Wismar in Mecklenburg-Vorpommern


Unsere Bewertung: --- ---

Wismar ist für uns eine Stadt die wir immer wieder gerne ansteuern. Sie besitzt eine sehr sehenswerte Altstadt und hat eine noch intakte Einzelhandelsstruktur. Das Hafengebiet erinnert uns an unsere Selektrazeit, obwohl wir hier nie mit der Selektra lagen. Leider hat die Fischfabrik, die viele Jahre unsere Quelle für sehr gute Bratheringe war, geschlossen.

November 2015 Reisebericht mit Bildern von der Altstadt
Mittwoch 04.11.2015

Ich habe mich auf den Weg gemacht um frische Brötchen zu besorgen. Susanne hatte am Abend zuvor am Rathausplatz einen Bäcker entdeckt. Die Brötchen waren so ganz und gar nicht unsere Kragenweite. Nach dem Frühstück sind wir dann gestartet, der Nebel war verschwunden und so machte das Fahren wieder richtig Spaß. In Dreenkrögen, ca. 16 km nördlich von Grabow, haben wir erst mal den Tank wieder aufgefüllt. Das letzte Stück zum Stellplatz war etwas abenteuerlich, aber entsprach offensichtlich der kürzesten Strecke. Der Platz überraschte uns positiv, da ich zumindestens nicht mit soviel Grün, mitten in der Stadt gerechnet habe. Bei unserem ersten Spaziergang in die Innenstadt, haben wir einen Fabrikverkauf einer Fischfabrik entdeckt. Da werden wir uns noch mit leckerem Fisch eindecken. Unser erster Eindruck von der Stadt war sehr gut. Viele historische Gebäude. Da uns heute sogar die Sonne verwöhnt hat, haben wir den Spaziergang richtig genossen. Abends haben wir erst mal für 2 Tage die Platzgebühr bezahlt und Brötchen für den nächsten Tag bestellt. Wir haben noch Strom ohne Bezahlung.

Donnerstag 05.11.2015

Die bestellten Brötchen waren richtig lecker. Das war nun dann noch das Sahnehäuptchen für diesen Platz. Nach dem Frühstück riss sogar der Himmel etwas auf und einige Sonnenstrahlen kamen heraus. Und das, obwohl Regen vorrausgesagt war. Für heute haben wir uns die nördliche Altstadthälfte vorgenommen mit dem alten Hafen. In der Nikolaikirche wurde gerade eine Turmbesteigung mit Dachstuhlbesichtigung angeboten. Da war ich natürlich gleich dabei. Das war sehr interessant. Wann darf man schon mal in einen Dachstuhl, dessen Gebälk älter als 500 Jahre ist. Außerdem konnte man von hier oben interessante Aufnahmen machen, sogar in das Mittelschiff hinein. Das war die Mühe der 90 Stufen wert. Die Kirche St. Nikolai ist extrem groß und birgt viele Sehenswürdigkeiten aus anderen Kirchen, die im zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Sie war in Wismar die einzige, die unbeschädigt blieb. Ein Orkan sorgte Jahre später für eine Beschädigung. Über die Schweinsbrücke und dann den Marktplatz, haben wir wieder den Weg zum Womo zurück angetreten. Unterwegs haben wir uns noch mit Kuchen aus der Back-Factory versorgt. Das Wetter hat tapfer durchgehalten.

Freitag 06.11.2015

Gestern Abend hatte es bereits zu regnen angefangen. Das hat dann auch tapfer die ganze Nacht durchgehalten. Ein Glück war der Weg zu den frischen Brötchen nur einige Meter. Bis zum zweiten Frühstück haben wir uns im Womo aufgehalten. Da es gegen 14:00 Uhr aufgehört hatte zu regnen, sind wir mit der Fotoausrüstung in die Stadt gestartet. Wir haben uns für heute den südlichen Teil der Altstadt vorgenommen. Leider hat es auf halbem Wege wieder angefangen leicht zu regnen. Wieder pünktlich zum Kaffee waren wir im Womo. Jetzt hat es in der Zwischenzeit auch angefangen wieder kräftiger zu regnen. Gegen Abend hat es dann nur noch ganz leicht genieselt. Wir sind trotzdem zum Griechen gelaufen, den wir gestern entdeckt hatten. Das Essen war preiswert und lecker. Im Womo angekommen, fing es teilweise richtig an zu schütten. Merkwürdiger Weise hatten wir 16°C Außentemperatur.

Samstag 07.11.2015

Heute am Morgen hatten wir immer noch die milde Temperatur. Und jetzt schien sogar zwischendurch die Sonne. Da wir bisher die Tittentastergasse noch nicht gefunden hatten, sind wir nochmals in die Stadt gegangen. Das mit der Gasse war eher ein Witz. Außer einem großen Schild über einem Hausflur zu einem Blumenladen war da nichts. Trotzdem war der Spaziergang schön und auf dem Rückweg haben wir uns in der Backfabrik wieder mit Brot versorgt, da es sehr gut geschmeckt hat.

Sonntag 08.11.2015

Heute sind wir bei fast blauem Himmel und frühlingshaften Temperaturen aufgestanden. Nach dem Frühstück habe ich gesaugt und Susanne hat abgewaschen. Vor Abfahrt haben wir Fäkalien und Grauwasser entsorgt und Frischwasser gebunkert. Die Fahrt nach Berlin war staufrei und entspannt. Wir haben trotz Sonntag noch einen guten Brückenplatz gefunden.

März 2016 Reisebericht
Donnerstag 03.03.2016

Es war nicht ganz so einfach Susanne mit dem kranken Fuß in das Womo zu bekommen, weil zu allem Überdruß auch noch die Treppe vom Aufbau fehlte. Da half dann auch der tolle Alutritt von Hymer nicht sonderlich viel. Aber wir haben es geschafft. Bei GPDS haben wir Wasser gebunkert und einen Rollstuhl abgeholt. Den Rollstuhl sollen wir behalten bis wir ihn nicht mehr benötigen. Jörg hat uns außerdem noch einen Schrubber spendiert, wovon er gerade einige zum Reinigen der Feuerwehrfahrzeuge gekauft hatte.
Danach sind wir gestartet, unser erstes Ziel für heuet war Caravan Wendt war. Teilweise hat sich sogar die Sonne blicken lassen. Wir sind pünktlich in Kremmin angekommen. Allerdings hat der Anbau der neuen Treppe doch bis fast 17:00 Uhr gedauert. In Grabow haben wir dann noch getankt. Wir hatten beschlossen doch noch bis Wismar zu fahren und nicht in Grabow zu übernachten. Die 80 km haben wir in einer Stunde geschafft. Unser Platz war noch nicht reserviert, da wir ja einen Tag zu früh waren, aber es gab noch genügend freie Plätze.

