Lüneburg in Niedersachsen


Unsere Bewertung:    --- 💖 ---

Lüneburg zählt zweifelsfrei zu unseren Lieblingsstädten, was man nicht zuletzt auch an den häufigen Aufenthalten erkennen kann. Lüneburg hat alles was uns an kleinen Städten gefällt. Es ist ein bisschen mondän, aber auch ein bisschen ländlich mit einfachem Charme. Für uns gibt es hier viel zu entdecken, angefangen vom Salzmuseum bis zum Brauereimuseum. Besonders schön ist Lüneburg auch zur Weihnachtszeit. Hier ist die gesamte Altstadt eigentlich ein sehr lebendiger Weihnachtsmarkt. Wir besuchen diese Stadt immer wieder gerne.

März 2006 Reisebericht mit einem Video vom Stintmarkt
Freitag 11.09.2006

Wir haben mit dem Auto einen Ausflug von Winsen an der Luhe hier her gemacht. Wir waren dort im Rahmen unserer ersten Hochzeitstagreise. Susanne schwärmte von Lüneburg im Zusammenhang mit einem früheren Besuch. Wir konnten uns sehr schnell für diese Stadt begeistern. Die vielen tollen Fachwerkhäuser in einem puppenstubenmäßigem Zustand haben uns tief beeindruckt und wir waren uns sehr schnell sicher, dass war nicht unser letzter Besuch.

März 2015 Reisebericht
Samstag 07.03.2015

Als wir in Hitzacker gestartet sind, war das Wetter schon merklich milder geworden. Unsere Fahrt ging durch sehr schöne Landschaft. Schön, dass wir so langsam fahren. Als wir in Lüneburg auf den Womo-Platz kamen, waren wir baff erstaunt, wie voll es hier war. Wir haben nach der Ankunft einen Spaziergang in die Stadt gemacht. Von der Stadt waren wir sehr postiv angetan. Die schönen Fachwerkhäuser und die vielen Gassen, die alle Fußgängerzone sind, laden förmlich zum Schlendern ein. Bei Karstadt haben wir uns einen Brötchenkorb und einen Badvorleger gekauft. Auf dem Rückweg zum Womo haben wir uns noch leckeren Kuchen besorgt. Jetzt sind wir schon mitten im Relaxen. Ich habe unsere Bestandsliste aktualisiert und die Schränke dabei sortiert.

Sonntag 08.03.2015

Wieder sehr gut geschlafen. Der Platz ist sehr ruhig, trotz Straßennähe. Nach dem Frühstück haben wir alles straßenfest gemacht und sind gestartet.

Dezember 2015 Reisebericht
Mittwoch 16.12.2015

Heute haben wir einen eher leeren Stellplatz in Lüneburg vorgefunden. Wir konnten uns problemlos einen Platz aussuchen. Na geht doch. Nach dem zweiten Frühstück sind wir in die Stadt gegangen. Diese Stadt begeistert uns auch immer wieder. Allerdings hätten wir uns mehr Weihnachtsmarkt vorgestellt. Ledeglich am Rathaus ist ein relativ kleiner Markt. Aber die Stadt hat auch so genug Charme. Bei einem Bäcker auf dem Weg zum Womo haben wir leckeren Quarkstollen bekommen.

Donnerstag 17.12.2015

Brötchen habe ich heute bei dem Bäcker von dem wir gestern den Quarkstollen geholt haben besorgt. War ein ganz schönes Ende zu latschen. Susanne hatte aus dem Internet einen ALDI ausgesucht. Nach dem Frühstück sind wir dort hingegangen. Die hatten ab heute die ferngesteuerten Autos wovon wir eins für Amy zu Weihnachten besorgt haben. Von da aus sind wir zu Karstadt gegangen. Susanne hoffte dort Für Efi und Pakko Gutscheine für eine Solebehandlung zu bekommen. Hat leider nicht geklappt. Danach sind wir zum Kloster Lüne gelaufen. Leider war es nicht offen. Es macht vom 15.10. bis 1.4. Winterpause. Wir haben im Klostercafé einen Kaffee getrunken und uns ausgeruht. Der Rückweg schien kein Ende zu nehmen. Susanne wurde immer langsamer und stiller. Ich habe sie wohl jetzt überfordert. Aber ich hatte auch die Schnauze voll. Insgesamt sind wir so ca. 9 km gelatscht. Wir können stolz auf uns sein. Auf dem letzten Stück, kurz vor dem Womostellplatz kamen wir uns plötzlich wie in St. Pauli in der Herbertsgasse vor. Da saßen dicht an dicht in den kleinen Fenstern der Fachwerkhäuser halb nackt die Nutten. Was es alles gibt. Zum Abend zu haben wir uns nochmals auf den Weg in die Stadt gemacht. Wir wollten uns nochmal Lüneburg mit Licht ansehen. Speziell am Sand waren die historischen Häuser sehr romantisch beleuchtet. Auch am Sand sind wir dann in eine Gaststätte eingekehrt. Wir haben übereinstimmend festgestellt, dass das mit Abstand seit längerem das beste Essen war.

