Bäcker, wir haben schon gestern beschlossen, unsere Reste an Toasties aufzubrauchen. War auch mal ganz lecker.
Nach dem Frühstück sind wir beide zum Fleischer am Markt gelaufen und haben uns nochmal mit frischer Wurst versorgt. Ist halt mal etwas anderes als unsere üblichen Quellen. Auf dem Rückweg zum Womo haben wir festgestellt, dass heute die Kirche offen ist. Leider hatte ich ja die Kamera nicht dabei. Nach dem ich Susanne und den Einkauf im Womo abgeliefert habe, bin ich nochmal gestartet. Zuerst habe ich die Kirche wieder aufgesucht und dort meine Bilder gemacht. Danach wollte ich zu den Steinzeitgräbern. Leider habe ich, obwohl hier im Ort alles sehr gut beschildert ist, keinen Hinweis auf die Grabanlagen gefunden. Ich bin nach Gedächtnis von der Karte gelaufen. Unterwegs habe ich eine alte Dame getroffen, die mir sagte, ja weiter gerade aus bis zum Hochsitz und einer alten Eiche, da dann rechts auf das Feld, dort sind die Gräber. War ich offensichtlich zu blöd zu, jedenfalls habe ich mehrere Hochsitze gefunden, aber keine einzelne Eiche und damit auch keine Grabanlagen. Egal, der Weg ist das Ziel. Ich bin durch sehr schöne Landschaft gelaufen und habe einen dicken Feldhasen aufgescheucht. Im Dorf Molmke bin ich dann auf der Landstraße, vorbei am Freiland Museum, wieder zurück zum Womo. Dort hatte ich meine mehr als 10.000 Schritte wieder zusammen.
Schon kurz nach dem ich im Womo war fing es wieder an zu regnen, mal mehr, mal weniger, aber fast ohne Unterbrechung bis zum späten Abend. Morgen soll es aber schön werden.
Sonntag 02.04.2023
Der Start in unseren letzten Tag von der März Tour war leider nicht ganz so sonnig wie prognostiziert. Zum Mittag zu soll es besser werden, also haben wir uns bis zu unserem üblichen Zwischenkaffee noch im Womo aufgehalten. Schon auf dem Weg zu dem Freilichtmuseum haben wir festgestellt, dass die Sonne schon recht gut wärmt, dass aber der Wind aufgefrischt hat und jetzt schon wieder Eise kalt weht. Das Museum hat uns gefallen. Es ist relativ klein und überschaubar, was für uns alten Menschen nicht wirklich ein Nachteil ist. Bei sehr großen Freilichtmuseen haben wir erlebt, dass man relativ schnell oberflächlicher wird bei der Wahrnehmung. Die Häuser in dieser Anlage sind frei zugänglich und sehr liebevoll gestaltet. Zum Kaffeetrinken waren wir wieder im Womo.
Montag 03.04.2023
Auch heute gab es zum Frühstück keine frischen Brötchen, wir haben die restlichen Toasties aufgebraucht. Gleich nach dem Frühstück haben wir unser Womo abgerüstet. Dabei haben wir aber ziemlich viel Zeit mit einer Frau verplaudert, die gestern am Abend angereist ist. Eine sehr interessante Person, 53 Jahre alt, mit einer Katze in einem kleinen Kastenwagen unterwegs, ohne jede Innenausstattung. Den Kasten hat sie sich selbst zu einem Bett ausgebaut. Sie ist eine studierte Biologin, die als Single unterwegs ist. Faszinierend für uns, weil wir beide uns so unterwegs zu sein, gar nicht vorstellen können. Auf jeden fall haben wir uns von ihr etwas aus unserem gewohnten Ablauf gebracht. Bevor wir abgefahren sind haben wir noch das Grauwasser abgelassen und die Toilettenkassette nochmals geleert.
Montag 03.04.2023
Unsere Fahr führte uns wieder durch schöne Landschaft der Altmark, vorbei an Stendal und Tangermünde und Rathenow zu B5. Auf der sind wir bis Nauen geblieben um dann auf der 273 schräg hoch zur A24 zu kommen. Hier kann man Velten ja schon fast riechen. Unser Womo steht nun wieder bei Manuel auf dem Gelände. Wir haben damit wieder mal zufrieden eine Tour abgeschlossen.
Resümee der Reise --- 😊 ---
Plan/Ist: 😊 Die kalte Witterung hat uns dazu gezwungen mehr in Städten zu verweilen um den NIU nicht nutzen zu müssen.
Wettersituation: 😓 Die Wettersituation war nicht wie angenommen. Zu kalt und zu nass.
Technik: 😍 Wir haten mal abgesehen von dem Werkstattaufenthalt keine Probleme.
Gesundheit: 💖 Wir waren beide top fit.
Verkehrssituation: 😊 Es gab einige Umleitungen die zu einer höheren Kilometerleistung geführt haben.