Freitag 04.03.2016

Susanne hat sich mit den Krücken langsam auch im Womo eingewöhnt. Zum Frühstück gab es die an der Rezeption bereitgestellten Brötchen, die wieder lecker waren. Teilweise kam nach dem Frühstück sogar die Sonne leicht durch. Gegen 14:00 Uhr sind Klaus und Renate in ihrem Hotel eingetroffen. Sie wollten am Nachmittag in den Werksverkauf von der Fischfabrik gehen. Wir haben uns etwas gewundert, dass sie das nicht mit uns zusammen wollten, da der Werksverkauf ja ganz in der Nähe von unserem Stellplatz ist. Wir haben uns nach dem Kaffeetrinken mit dem Rollstuhl auch auf den Weg zum Werksverkauf gemacht, da wir hier auch einiges kaufen wollten. Kurz vor der Fabrick haben wir Klaus & Renate getroffen und nun war auch klar, warum sie sich nicht mit uns verabredet haben, die beiden hatten Peter und seine Jacklin im Schlepp. Susanne ist im Rollstuhl geblieben, weil zum Verkaufsraum des Werkverkaufs eine Treppe hoch geht. Ich habe alleine ausgesucht. Panniermehl gab es sowieso nicht. Nach dem Einkauf sind wir wieder zurück zum Womo. Gegen 17:30 Uhr sind wir dann wieder mit dem Rollstuhl losgezogen. Wir haben uns zum gemeinsamen Essen in einer Gaststätte mit den vieren verabredet. Sie liegt direkt an der Nikolaikirche an der Grube, dass ist der kleine Bach, der an der Kirche vorbei fließt. Die Gaststätte war genau das richtige für Susannes Gehbehinderung, eine steile Treppe führte alternativlos in die Gaststube. Danke, gut ausgesucht. Wir waren pünktlich zur verabredeten Zeit um 18:00 Uhr in der Gaststätte. Die anderen kamen fast 20 Minuten zu spät. Ich habe leckeres Eisbein gegessen, was natürlich viel zu groß war. Susanne hat zu meinem Erstaunen Schnitzel gegessen und war nicht sonderlich begeistert. Der Rückweg gestaltete sich für uns mit dem Rollstuhl noch abenteuerlicher als der Hinweg. Das Pflaster und die Bürgersteige in Wismar sind nichts für Rollstuhlfahrer. Aber wir sind unversehrt wieder im Womo gelandet. Der Rest des Abends fand vor dem Fernseher statt.

Samstag 05.03.2016

Heute beim Frühstück fing es an zu regnen und das ziemlich kräftig. Für uns war klar, bei so einem Regen bleiben wir im Womo. Aber pünktlich zu 09:30 Uhr hörte es auf und so haben wir uns mit dem Rollstuhl auf den Weg gemacht. An der Kreuzung vor dem alten Hafen haben wir dann auch die anderen getroffen. Der Akt im Hafen hat uns nicht gerade vom Hocker gerissen. Das Mikrofon war defekt und es gab keinen Ersatz. Die Fischer, das war ein kleiner Kahn, dreckig und ungepflegt. Ganze zwei Kisten Hering wurden ausgeladen. Eine Blaskapelle spielte Marschmusik (richtig zünftig für die Küste) und der Wismarer Schützenverein schoß Salut. Nach dem Zerimonium im Hafen setzte sich der Zug in Bewegung Richtung Marktplatz. Wir haben uns mit dem Rollstuhl durch die Massen gekämpft und haben uns einen Platz vor der Tribüne ergattert. Das Programm dort beschränkte sich erstmal auf die Ankunft der Heringe aus dem Hafen. Wir haben uns von Klaus und Renate verabschiedet, die hatten schlecht geschlafen, weil irgendwelche Jugendlichen in der Nacht ein Autorennen auf dem Marktplatz veranstaltet haben. Wir haben uns zum Abendessen wieder verabredet. Wir haben uns auf dem Weg zum Womo mit Kuchen versorgt.
Zu 18:00 Uhr waren wir wieder mit den anderen verabredet. Bereits gegen 17:00 Uhr fing es kräftig an zu regnen. Susanne hatte aus dem Internet entnommen, dass die Gaststätte 3 Etagen hat. Bei dem Regen würden wir beide klitschenass dort ankommen und dann hätte Susanne noch das Problem mit den Treppen. Also haben wir Klaus und Renate verständigt, dass wir heute nicht zum gemeinsamen Essen kommen.

Sonntag 06.03.2016

Es hatte offensichtlich die gesamte Nacht durchgeregnet. Langsam begann die Stellplatzfläche matschig zu werden. Den ganzen Tag haben wir gemütlich in unserem trocknen und warmen Womo verbracht. War auch mal ganz schön.

Montag 07.03.2016

Nach dem Frühstück haben wir das Grauwasser abgelassen, den Frischwassertank wieder aufgefüllt und die Fäkalienkassette geleert. Die Heimfahrt war unkompliziert und ohne besondere Vorkommnisse. Unser Brückenplatz war frei. Mit Susannes krankem Bein war das dieses mal ziemlich kompliziert, aber sie hat tapfer durchgehalten und mitgespielt.

Februar 2017 Reisebericht
Sonntag 12.02.2017

Heute beim Abholen der Brötchen habe ich auch gleich den Stellplatz bezahlt. Nach dem Frühstück wollte Susanne noch den Biatlonlauf der Frauen sehen. Nachdem Laura Dahlmeier den Sieg eingefahren hat, haben wir uns zur Abfahrt gerüstet. Bevor wir unser neues Ziel Wismar angesteuert haben, sind wir nach Timmendorf gefahren. Wir waren einfach neugierig und wollten mal sehen wie es dort aussieht. Der kleine Ort hat ein leicht mondäneres Flair als Kirchdorf. Die etwas über 20 km nach Wismar waren schnell bewältigt. Auf diesem Stellplatz stehen wir endlich mal nicht alleine aber trotzdem ist noch viel frei. Wir haben gleich einen ersten Spaziergang in die Altstadt gemacht. Bei dem Spaziergang blies uns immer noch dieser eiskalte Ostwind ins Gesicht. Am Abend haben wir bezahlt. Es gab eine Nacht umsonst, durch die Zehnerkarte. Den Abend haben wir im Womo verbracht mit Lesen und Fernsehen.

Montag 13.02.2017

Durch den Brötchenservice gab es zum Frühstück wieder frische Brötchen. Nach dem Frühstück sind wir nochmals in die Stadt gelaufen und haben uns wieder die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angesehen. Es war heute auch strahlender Sonnenschein. Nachmittags habe ich Bilder bearbeitet und gelesen. Susanne hat Wintersport geschaut. Die Kälte hatte uns indessen noch fest im Griff. Ein Glück war es in unserem Womo mollig warm.