Freitag 18.12.2015

Heute letztmalig Brötchen geholt aus der Altstadt. Punktgenau trafen beim Bäcker auch die leckeren Quarkstollen ein und ich habe uns einen mitgenommen. Nach dem Frühstück sind wir wieder gestartet.

Dezember 2017 Reisebericht mit Bildern vom Salinemuseum und der Ausstellung 50´iger Jahre
Montag 11.12.2017

Wir sind in Lüneburg auf dem Stellplatz Salzwiesen wieder mal eingetroffen. Es liegt eine leichte Schneedecke, aber die Plätze sind noch gut befahrbar. Die Preise haben sich mal wieder geändert. Der Platz kostet jetzt 13 €, aber dafür inkl. Strom.
Wir haben einen ersten Rundgang über die Weihnachtsmärkte von Lüneburg gemacht. Der am Rathaus hat uns am Besten gefallen. Unseren leckeren Quarkstollen haben wir auch bekommen. Auf dem Rückweg haben wir ganz in der Nähe vom Stellplatz einen EDEKA gefunden mit dem Bäcker "De Heidbäcker", der auch die leckeren Quarkstollen hat.
Gegen Abend waren wir in der Kutscherklause richtig gut essen. Hier stimmte wirklich alles. Preis und Qualität waren ausgewogen. Ich habe eine halbe Ente gehabt und Susanne Kalbsleber berliner Art. Zum Start gab es leckeres Baguett frisch aufgebacken, Kapern, Oliven und Scheiben verschiedener Wursstsorten, Käsehäppchen und eine Quarkcreme.

Dienstag 12.12.2017

Wir haben heute das Salinemuseum in Lüneburg besichtigt. Eine sehr gut präsentierte Ausstellung mit guten Animationen. Es ist faszinierend, wie wenig man doch von der Herstellung weiß. Vom Salinemuseum in Lüneburg gibt es eine Dauerausstellung, die das Leben in den 50´gern zum Thema hatt. Wir waren sehr angetan von dem Museum, weil wir dort sehr viele Dinge aus unserer Jugend wieder entdeckt haben.
Wir haben den Wasserturm von Lüneburg besichtigt. Da es einen Aufzug gibt konnten wir beide nach oben fahren. Dort hat man einen schönen Ausblick auf die Lichter der Stadt. Susanne ist mit dem Aufzug wieder herunter gefahren, ich bin gelaufen. Man steigt mitten durch den ehemaligen Wasserbehälter aus Stahl.

Mittwoch 13.12.2017

Ich habe heut nochmals die leckeren Brötchen von dem Heidbäcker im EDEKA besorgt. Also hatten wir wieder ein gutes Frühstück. Danach haben wir unser Womo komplett regeneriert, da wir nicht wissen wie das beim nächsten Ort aussieht.

März 2018 Reisebericht mit Bildern von dem Altstadtspaziergang und auswärtigen Essen
Mittwoch 14.03.2018

Wir sind auf dem Stellplatz in Lüneburg Sülzwiesen eingetroffen. Wir sind gleich zum EDEKA gelaufen und haben uns bei dem Heidbäcker Kuchen gekauft.
Wir haben einen ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt gemacht. Lüneburg begeistert uns immer wieder. Gegen Abend waren wir in den Mälzer Braustuben essen. Das Essen war sehr gut, Preis-Leistung stimmt, sehr rustikale Atmosphäre.

Donnerstag 15.03.2018

Wir haben wieder eine Runde durch die Altstadt von Lüneburg gedreht und uns dabei besonders den Stintmarkt und den alten Hafen angesehen. Trotz des eisigen Windes war das ein sehr schöner Spaziergang.
Am Abend waren wieder in der Stadt essen. Dieses mal in der Krone. Hier war es preiswerter als gestern in der Mälzerei, aber das Essen auch etwas spartanischer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war trotzdem absolut OK.

Freitag 16.03.2018

Noch einmal die leckeren Brötchen vom Heidbäcker im EDEKA. Unser Frühstück war wie meistens lecker und ruhig. Da wir hier nichts entsorgt haben, konnten wir nach dem Frühstück zeitnah starten.

Dezember 2018 Reisebericht mit Bildern von der Altstadt, dem Weihnachtsmärkten und dem Brauereimuseum.
Montag 10.12.2018

Wir haben wieder mal den Stellplatz am Bargenturm in Lüneburg erreicht. Wir stehen an der Innenseite auf dem zweiten Platz hinter der Einfahrt. Die Stromkästen sind jetzt komplett offen. Man kommt also auch an die Sicherungen. Der Platz ist für die Jahreszeit entsprechend gut gefüllt, es gibt aber noch genug freie Stellflächen. Wir freuen uns schon wieder auf die Stadt, den tollen Quarkstollen und den guten Gaststätten.
Unser erster Weg in Lüneburg führte direkt zum EDEKA und dort zu dem Bäcker in der Vorhalle. Der bei uns beliebte Quarkstollen grinste uns schon von weitem an. Immer wieder ein Genuss.
Gegen Abend sind wir in die Altstadt gelaufen um essen zu gehen. Die ersten angelaufenen Gaststätten waren uns eigentlich etwas zu teuer. Also machten wir noch eine Runde vorbei am Rathaus. Wir landeten aber prompt wieder bei den ersten Gaststätten. In den Kutscherstuben haben wir einen Platz bekommen, fühlten uns aber nicht wohl und sind wieder gegangen. In den nächsten zwei Gaststätten haben wir keinen Platz bekommen. Am Ende landeten wir auf dem Hofweihnachtsmarkt. Das war mal ganz anders, aber auch sehr lecker.

Dienstag 11.12.2018

Wir haben das Ostpreußenmuseum besucht. Über den Teil unserer Geschichte wusste ich offensichtlich sehr wenig, obwohl die Mutter meines Vaters aus Ostpreußen stammte. Das war eine Gegend mit vielen Machtwechseln. Morgen werden wir uns das Brauereimuseum ansehen, es befindet sich im selben Gebäude. Die Karten haben wir schon, weil wir eine Kombikarte gelöst haben, die gleich für zwei Tage gültig ist.
Gegen Abend haben wir einen weiteren Spaziergang über die Weihnachtsmärkte gemacht.

Mittwoch 12.12.2018

Wir sind wieder in die Altstadt gegangen und haben uns heute das Brauereimuseum angesehen. Das ist im Grunde eine komplette Brauerei die fast noch funktionsfähig wäre. Susanne konnte vieles erklären. Sehr interessant.
Im Rahmen unseres heutigen Rundganges durch die Altstadt haben wir uns das Rathaus mal von der Rückseite aus angesehen. Auch von dieser Seite aus ist es ein interessantes Gebäude. Die St. Michaeliskirche war offen und wir haben einen Rundgang durch dieses Gebäude gemacht. Das ist eine riesige Kirche, fast wie ein Dom. Unter dem Hochchor befindet sich nochmals eine kleine Kirche mit Orgel und einer Altarnische mit Ornamentfenster. Die Hauptorgel im großen Schiff ist besonders Sehenswert.
Am Abend waren wir in der Krohne essen. Wir hatten bereits am Montagabend Plätze für uns reservieren lassen. Das war gut so, denn die Gaststätte war wieder komplett ausgebucht. Ständig wurden Gäste weggeschickt. Ich habe die halbe Ente genommen und Susanne hatte Schnitzel. Das Essen war richtig lecker. Wir haben für Sonntag Abend gleich wieder reserviert.