Dienstag 14.02.2017

Eigentlich wollten wir heute in den Tierpark gehen. Ein Glück haben wir noch rechtzeitig festgestellt, dass er im Winter geschlossen ist. Als Ersatz sind wir nochmals in die Altstadt gegangen, dieses mal in den alten Park mit dem Wasserturm. Was da am putzigsten war, waren die Ratten die dort überall rumwuselten und offensichtlich keine Scheu Menschen gegenüber haben.
Auch heute schien die Sonne aus einem strahlend blauem Himmel und es war sogar angenehm mild. Der Wind hatte nachgelassen. Anläßlich des Valentintages sind wir heute essen gegangen. Das war zwar ein Selbstbedienungslokal, aber das Essen war trotzdem sehr lecker. Außerdem konnte man dort auch geräucherten Fisch kaufen. Damit haben wir uns dann auch entsprechend eingedeckt, weil auch der Fisch sehr appetitlich aussah. Ich habe unseren Gasvorrat überprüft und festgestellt, dass die Hauptflasche fast leer ist. Also morgen hier noch tauschen bevor wir abfahren.

Mittwoch 15.02.2017

Nach dem Frühstück habe ich heute die Gasflasche getauscht. Danach bin ich zum Netto gelaufen und habe uns für heute Abend frische Brötchen für den Räucherfisch geholt. Danach haben wir Wasser gebunkert und Grauwasser entsorgt.

Oktober 2017 Reisebericht
Freitag 20.10.2017

Da wir nichts zu Entsorgen hatten, konnten wir gleich nach dem Frühstück starten. Ein kurzes Stück führte uns der Weg über die A24 und dann auf die A14 bis fast nach Wismar. In Wismar schikanierte uns eine Umleitung. Das Navi führte uns dadurch prompt zu der ehemaligen Zufahrt und dadurch mussten wir eine große Schleife ziehen. Aber wir haben es dann schließlich doch gefunden. Der Platz war etwa zur Hälfte gefüllt. Wir hatten schon arge Sorgen, da ja heute Freitag war. Kurioser Weise kamen uns nämlich aus Wismar kommend viele Womos entgegen, so dass wir uns fragen mussten was hier eigentlich los ist oder war.
Nach kurzer Pause sind wir zu dem Fabriksverkauf der Fischfabrik gegangen. Ein Glück hatten die auch unsere Lieblingsbratheringe da und auch die Fischpanade. Mit vollen Taschen ging es zurück zum Womo. Abendbrot gab es heute im Womo. Das war auch gut so, weil es einen Regenschauer nach dem anderen gab.

Samstag 21.10.2017

Am Morgen hat es nicht geregnet. Dafür aber fast die ganze Nacht hindurch. Wir haben den guten Brötchenservice auf diesem Stellplatz genossen. Nach dem Frühstück sind wir nochmals zum Fischfabrikverkauf gegangen. Heini hatte nämlich noch Bedarf für die Fischpanade angemeldet.
Nach einer kurzen Pause im Womo haben wir eine Runde durch den alten Hafen und die Altstadt gemacht. Wismar gefällt uns immer wieder gut. Unterwegs haben wir frisches Brot und Kuchen besorgt. Nachmittags haben wir beschlossen, noch einen Tag länger in Wismar zu bleiben. Susanne wollte nämlich unbedingt im Seepferd essen gehen, für heute hatten wir aber frisches Brot. Also haben wir zum Abendbrot unser frisches Brot genossen. Essen gehen wir dann morgen Abend.

Sonntag 22.10.2017

Die Nacht über hatte es wieder fast komplett geregnet. Als wir aufstanden hatte es gerade mal etwas pausiert. Wir hatten uns für heute sowieso einen faulen Tag verschrieben, also war uns das Wetter weitestgehend egal.
Zur Abendzeit sind wir in unser Lieblingsrestaurant in Wismar, Seestern, gelaufen. Hier haben wir lecker gegessen und uns mit etwas Räucherfisch eingedeckt. Als wir wieder im Womo waren hat es nochmals richtig geschüttet.

Montag 23.10.2017

Heute Nacht hat es wohl weniger geregnet, dafür jetzt beim Aufstehen. Gut, dass der Brötchenweg so kurz ist. Nach dem Frühstück haben wir unser Womo startklar gemacht. Toilettenkassette und Grauwasser geleert. Frischwasser auf 100% aufgefüllt. Beim Fabrikverkauf der Fischfabrik ist Susanne kurz ausgestiegen und hat noch für Maria die restlichen Sachen geholt. Ich habe gewendet und Susanne wieder aufgenommen.

Januar 2018 Reisebericht mit Bildern von der Altstadt
Dienstag 09.01.2018

Unser Start war heute etwas komisch, weil in der Wohnung mal wieder Wasser abgestellt wurde und wir davon überrascht wurden. Es hing aber wieder im Infokasten, wir haben es nur nicht gelesen. Jetzt mussten wir improvisieren. Ich habe Wasser aus der Tonne der Terrasse geholt. Damit konnten wir mit der Gießkanne die Toilette spülen. Luxus pur, da das Wasser sogar Eisstücken enthielt. Der Rest der Abfahrt gestaltete sich problemlos. Im ALDI kurz hinter Dallgow haben wir einen Zwischenstopp eingelegt.
Über B5 und Außenring sind wir auf die A24 gefahren, dann die A14 und dann den Zubringer nach Wismar in den Ort. Den Stellplatz haben wir dieses mal gut erreicht. Wir haben uns von dem Navi mal nicht in die Irre führen lassen.
Am Stellplatz angekommen, klingelte mein Handy und Frank Mockenhaupt war dran. Wir haben uns für nächste Woche verabredet. Er will mit mir reden, weil er gerade eine Ehekrise durchläuft. Nach dem Kaffee sind wir zum Fabrikverkauf der Fischfabrik gestartet. Dort haben wir für Maria und Klaus die leckeren Bratheringe besorgt. Natürlich haben wir uns auch damit versorgt. Jedenfalls war das Ergebnis ziemlich schwer.
Gegen Abend sind wir wieder in die Stadt gelaufen und in die Seeperle eingekehrt. Das Essen war wie gewohnt lecker und ausreichend. Wir haben uns auch etwas geräucherten Fisch und Remouladensoße mitgenommen. So kann man gut leben.

Mittwoch 10.01.2018

Das ist hier auf diesem Stellplatz richtig gut, man holt die frischen Brötchen einfach beim Platzmeister ab. Die haben auch wie gewohnt gut geschmeckt.
Nach dem Frühstück sind wir in die Stadt gelaufen und haben uns kurz nochmal den Marktplatz angesehen. In einem Bäcker an der Ratsapotheke haben wir bei dem Bäcker ein frisches Brot geholt und ein Stück weiter bei der Konditorei Senf leckere Tortenstücken für den Nachmittagskaffee geholt. Dann ging es wieder zurück zum Womo.
Vor dem Verlassen des Platzes haben wir unseren Frischwassertank auf 100% gefüllt. Unser Navi hat den Weg nach Boltenhagen gut gefunden. Wir haben auf dem Weg herumgeunkt, was wäre wenn der Platz geschlossen ist. Prompt standen wir vor einer Kette mit einem Schild vorübergehend geschlossen. Unter den angegebenen Rufnummern hat sich niemand gemeldet. Beim Nachbarplatz genau das selbe. Was für eine Schei...! Was sind das für Leute hier.
Bevor wir weitergefahren sind habe ich den als nächsten geplanten Stellplatz angerufen. Da ging sofort jemand ans Telefon und natürlich haben sie auf. Also haben wir uns auf den Weg gemacht. Die Plätze vor dem Campingplatz waren nicht besonders. Leicht schlammig und schlecht für Satempfang. Die Rezeption bot uns Plätze zur freien Auswahl auf dem Campinggelände an. Etwas teurer, aber dafür alles inklusive, sogar das Duschen. Also sind wir auf das Gelände gefahren.
Eine erste Runde über den Platz hat uns dann begeistert. Ein sehr schönes Sanitärgebäude mit modernen und sauberen Duschen. Die Plätze haben alle Strom und Wasser (nur im Sommer). Die Gaststätte hat leider geschlossen, weil die Küche umgebaut wird.
Wir haben vor der Dunkelheit einen größeren Spaziergang über den Campingplatz gemacht. Der ist sehr sauber und ordentlich und gut strukturiert. Es gibt auch einen Zugang zum Strand mit einer ca. 5 bis 10 Meter hohen Steilküste.