Donnerstag 13.12.2018

Ein letztes Mal gab es zum Frühstück die leckeren Brötchen vom Heidbäcker. Nach dem Frühstück haben wir unser Womo startklar gemacht. Wir haben hier nichts entsorgt. Unser nächster Ort ist Stade.

Sonntag 16.12.2018

Wir sind auf unserem Heimweg nochmals in Lüneburg auf dem Stellplatz gelandet. Dieses mal stehen wir wieder rechts von der Zufahrt aus gesehen aber erst auf dem dritten PLatz. Es ist erstaunlich leer.
Wir sind noch ein mal in die Altstadt gelaufen und über die Weihnachtsmärkte gegangen. Dieses mal sogar bis in den alten Hafen. Wir hatten gehofft, dass wir noch einen Seifenstand finden für so kleine Mitbringsel. Hat aber nicht geklappt. Fast alles Fressbuden. Das war dann für dieses Jahr aber auch der letzte Rundgang in Lüneburg.
Wir hatten ja schon am Mittwoch einen Tisch in der Krone in Lüneburg reserviert. Das war auch gut so, denn es war wieder richtig voll und alle Plätze ausgelastet. Das Essen war auch wie gewohnt richtig lecker. Susanne hat Lachs mit Spagetti gehabt und ich Grünkohl mit Kassler und Bregenwurst. Mit beiden Gerichten waren wir sehr zufrieden.
Der letzte Abend im Womo bei dieser Tour ist angebrochen und da wir ja Essen waren, ist unser Womo schon aufgeräumt. Jetzt machen wir uns noch einen schönen, weihnachtlichen Abend, bevor es morgen dann nach Hause geht.

Montag 17.12.2018

Nachdem wir hier unser Womo komplett regeneriert haben, sind wir gestartet.
Wir haben die Dezembertour 2018 erfolgreich abgeschlossen. Unser Womo steht unbeschadet wieder auf dem Brückenplatz.

November 2019 Reisebericht mit Bildern vom Womo-Schaden und von der Rathausbesichtigung
Dienstag 12.11.2019

Ich wollte an einer Tankstelle in Gartow beim Hoyer-Tank-Treff tanken. Um an unseren Tankstutzen zu kommen musste ich auf dem engen Gelände wenden. Dabei bin ich dicht an einer kleinen Ziermauer zum Bürgersteig rückwärts vorbeigefahren. Beim Vorwärtsfahren musste ich stark einschlagen. Dadurch schwenkte die linke Seite vom Heck gegen diese Mauer. Unsere erste Blessur. Die Schürze vom Garagentor ist ziemlich eingedrückt und muss wohl erneuert werden. Aber auch das Zwischenstück zum Heckspoiler ist beschädigt.
In Lüneburg angekommen, habe ich das einigermaßen gerichtet. Wir sind mit dem Womo in Lüneburg auf dem Stellplatz Sulzwiesen eingetroffen. Auf Wunsch von Susanne haben wir uns etwas weiter hinten hingestellt, aber immer noch im vorderen Areal. Der Tagespreis wurde ab 1.09.19 auf 15 € erhöht worden. Ansonsten hat sich hier nichts verändert. Beim Bäcker im EDEKA haben wir erfahren, das es Quarkstollen erst im Dezember gibt.

Mittwoch 13.11.2019

Wir haben wieder einen Spaziergang durch Lüneburg gemacht. Dieses mal haben wir uns viele kleine Seitengassen der Altstadt angesehen, mit überwiegend sehr schönen alten Gebäuden. Dieses mal ist es uns auch gelungen das Rathaus zu besichtigen. Das ist nur mit einer Führung zu bestimmten Zeiten möglich. Bisher hat das nie gepasst. Die Führung war sehr informativ und interessaant. Aber auch der Stintmarkt und die Fußgängerzone sind für uns immer wieder sehr sehenswert.

Donnerstag 14.11.2019

Wir hatten ein opulentes Frühstück mit den leckeren Brötchen vom Heidbäcker. Nach dem Frühstück haben wir unser Womo startklar gemacht und sind mit Ziel Gyhum abgefahren.

März 2022 Reisebericht mit einem Video vom Stadtspaziergang
Mittwoch 09.03.2022

Vor dem Verlassen von Stade waren wir im Toom Baumarkt und haben eine Gasflasche getauscht und bevor wir in Lüneburg den Stellplatz angesteuert haben, waren wir dort im Mediamarkt. Ich habe dort die Fernsteuerung für die GoPro 10 gekauft und ein Ladegerät mit zwei zusätzlichen Akkus. Neben dem Mediamarkt war ein neuer, riesiger Schlächterladen. Dort sind wir aus purer Neugier hineingegangen und wir haben einiges an Wurst mitgenommen. Mal sehen wie es schmeckt.
Der Stellplatz war relativ leer und wir konnten uns den für uns besten Platz aussuchen. Nach einem Kaffee haben wir das erste mal in diesem Jahr in unseren Stühlen vor dem Womo gesessen. Die Sonne wärmte so, dass man es auch schon ohne Jacke draußen ausgehalten hat. Genau dieses Wetter war es aber auch was zu meinem großen Erstaunen, Susanne nach einem Spaziergang in die Altstadt fragen ließ. Da war ich sofort mit einverstanden und wir sind losgegangen. Diese Stadt faszinier5t uns beide immer wieder. Es gibt hier soviele historische Häuser die von früherem Reichtum zeugen und einfach schön anzusehen sind.
Den Rest des Tages haben wir in unserem Womo verbracht.

Donnerstag 10.03.2022

Die Brötchen der Sorte Aufreißer von dem Heidbäcker im EDEKA waren absolute Spitze. Das war dadurch ein beonders gutes Frühstück. Solche tollen Brötchen haben wir nicht mal in Berlin.
Gegen Mittag sind wir wieder losgezogen. Dieses mal sind wir als erstes zu der St. Michaeliskirche gegangen. Die war offen und so konnten wir Erinnerungen auffrischen. Von da aus sind wir zum Rathauskomplex gelaufen. Dieser Gebäudekomplex ist durch seine unterschiedliche Architektur sehr interessant und man kann dort immer wieder neue Details entdecken. Vom Rathaus und dem Marktplatz sind wir zum Stintmarkt gegangen, vorbei an der Ratsmühle. Dieser Gebäudekomplex wird heute als Hotel genutzt. Um den Stintmarkt herum sind besonders viele Gaststätten, die zu unserem Erstaunen fast alle gut besetzt waren. Von hier aus ging es zurück zu dem größten Platz von Lüneburg, am Sande. Dort sind wir in die St. Johanniskirche gegangen. Auch diese Kirche hat eine lange Historie und birgt viele Kunstschätze. Vom am Sande aus ging es über die Heiligengeiststraße zurück zu unserem Womo. Im EDEKA hatten wir einen Zwischenstopp um für unser Abendessen einzukaufen. Heute macht mein Sonnenschein nämlich Beamtenstippe, eins meiner Lieblingsessen.

Freitag 11.03.2022

Zum Frühstück gab es heute wieder die superguten Brötchen vom Heidbäcker aus dem EDEKA. Susanne hat unmittelbar nach dem Frühstück abgewaschen, noch währen ich meinen Badaufenthalt abgewickelt habe. Sie meinte, sie konnte das viele schmutzige Geschirr in ihrer Küche nicht mehr sehen. Mich hat es auf die Idee gebracht dann doch heute schon weiter zu fahren, also genauso wie es im Routenplan vorgesehen war. Allerdings sollten wir in Wittingen nur eine Nacht verbringen, da wir uns ja für Dienstag schon mit Vivien-Sara und Mario verabredet haben. Susanne hatte mit der Idee kein Problem, außer, dass sie dann morgen auf die Aufreißer vom Heidbäcker verzichten muss. Wir sind in Lüneburg gestartet ohne jegliche Entsorgung.