Donnerstag 11.01.2018

Schon beim Frühstück mussten wir ein äußerst unangenehmes Wetter zur Kenntnis nehmen. Es regnete nicht nur sondern eine Steife Briese rüttelte unanständig an unserem Womo.
Die frischen Brötchen waren auch an einem guten Start in den Tag beteiligt. Nach dem Frühstück haben wir im Sanitärgebäude geduscht, weil es im Preis inklusive war. Die Duschen sind sehr gut gestaltet. Nachdem Susannes Haare trocken waren, sind wir nach Zierow aufgebrochen.

Samstag 13.01.2018

Wir haben mit dem Womo wieder den Stellplatz in Wismar erreicht. Dieses mal stehen wir auf der 24. Das ist jetzt Ersatz für den geschlossenen Platz in Boltenhagen.
Wir haben wieder einen Spaziergang durch die Altstadt gemacht und haben uns auf dem Rückweg mit Kuchen von der Konditorei Senf versorgt. Trotz bewölktem Himmel immer wieder eine schöne Stadt.
Ich habe mir in Wismar zwei langärmelige T-Shirts gekauft. Waren im Winterschlussverkauf stark reduziert und ich habe nur 25 € pro Stück bezahlt. Jetzt bin ich aber wieder gut ausgestattet.
Gegen Abend waren wir wieder in der Seeperle in Wismar essen. Das Essen war wieder so lecker wie immer. Wir haben wieder das Gleiche wie am Dienstag gegessen.

Sonntag 14.01.2018

Wir haben einen letzten Spaziergang in Wismar bei diesem Aufenthalt gemacht. Morgen geht es ja weiter. Im Hafen war Trödelmarkt, da sind wir einmal durchgegangen. Auf dem Rückweg sind wir wieder in die Konditorei Senf gegangen um nochmal leckere Tortenstücken zu holen. Als wir nach unserer Ankunft das Womo wieder verriegel wollten, ließ sich die Aufbautür nicht mehr verriegeln. Weder über die Elektronik noch mechanisch mit dem Schlüssel. Da müssen wir morgen in der Früh gleich Caravan Wendt anrufen.

Montag 15.01.2018

Fa. Wendt hat uns empfohlen vorbeizukommen. Also haben wir uns heute auf den Weg gemacht. Wir haben alles startklar gemacht und entsorgt.

Jahreswechsel 2018/19 Reisebericht mit Bildern vom Museumsbesuch und Video vom Jahreswechsel
Donnerstag 27.12.2018

Wir haben den Stellplatz in Wismar erreicht. So knüppeldicke voll haben wir den Platz noch nie erlebt. Die zwei offiziellen noch freien Plätze hatten keinen TV-Empfang. Susanne entdeckte dann aber noch einen neben der hinteren Feuerwehreinfahrt. Der Platzwart meinte ja dazu, gab uns aber vor, uns so hinzustellen, dass die Zufahrt noch frei bleibt. Na da hatten wir aber nochmal Glück.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten, reduzierte sich auch unser Frust und unsere Laune stieg merklich. Trotzdem hatten wir nach der ganzen Aufregung nur noch Lust auf einen kuscheligen Aufenthalt im Womo.

Freitag 28.12.2018

Wir sind zu der Fischfabrik gelaufen und dort zum Werksverkauf und waren angenehm überrascht, dass er auch zwischen Weihnachten und Silvester offen hat sogar an Silvester haben sie noch bis 13:00 Uhr offen. Wir haben für Maria und Klaus 2x Brathering besorgt und für uns den geschnitzelten Seelachs.
Wir sind in die Altstadt gelaufen. Wir waren auf dem Marktplatz und sind über die Fußgängerzone zurückgelaufen. Dabei haben wir aus der Bäckerei Senf uns leckere Torte gekauft.
Gegen Abend sind wir in die Seeperle gegangen, unser Lieblingsrestaurant in Wismar und haben dort gegessen. Wir hatten Backfisch mit Bratkartoffeln und Remouladensoße. An unseren Tisch kam noch ein Pärchen mit dem wir nett geplaudert haben. Sie waren früher mit einem Mietwomo unterwegs. Das Essen war wie immer lecker und preiswert.

Samstag 29.12.2018

Wir haben wieder eine Runde durch die Altstadt gedreht. Wir haben alles an Garderobe, was zu schließen ging, geschlossen, weil ein eiskalter Wind uns ins Gesicht blies. Das war schon ziemlich heftig aber sehr erfrischend im wahrsten Sinne des Wortes. Susanne hat noch bei Mc. Geiz Lichterketten geholt. Wir sind dabei wieder durch den alten Hafen gegangen.

Sonntag 30.12.2018

Wir haben das Museum im Schabbellhaus besucht. So richtig begeistert waren wir aber nicht. Es fehlt eine klare Deklaration des Rundganges. Wir sind offensichtlich teilweise falsch gelaufen. Mir waren es außerdem zu viele Dokumente und Gemälde.

Montag 31.12.2018

Unseren Silvesterabend haben wir in unserem Womo verbracht. Auf dem Stellplatz gab es die Möglichkeit Hähnchen oder Haxen zu bestellen, die dann von einem Grillwagen auf dem PLatz abzuholen waren. Die Haxen waren schon bei der Vorbestellung aus. So hatten wir die Wahlzwischen Hähnchen und Hähnchen. Die waren dann auch richtig lecker! Das war nicht unbedingt die Leibspeise von Susanne, aber sie waren sehr gut gewürzt und gegrillt. Bis Jahreswechsel haben wir das Fernsehprogramm genossen, speziell die Silvesterparty am Brandenburger Tor.