Januar 2023 Reisebericht mit Bildern von uns und einem Video vom Museumsbesuch
Dienstag 10.01.2023

Unser Navi führte uns die B189 bei Stendal in Richtung Norden. Ab Seehausen (Altmark) ging es auf kleiner Landstraße fast parallel bis Dannenberg (Elbe). Von da ab auf der B216 bis nach Lüneburg. Auch hier war der Stellplatz ziemlich leer. Jedenfalls hatten wir noch eine große Auswahl.
Nach einem Kaffee sind wir in die Stadt gelaufen. Auf unserem Anfahrtsweg hatte Susanne eine große Postbankfiliale gesehen. Das war unser Ziel, leider ein erfolgloser Besuch. Die relativ genervte Mitarbeiter an die sich Susanne wandte, erklärte ihr, dass Postbankingprobleme nur über die Hotline zu lösen sind. Soweit waren wir schon. Unser nächstes Ziel war das EDEKA in der Nähe unseres Stelllatzes. Dort haben wir uns ein frisches Brot geholt und Nachschub für meine Mittagswiener, da wir die zu Hause vergessen haben. Im Womo hat Susanne es dann nochmals über die Hotline der Postbank versucht. Dieses mal hatte sie eine freundliche Mitarbeiterin am Telefon. Einiges beim Installieren der Handyapp ist uns nun bewusster geworden. Nun bekommt Susanne wieder über den Postweg einen neuen Zugangscode.
Ich habe nach dem Kaffee noch einen kleinen Spaziergang gemacht, nur um mich zu bewegen.

Mittwoch 11.01.2023

In der Nacht hat es einige male kräftig geschüttet und auch als ich das Womo verlassen habe um Brötchen zu holen, war es zwar kein richtiger Regen aber extrem feuchte Luft und der Himmel war komplett zugezogen. Die Brötchen von dem Heidbäcker aus dem EDEKA haben uns richtig schwärmen lassen und wenn Susanne sogar feststellt, dass die besser sind als von Schäfers, das will schon etwas heißen.
Nach dem Frühstück haben wir beschlossen, wetterbedingt bis zum Mittagskaffee im Womo zu bleiben. Das war auch richtig, denn ein Wolkenbruch löste den nächsten ab. Susanne hat aus dem Wetterbericht für morgen entnommen, dass es auch morgen fast den ganzen Tag regnen soll. Sie kam mit der Idee, auch den morgigen Tag hier in Lüneburg zu bleiben und dafür den Zwischenaufenthalt in Hitzacker aus zu lassen. Ich war damit sofort einverstanden.
Gegen Mittag haben wir uns dann trotzdem auf den Weg gemacht. Unser großer Schirm war unser Begleiter und schützte uns zuverlässig bei den Huschen die es immer wieder zwischendurch gab. Da wir von dem Ort Lüneburg schon viele Fotos und sogar drei Videos haben, habe ich heute nur Fotos von uns mit typischen Lüneburghintergrund gemacht. Diese Stadt beeindruckt uns immer wieder durch die große Anzahl gut erhaltener und liebevoll gepflegter Gebäude mit teilweise sehr reichen Verzierungen. Wenn man sich die Zeit nimmt vor so einem typischen Gebäude mal stehen zu bleiben, entdeckt man schnell faszinierende Details der Handwerkskunst. Natürlich wollten die Erbauer der Häuser damit auch anderen zeigen, wie reich sie sind und was sie sich leisten können. Eine Besonderheit der Architektur dieser Gegend sieht man sehr häufig an den Gebäuden in dem Altstadtviertel östlich der St.-Michaelis-Kirche
Nach dem Kaffeetrinken haben wir das Womo dann nicht mehr verlassen.

Donnerstag 12.01.2023

Auch heute musste ich den Weg zum Bäcker unter dem Regenschirm gehen. Es hat wohl auch fast die ganze Nacht durch geregnet. Die Brötchen vom Heidbäcker waren trotz hoher Luftfeuchtigkeit wieder absolute Spitze.
Wir hatten wetterbedingt wieder beschlossen bis zum Mittagskaffee im Womo zu bleiben. Gegen 12:30 Uhr sind wir aufgebrochen und waren zu erst in der Postfiliale wo Susanne ihr Telefonbanking beantragt hat. Das ging ganz schnell und so haben wir schon gegen 13:00 Uhr das Museum Lüneburg erreicht. Es befasst sich mit der Kulturlandschaft der Hansestadt Lüneburg und ihrer Umgebung. Präsentiert werden Exponate der Naturkunde, Kulturgeschichte und Archäologie. Der Sammlungsschwerpunkt liegt im 15. und 16. Jahrhundert. Das Museum war nicht unbedingt der Renner aber trotzdem in vielen Bereichen sehr interessant und informativ. Im Neubau ist es mit viel freiem Raum aufgebaut. Man hat offensichtlich sehr viel Platz.
Der Weg zurück zum Womo führte uns wieder durch die Altstadt. Nochmals haben wir die schöne Stadt genossen.