Dienstag 01.01.2019

Wir sind in das neue Jahr 2019 gut hinüber gerutscht. Hier war die Knallerei nicht so gewaltig wie in Berlin, aber es war trotzdem schön. Wir waren mit 2018 sehr zufrieden. Mal sehen was uns 2019 bringt. Wir haben uns für die kommenden Jahre nur Gesundheit gewünscht. Den Rest machen wir alleine. Ich liebe Susanne und genieße jeden Tag den ich mit ihr verbringen kann und möchte noch viele schöne Jahre mit ihr verbringen.
Wir haben einen Spaziergang entlang der Landzunge zwischen Westhafen und Altem Hafen gemacht. Der Wind hat ja schon in der Nacht aufgefrischt, aber jetzt waren die Böen doch ganz schön heftig, aber nicht unbedingt eisig. Von der Spitze aus konnten wir einen Blick auf die Ostsee werfen. Die einlaufende Welle ist schon ganz schön heftig. Trotzdem kam von See her ein kleines Segelboot eingelaufen. Das muss ja jetzt Spaß machen.
Noch einmal zog es uns heute in die Seeperle. Susanne wollte ja noch ihr Rotbarschfilet in Bierteighüllegenießen. Ich hatte Scholle in einer Kruste. Beides war wieder sehr lecker. Auf dem Rückweg hatten wir den ruppigen Wind von vorne. Wir waren froh, als wir wieder in unserem kuschelig, warmen Womo waren.

Mittwoch 02.01.2019

Gegen 14:00 Uhr sind wir auf unserem Brückenplatz in Berlin eingetroffen. Wieder geht eine schöne Tour zu Ende. Jetzt läuft der Count Down für die Badsanierung und damit verbunden die Renovierung der Kammer. Zu Hause haben wir von Klaus und Renate erfahren, dass in Wismar Hochwasser ist und an der Uferpromenade das Wasser auf der Straße steht. Wir haben davon nichts mitbekommen.

Jahreswechsel 2019/20 Reisebericht mit Bildern von der Stadt und einem Video vom Jahreswechsel
Sonntag 29.12.2019

Unsere Abfahrt verlief wieder planmäßig. Als wir auf der Autobahn waren staunten wir nicht schlecht über die hohe Verkehrsdichte. Obwohl, weil Sonntag, keine Lkw`s unterwegs waren, bewegten wir uns in einer endlosen Autoschlange, sowohl in Richtung Berlin als auch weg von Berlin. Trotzdem sind wir ohne Stau gut durchgekommen und waren schon am späten Mittag des 29. auf dem Stellplatz in Wismar und konnten unseren reservierten Platz in Beschlag nehmen. Die Stellplatzgebühr ist jetzt von früher 10€ auf 12€ erhöht.

Montag 30.12.2019

Wir haben einen Spaziergang in die Altstadt von Wismar gemacht. Unterwegs haben wir uns das Kreuzfahrtschiff, das im Westhafenbecken liegt, mal aus der Nähe angesehen. Ein ganz schön großes Schiff, aber auch nicht eins von den Luxuslinern. Abends sind wir zu unserem Lieblingsrestaurant Seeperle gelaufen und haben dort leckeren Fisch mit Bratkortoffeln und einem Salat gegessen. Obwohl die eigentlich um 19:00 Uhr schließen, war es um 19:00 Uhr nocht komplett voll.

Dienstag 31.12.2019

Wir sind zum letzten Spaziergang von 2019 in die Altstadt von Wismar gestartet und das bei strahlendem Sonnenschein. Heute sollte es mal die nördliche Hälfte sein, vorbei am alten Hafen zur Nikoleikirche und weiter zum Lindenpark. Die Nikoleikirche haben wir uns auch nocheinmal von innen angesehen. Im Lindenpark, wo es 2018 nur so von Ratten wimmelte, haben wir keine einzige mehr gesehen. Die Konditorei Senf hatte heute sogar Berliner. Susanne hat noch zwei mitgenommen.
Den Jahreswechsel haben wir in unserem Womo auf dem Stellplatz in Wismar verbracht. Dieses mal hat es auch mit der Grillhaxe geklappt. Susanne hatte ein halbes Hähnchen. Wir waren den Abend über mit WA-schreiben beschäftigt. Ansonsten haben wir Fernsehen geschaut, die Silvesterparty am Brandenburger Tor. Unser 2019 war sehr schön, nun tun wir alles dafür, dass 2020 mindestens genauso wird.

Mittwoch 01.01.2020

Obwohl wir nicht viel länger geschlafen haben als sonst, oder vielleicht gerade darum, hatten wir keine Lust das Womo zu verlassen. Wir haben den ersten Tag von 2020 einfach gefaulenzt.

Donnerstag 02.01.2020

Noch einmal haben wir uns auf den Weg in die Altstadt von Wismar gemacht. Dieses mal in den südlichen Bereich, das Umfeld der St. Georgenkirche, dem sogenannten gotischen Viertel. Vorbei an der St. Marienkirche zum Marktplatz. Auf dem Rückweg haben wir uns in der Conditorei Senf, allerdings in der Lübschen Straße, nochmals Pfannkuchen und ein Brot mitgenommen.

Freitag 03.01.2020

Wir sind von der Silvestertour wohlbehalten nach einer angenehmen Fahrt wieder auf unserem Brückenstellplatz in Berlin-Spandau eingetroffen.

Dezember 2021 Reisebericht mit Bildern von der Altstadt
Montag 29.11.2021

Auf dem Weg von Rostock bis Wismar hat es fast die gesamte Zeit über geregnet und es war schon für die Tageszeit ungewöhnlich dunkel. Trotzdem sind wir problemlos auf dem fast leeren Womo-Stellplatz eingetroffen. Hier stand nichts von Beherbergungsverbot, was es ganz offensichtlich so auch nicht gibt. Selbst die 2G Regel plus trifft nicht eindeutig zu. Offensichtlich ist man sich über den Begriff was eine Beherbung ist nicht ganz einig. Der Platz setzt nur die 2G Regel um.
Bei einem ersten Spaziergang mussten wir dann feststellen, dass der Gaststättenbereich offensichtlich die 2G plus Regelung umsetzen muss. In unserem Lieblingsrestaurant, auf das wir uns so gefreut haben, kann man nur essen mit einem tagesaktuellem Test. Aber geräucherten Fisch haben wir uns dort geholt. Als wir gleich neben unserem Stellplatz beim Bäcker ein frisches Brot holen wollten, haben wir erfahren, dass es diesen Bäcker nicht mehr gibt. Den Anbau am Netto haben sie abgerissen. Im Netto haben wir das letzte Baguett noch bekommen. Das passte recht gut zu dem geräucherten Fisch.
Zu unserem großen Erstaunen gab es auf dem Marktplatz einen kleinen Weihnachtsmarkt, den man sogar besuchen darf. Neben einigen Fahrgeschäften gibt es diverse Futterbuden. Hier gilt komischer Weise nur die 2G Regel, prüfen tut man das aber nicht.