Freitag 13.01.2023

Heute habe ich uns für die nächsten beiden Tage in Wittenberge mit den leckeren Brötchen vom Heidbäcker versorgt. Ich habe gleich 10 Stück gekauft. Beim Frühstück haben wir wieder von den Brötchen geschwärmt. Schade, dass wir den Bäcker nicht mit nach Berlin nehmen können. Zu unserem großen Staunen schien die Sonne bei diesem Frühstück.
Wir haben nur die Toilettenkassette entleert. Eigentlich war der Einlass für Fäkalien gesperrt. Ich habe aber den Einlass für das Grauwasser geöffnet und da wir ja kein Toilettenpapier in die Kassette werfen, war das auch kein Problem.

März 2023 Reisebericht mit einem Video vom Kalkberg
Montag 27.03.2023

Die Fahrt nach Lüneburg war mit ca. 25 km Entfernung ein kurzer Weg. Bevor wir den Stellplatz angesteuert haben, sind wir zum Hagebaumarkt gefahren und haben dort die leere Gasflasche getauscht. Ganz schön teuer, die haben 29,99€ genommen.
Auf dem Stellplatz angekommen haben wir unseren Zwischenkaffee genossen und sind dann in das EDEKA gelaufen. Susanne wollte Mayonnaise besorgen, um uns noch einmal Eiersalat zu machen. Ich habe Susanne im Womo noch kurz geholfen die Sachen zu verstauen, dann bin ich nochmal zu einem Spaziergang aufgebrochen. Ich bin zu dem Kalkberg an der Festwiese gelaufen. Neben der interessanten Natur, man kommt sich in dem ehemaligen Kalkbruch vor wie in der sächsischen Schweiz, habe ich eine interessante Entdeckung gemacht. In dem Kalkbruch gibt es am Boden einige Risse, in denen sich Wasser staut. In zwei dieser Ritzen habe ich Molche entdeckt. Hierher muss ich unbedingt nochmal mit der GoPro kommen. Von dem Gipfel des Kalkberges, man kann ihn nur über viele Treppenstufen erklimmen, hat man einen tollen Ausblick auf Lüneburg. Kurz bevor ich wieder beim Womo war, fing es an zu schneien und das mit richtig großen Flocken.
Zum Nachmittagskaffee gab es zwei Scheiben von dem Osterstuten mit Rosinen, den wir uns aus dem EDEKA mitgebracht haben. Der war richtig lecker, man musste sich schon zusammen reißen, um ihn nicht ganz aufzufuttern.

Dienstag 28.03.2023

Heute gab es frische Brötchen von dem Heidbäcker, von denen wir schon bei früheren Besuchen hier in Lüneburg geschwärmt haben. Die entsprechen genau unserer Idealvorstellung von einem Frühstücksbrötchen. Belegt mit frischem thüringer Hackmet, konnten wir schlemmern auf höchstem Niveau. Wenn der Tag so beginnt, wie soll er da denn enden?
Da die Sonne nur noch die nächsten zwei Stunden scheinen soll, habe ich mich mit der GoPro-Kamera auf den Weg in den Kalksteinbruch gemacht, um die Molche im Wasser zu filmen. Schon gestern habe ich im Bereich des Steinbruches eine etwas pummelige Frau beobachtet, die ich, entsprechend ihres Aussehens, als obdachlose eingestuft habe. Die Jacke die sie anhatte war wohl ursprünglich rot. Jetzt, ausgeblichen oder durch Abnutzung, ist sie jetzt noch schlüpferrosa. Da ich an dem alten Brennofen eine offene Tür entdeckt habe, bin ich da frecher Weise eingetreten. Zu meinem großen Erstaunen saß da an einem Schreibtisch diese Frau von gestern, wieder im gleichen Outfit. Schnell stellte sich heraus, dass sie eine wissenschaftliche Mitarbeiterin von NABU ist und verantwortlich für den Naturschutz in dem ehemaligen Kalksteinbruch. Im Gespräch vermittelte sie mir schnell umfangreiches Wissen um die Natur und die Geschichte dieses Geländes. Ich war peinlich berührt von der Begegnung und war mir einmal mehr bewußt, wie fatal es ist, Menschen nach ihrem Äußeren einzuordnen. Mein Filmen der Molche war nur teilweise erfolgreich, da ich, glücklicherweise noch rechtzeitig, gemerkt habe, dass ich den offnen Deckel statt des geschlossenen in der Kamera habe. Da muss ich dann noch ein drittes mal hier her kommen. Dann mit einer Kameraausstattung, die Unterwasseraufnahmen zu lässt.
Nach unserem Zwischenkaffee sind wir nun beide aufgebrochen, für einen Spaziergang durch die Altstadt. Für den galt wieder das Mott, der Weg ist das Ziel. Wir sind kreuz und quer durch die Gassen der Altstadt gelaufen und haben die tollen, historischen Häuser in aller Ruhe genossen. Wir sind von dieser Stadt immer wieder begeistert.
Zurück im Womo habe ich festgestellt, dass ich schon wieder mehr als 10.000 Schritte zusammen habe. Was für ein tolles Leben.