Dienstag 30.11.2021

Gerade als ich losging um Brötchen zu holen, machte der Regen mal kurz Pause. Was für ein Glück. Ich habe uns aus dem Netto ein großes Baguett besorgt. Das war richtig gut, frisch und lecker.
Gegen Mittag machten wir uns fertig zu einem Spaziergang. Ein Blick zum Himmel und das permanente Gerüttel an unserem Womo versprach nichts Gutes. Trotzdem wollten wir einen Spaziergang durch den alten Hafen machen und über die Altstadt zurück, vorbei an der Fischfabrik, wo wir unsere Vorräte an Fisch wieder auffrischen werden. Außerdem haben wir ja auch noch eine Bestellung von Maria zu erfüllen. Als wir in den Hafenbereich kamen riss zwar der bedeckte Himmel auf aber der Sturm und die Böen wurden immer heftiger. Der alte Hafen hat uns, wie schon bei den vorangegangenen Besuchen, wieder beeindruckt. Die alten Industriegebäude sind nun fast ausnahmslos zu Wohnraum ausgebaut und das Umfeld ist sehr schön gestaltet. Die im Hafenbecken liegenden Schiffe rüttelte es ziemlich heftig durch, sogar die großen. Als ich mit dem Rücken zu einem Bauzaun stand, verspürte ich plötzlich einen Buff im Rücken und ich musste einen Schritt nach vorne gehen. Der Sturm hatte den gesamten Bauzaun umgeworfen und das Kopfende hat mich wohl am Rücken getroffen. Als Susanne mich von hinten sah, hat sie gesehen, dass meine Jacke mehrere Risse hatte aus den schon das weiße herausquoll. Na toll, die ist noch relativ neu und war im B5-Center ein echtes Schnäppchen. Zwei Bauarbeiter die sich bemühten den Bauzaun wieder aufzurichten, wollten die Cheffin informieren. Die kam dann auch zu uns und fragte uns was die Jacke gekostet hat und ob ich irgendwelche Rückenschmerzen habe. Gegen eine Unterschrift, dass ich 180,-€ erhalten habe, war die Sache unbürokratisch erledigt. Bei unserem Spaziergang durch die Altstadt von Wismar habe ich mir in einem Tom Taylershop eine neue Jacke gekauft. Auf die gab es noch 20% Rabatt und somit kostete sie nur 119,-€. Ende gut, alles gut.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch den Werksverkauf der Fischfabrik aufgesucht. Leider fehlte eine Schachtel Bratheringe. Wir bekamen nur 4 Stück. Morgen früh soll aber Nachschub da sein. Dann müssen wir halt morgen Früh vor Abfahrt nochmals hier hergehen. Als wir im Womo ankamen, hatte ich Affenarme von den schweren Beuteln und nass waren wir auch, weil es zu allem Überdruss nun auch noch regnete.
Den Rest des Tages haben wir im Womo zugebracht. Eigentlich wollten wir im Dunkeln nochmals zum Weihnachtsmarkt gehen, da es aber permanent mit Regen drohte und der Wind auch noch immer heftig war, hatten wir dann keine Lust mehr.

Mittwoch 01.12.2021

Wir haben wahrgenommen, dass es heute Nacht fast ununterbrochen geregnet hat. Wir waren uns auch schnell einig, dass ich heute kein Baguett besorge und wir lieber unsere Toasties essen.
Nach dem Frühstück bin ich nochmals zu dem Fischverkauf gelaufen. Anfänglich hat es noch leicht geregnet. Am Womo wieder angekommen, haben wir angefangen unser Womo startklar zu machen. Wir haben hier in Wismar nichts entsorgt, außer den Hausmüll. Kurz vor dem Verlassen von Wismar mussten wir unseren Dieseltank noch auffüllen. Leider zu einem deftigen Preis von 1,609€.

Februar 2023 Reisebericht
Dienstag 14.02.23

Die ca. 23 km bis Wismar führten uns durch schöne Landschaft und immer wieder freien Blick auf die Ostsee. Der Platz in Wismar war ungewöhnlich leer, aber wahrscheinlich der Jahreszeit geschuldet. Außer, dass der Strom hier neuerdings nach Verbrauch bezogen werden muss, hat sich nicht viel geändert. Allerdings muss man jetzt auch 4,-€/Tag für die Nutzung der Sanitärräume bezahlen. Rechnet man jetzt alles zusammen, kommt man locker auf 23,-€ pro Tag.
Nach dem unser Womo aufgerüstet war, sind wir zu dem Fischwerksverkauf gelaufen. Dort haben wir erfahren, dass diese Fabrik zum 28.02. den Geschäftsbetrieb einstellt. Da haben wir, bzw. auch Maria und ihr Klaus, Glück gehabt. Wir haben 6x Bratheringe und diverse andere Leckereien gekauft. 4x Bratheringe sind allein für Maria und Klaus.

Mittwoch 15.02.23

Ich habe uns aus dem Netto neben dem Stellplatz frische Brötchen geholt, das Stück für 17 Cent. Das geht auch und das waren nicht unbedingt die Schlechtesten.
Nach dem Frühstück haben wir zeitnah unser Womo startklar gemacht, wir haben lediglich das Grauwasser abgelassen und die Toilettenkassette entleert.
Mal abgesehen davon, dass wir 90% der Strecke in dichtem Nebel zurückgelegt haben, sind wir super gut durchgekommen und schadlos auf unserem Abstellplatz eingetroffen.

Februar 2024 Reisebericht
Dienstag 06.02.2024

Nach einer staulosen Fahrt von Velten A24 und dann weiter auf der A14 bis Wismar. Bevor wir uns einen Platz gesucht haben, haben wir FRischwasser gebunkert, da Manuel jetzt im Winter das Wasser abstellt und er auch nicht mehr will, dass man den ganzen Tank voll macht. Man soll nur 20 Liter einfüllen für unterwegs und dann auf dem ersten Platz, den man ansteuert, voll zu tanken. Wir werden uns von Manuel auf Dauer verabschieden, so etwas mag ich gar nicht.
Je weiter wir nach Norden kamen, um so stärker hat es geregnet, aber die Außentemperatur betrug noch 10°C, also ziemlich mild. Als wir uns eingerichtet hatten, haben wir erst mal unseren Nachmittagskaffee getrunken. Danach bin ich zum Netto gelaufen, weil wir uns beide nicht mehr sicher waren, ob darin ein Bäcker ist. Es gibt keinen Bäcker mehr, aber Netto selbst hat einen großen Backshop.
Den Rest des Tages haben wir im Womo verbracht, es hat fast durchgehend geregnet.

Mittwoch 07.02.2024

Heute gab es Brötchen vom Netto, der nahe beim Stellplatz ist. Der Preis mit 0,19€ ist ein echtes Schnäppchen. Sie waren nicht ganz so lecker wie von Schäfers aber dafür gab es drei Brötchen zum Preis von etwas mehr als sonst eins kostet. Zum Frühstück begrüßte uns sogar die Sonne.
Gegen Mittag sind wir zu einem Spaziergang in die Altstadt gelaufen, was ja jetzt glücklicher Weise mit Susanne wieder möglich ist. Hier hat sich nicht viel verändert. Wir waren auf dem Marktplatz und konnten wieder die schönen Gebäude ringsherum bewundern. Die Altstadt gefällt uns immer wieder. Auf dem Rückweg haben wir noch einen kurzen Umweg über den alten Hafen gemacht. Dieser Bereich erinnert uns immer wieder an unsere Zeit mit der Selektra. Schade, dass es unsere Fischfabrik nicht mehr gibt.
Gegen Abend sind wir noch einmal zur Seeperle vorgelaufen. Dort haben wir wieder so richtig geschlemmt und haben uns außerdem mit Räucherfisch versorgt.

Donnerstag 08.02.2024

Wir wurden pünktlich um 08:00 Uhr durch lautes Motorengebrumme geweckt, was uns dann auch zum Aufstehen animierte. Beim Start zum Netto habe ich dann gesehen, dass eine Gartenbaufirma auf dem Platz die Sträucher beschneidet und die Abschnitte gleich hexelt. Ganz toll, aber muss halt auch mal sein. Nach dem Frühstück haben wir an der Entsorgung nochmal den Wassertank aufgefüllt und die Toilettenkassette geleert. Susanne hat wärenddessen die katze gefüttert. Jetzt haben wir auch entdeckt, woh sie wohnt. An der Rückwand der Rezeption hat man ihr eine Leiter angebot und zu dem Dachraum gibt es eine Katzenklappe. Bevor wir Wismar verlassen haben, haben wir im nahegelegenen Toombaumarkt eine Gasflasche getauscht.

Burgen/Schlösser/Festungen/Wehranlagen
Der Fürstenhof

Kurzinfos
Der Fürstenhof in Wismar ist ein bedeutendes Bauwerk der mecklenburgischen landesfürstlichen Residenzarchitektur. Er stellt nicht nur das erste bedeutende Renaissance-Bauwerk Mecklenburgs dar, sondern bildet auch den stilbildenden Prototyp des Johann-Albrecht-Stils, dem für diese Epoche große regionale Bedeutung zukommt.

Besuchstermine:

Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Poeler Kogge

Kurzinfos
Unter Poeler Kogge versteht man einen Wrackfund nahe Timmendorf auf der Insel Poel, aber auch einen Nachbau in der Interpretation als mittelalterliche Kogge unter dem Namen Wissemara.

Besuchstermine:

Stadtgeschichte Wismar im Schabbellhaus

Kurzinfos
Das Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt Wismar befindet sich im so genannten Schabbellhaus. Das Gebäude wurde um 1569–1571 durch den niederländischen Baumeister Philipp Brandin für den Ratsherrn und späteren Bürgermeister der Stadt Wismar, Hinrich Schabbell (1531–1600), als Kaufmannshaus (Wohn- und Geschäftshaus) und Brauerei im Stil der Frührenaissance an der Schweinsbrücke über die Frische Grube errichtet. Nach späteren Eigentümern wurde das Gebäude auch Kochsche Brauerei genannt.

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Profanbauten
Alter Schwede

Kurzinfos
Alter Schwede wird das älteste Bürgerhaus der Stadt Wismar genannt. Das Gebäude wurde um 1380 im späten backsteingotischen Stil am Wismarer Marktplatz erbaut.

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Baumhaus

Kurzinfos
Das Baumhaus steht am Ende des alten Hafens. Die Stadt errichtete das Gebäude in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Stile des Barocks. In der Nacht oder bei Gefahr im Verzug zogen Angestellte der Hafenverwaltung, so genannte Bohmschlüter, eine Kette in die Hafeneinfahrt. Gleichzeitig bedienten sie auch den Schlagbaum der Hafenzufahrt. In anderen Städten wie beispielsweise in Hamburg legte man vom dortigen Baumhaus ein schwimmendes Langholz in die Einfahrt. Die beiden Schwedenköpfe vor dem Haupteingang sind ein Wahrzeichen der Stadt. Dabei handelt es sich jedoch um Nachbildungen der Originale, die einst auf Duckdalben in der Wismarer Bucht standen.

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Das Gewölbe

Kurzinfos
Das Gewölbe ist ein Haus aus dem Jahre 1650. Es steht am Zufluss der Runden Grube in das alte Hafenbecken. Das historische Gebäude wurd anfänglich als Weinlager genutzt. Eingehende Weine wurden hier getestet, bevor sie ins Rathaus gelangten.

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Rathaus

Kurzinfos
Das Wismarer Rathaus geht wie auch weitere klassizistische Rathausbauten in Mecklenburg-Schwerin auf die Planung und den Entwurf des Hofbaumeisters Johann Georg Barca zurück und wurde von 1817 bis 1819 errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ostflügel schwer beschädigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Schäden beseitigt und die schwer wirkende Fassade im Sinne der Systemarchitektur des Sozialistischen Klassizismus geringfügig überarbeitet und geglättet. Inzwischen wurden beispielsweise die Reliefbänder der Außengiebel wiederhergestellt und wie ursprünglich abgesetzt. Der Neubau enthält im westlichen Teil noch ältere Gewölbe und Mauerwerkreste des Vorgängerhauses aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

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Sakralbauten
Heiligen-Geist-Kirche

Kurzinfos
Die Heiligen-Geist-Kirche in der Hansestadt Wismar gehört zum Heiligen-Geist-Hospital, das Mitte des 13. Jahrhunderts in der Altstadt von Wismar gegründet wurde. Die Kirche befindet sich in der Lübschen Straße Ecke Neustadt. Die Kirche war eine Spitalkirche, in der Kranke und Bedürftige versorgt und gepflegt wurden. Zur Unterbringung waren im angeschlossenen Langhaus Zellen vorhanden. Das Einfahrtstor zum Hof diente als Kulisse für die fiktive Polizeistation der SOKO Wismar.

Besuchstermine:

Nikolaikirche

Kurzinfos
Die Kirche St. Nikolai von Wismar wurde von 1381 bis 1487 als Kirche der Seefahrer und Fischer erbaut. Sie gilt als Meisterwerk der Spätgotik im nordeuropäischen Raum. Die Nikolaikirche ist als Teil der Wismarer Altstadt seit 2002 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes verzeichnet. Sie ist zurzeit Eigentum der Stadt (siehe Geistliche Hebungen) und dient der Kirchengemeinde St. Nikolai in der Propstei Wismar, Kirchenkreis Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.

Besuchstermine:

St. Georgen

Kurzinfos
Die Kirche St. Georgen gehört neben St. Marien und St. Nikolai zu den drei monumentalen gotischen Sakralbauten der Wismarer Altstadt. Ausgehend von der Baumasse und dem umbauten Raum ist die um 1295 begonnene Georgenkirche das größte dieser Bauwerke. Zugleich ist es auch der jüngste Kirchenbau und gilt als das Wunder von Wismar.

Besuchstermine:

St. Marien

Kurzinfos
Die Marienkirche (auch Sankt Marienkirche) ist im Zentrum der Altstadt Wismars, St.-Marien-Kirchhof, zwischen Marktplatz und Fürstenhof gelegen. Sie war Hauptpfarrkirche und Ratskirche der Marktstadt. Sie gehört zu den ältesten Bauwerken der Hansestadt. Ihr im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigtes Schiff wurde 1960 gesprengt. Nur noch der 80,5 Meter hohe Turm ist erhalten.

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Schiffsanlagen/Brücken/Wehre
Alter Hafen

Kurzinfos
Der historische Alte Hafen stammt aus der Ära vor Beginn des Industriezeitalters. Er ist für den Güterumschlag nicht mehr von Bedeutung; stattdessen stellt er sowohl für Einheimische als auch für Touristen einen der attraktivsten Orte Wismars dar. Er ist Heimathafen der Rekonstruktion der Poeler Kogge und Spielort der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. In seiner Nähe befinden sich Hotels und andere Niederlassungen des Gastronomiegewerbes. Das sogenannte Baumhaus am Alten Hafen verdankt seinen Namen dem Umstand, dass die Hafeneinfahrt früher des Nachts aus Sicherheitsgründen mit Hilfe eines quergelegten langen Baumstamms abgesperrt wurde.

Besuchstermine:

Zoo´s/Tiergehege
Tierpark Wismar

Kurzinfos
Der Tierpark von Wismar beherbergt überwiegend heimische Tierarten. Er ist von November bis März geschlossen.

Besuchstermine:
Noch nicht besucht!

Wohnmobilpark Westhafen Wismar

Kontaktdaten Ausstattung Umfeld/Preise Informationen/Bilder/Videos
Platz: Wohnmobilpark Westhafen Wismar

✉ Schiffbauerdamm 12, 23966

Wismar

☎ +49 172 3905368
🌍 Homepage
🌐 In Google Map anzeigen!
Letzte Aktualisierung:
14.09.2023
Anz. Stellpl.: 85
Boden: Schotter/Beton
🔛 12 Meter
🔌 ja 70x16A CEE
🚰 ja
🚽 ja Säule
📥 ja Bodeneinlass
🚿 ja; 🚻 ja; 📶 ja
Waschm./Trockner: nein
Müllentsorgung: ja
Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung
📆 ganzjährig
Gasflaschentausch: ja
Brötchenbestellung: nein
Waschm./Trockner: nein
Müllentsorgung: ja
🍴 300 Meter
🥨 150 Meter
🛒 150 Meter
🎯 700 Meter
💵 Hpts.: 15,-€/Tag
💵 Nebs.: 15,-€/Tag
💵 Nebenk.: 0,-€
🔌 0,60€/kWh
🚰 1,-€/100 Liter
🚽 0,-€; 📥 0,-€
🚿 Zutritt 4,-€/Tag und 1,-€/3 Min.
🚻 4,-€/Tag; 📶 0,-€
Müll: 0,-€
Stellplatzinfos:
  • Der Platz befindet sich in einem separatem, abgezäunten Areal. Die Plätze sind mit Nummern gekennzeichnet, die man bei der Bezahlung angeben soll.
  • Es gibt ein Haus mit einem überdachten Bereich mit Sitzplätzen und Tischen. Hier ist auch das Büro der Platzaufsicht.
  • Der Strom ist mit 16A abgesichert und es sind CEE-Anschlüsse. Die Bezahlung erfolgt über Chipkarte, die man am Automat aufladen kann und man kann sogar den Restbetrag zurück bekommen.
  • Die V+E ist professionell und der Bodeneinlass gut anfahrbar, auch für uns. Frischwasser kann man mit Start- und Stopptaste über die Chipkarte bezahlen.
  • 2019 wurde die Übernachtungsgebühr von 10€ auf 12€ erhöht und beträgt seit 2021 nun schon 15,-€. Außerdem muss man für den Zugang der Sanitärräume 4,-€ pro Tag bezahlen und zusätzlich kostet das Duschen jetzt 1,-€ für 3,5 Minuten. Start- und Stoptaste ist vorhanden.
  • Der Platz durchläuft seit dem Ausscheiden des alten Platzmeisters eine konträre Entwicklung. Die Abläufe werden immer effektiver und anonymer und der Service nimmt ab, dafür wird aber alles teurer.
  • Den Platz haben wir ziemlich am Anfang unserer Womoära entdeckt und waren sehr schnell positiv angetan. Dass der Platz auch bei anderen gut ankommt merkte man spätestens am Belegungsgrad. Zum Wochenende hin war es nicht so ganz einfach dort einen Platz zu bekommen. Wir haben einmal auch den Jahreswechsel hier verbracht. Der alte Platzmeister war die Seele dieses Platzes. Er nahm sich immer Zeit für ein persönliches Gespräch und er organisierte den Brötchenservice. Er ist seit 2021 leider auf Rente. Seitdem stürzte der Platz auch rapide in seiner Beliebtheit ab. Der Brötchenservice ist eingestellt und eine Reservierung ist auch nicht mehr möglich. Der Vorteil ist jetzt, er ist leerer. Mal sehen wie das weiter geht.

    Unsere Aufenthalte: ++
  1. 04.11.15 : Wir haben hier vier Tage gestanden und uns Wismar angesehen. Wir hatten noch riesiges Glück mit dem Wetter. Nach unserer Abreise hörten wir von einem Hochwasser, was teilweise bis in die Altstadt stand.
  2. vom 03. bis 07.03.16 : Wir waren mit Renate und Klaus zur Eröffnung der Heringstage verabredet.
  3. 12.02.17 : Wie schon die vorigen Male standen wir wieder auf dem Stellplatz am Westhafen.
  4. 20.10.17 : Wir haben uns über den Fabrikverkauf der Fischfabrik wieder eingedeckt.
  5. 09.01.18 : Wir waren nur hier um unseren Fischvorrat aus dem Werksverkauf zu erneuern.
  6. 13.01.18 : War Ersatz für den geschlossenen Platz in Boltenhagen.
  7. 27.12.18 : So knüppeldicke voll haben wir den Platz noch nie erlebt. Die zwei offiziellen noch freien Plätze hatten keinen TV-Empfang. Wir durften uns dann noch zwischen zwei Reihen quer hinstellen.
  8. 29.12.19 : Wir stehen auf dem Platz 37, der war für uns reserviert. Der Platz ist jetzt von 10 € Gebühr auf 12€/Nacht erhöht worden. Die Brötchen kommen von einem anderen Bäcker.
  9. vom 29.11. bis 01.12.21 : Im Rahmen unserer Weihnachtsmarkttour standen wir mal wieder hier. Der alte Platzmeister ist auf Rente. Es gibt keinen Brötchenservice mehr.
  10. vom 14. bis 15.02.23 : Unsere letzte Station von der Februartour. Der Platz wird immer unsymphatischer und dann noch teurer.
  11. vom 06. bis 08.02.24 : Wir stehen wieder in unserem üblichen Bereich. Die Stromkästen haben jetzt Bezahlautomaten.

Kartenmaterial
1180/B-13 ++ Hansestadt Wismar mit Stadtplan ++ Flyer

Objektbeschreibungen
Wismar1/B-13 ++ Wismar an einem Tag ++ Heft A5
Wismar2/B-13 ++ Wismar, Stadt der Dome ++ Heft A6.
792/B-13 ++ St. Nikolai-Kirche in Wismar ++ Heft A5