Mittwoch 29.03.2023

Frische Brötchen gab es heute wieder vom Heidbäcker aus dem nahegelegenem EDEKA. Da war das Frühstück wieder schlemmern auf hohem Niveau.
Ich bin nach dem Frühstück nochmals zum Kalkberg gelaufen, um mich mit meiner versprochenen Spende ehrlich zu machen und das eine Buch wieder abzugeben, es ist mir zu wissenschaftlich.
Gegen Mittag haben wir wieder einen Spaziergang in die Altstadt gemacht, heute zu erst den Bereich der Ratsmühle besichtigt. Hier wird heute noch mit Wasserkraft Strom erzeugt. Es donnert aber noch genung Wasser eine Etage tiefer. Schade, die Energie sollte man vielleicht auch nutzen. Wir sind entlang der Ilmenau zum Stintmarkt gelaufen. Von hier aus zurück in Richtung Rathaus und von da aus in Richtung EDEKA-Markt, in dem wir uns mit Brot und frischen Lebensmitteln versorgt haben. Im Womo angekommen, war es dann auch schon langsam wieder Zeit für den Nachmittagskaffee.

Donnerstag 30.03.2023

Der Tag startete wieder wie üblich mit Frühstück auf Schlemmerniveau. Und auch wie üblich, zumindestens bei dieser Tour, mit Regenschauer. Was für ein unangenehmes Wetter. Allerdings war es mit fast 10°C Außentemperatur schon recht mild. Der Wetterberich hat bis zum Mittag eine Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 70% vorhergesagt, also haben wir uns erst nach dem Mittagskaffee auf den Weg gemacht. Das passte, weil wir uns dann auch die Rede von dem britischen König Charles III. vor dem Deutschen Parlament live anhören konnten. Das war eine beeindruckende Rede, zumal er sie über weite Passagen sogar in deutscher Sprache gehalten hat. Die erste Station unseres Spazierganges war der Kalkberg, weil ja Susanne die Molche auch mal in Realität sehen wollte. Dabei haben wir zu allem Überdruß auch eine Regenhusche überstanden. Wir sind dann einmal um den Kalkberg herumgelaufen in Richtung Liebesberg und sind dort aber am Rathaus wieder in Richtung Michaeliskirche gelaufen. Durch die romantischen Gassen mit den uralten Gebäuden ging es dann wieder zurück zu den Sülzwiesen, zu unserem Womo.
Am späten Nachmittag habe ich nochmals alleine einen Spaziergang gemacht, einfach um mir noch ein bisschen die Füße zu vertreten. Nach Rückkehr im Womo zeigte meine Uhr dann auch etwas über 10.000 Schritte an. Nun reicht es dann aber auch für heute.

Freitag 31.03.2023

Noch einmal die 5-Sterne Brötchen zum Frühstück und dann haben wir Lüneburg verlassen. Wir hatten nichts zu Ver- bzw. Entsorgen.

Dezember 2023 Reisebericht mit einem Video vom Salzmuseum
Donnerstag 28.12.2023

Bevor wir Grabow verlassen haben, waren wir noch auf der Tankstelle und haben haben noch den preiswerten Diesel vom ausklingendem Jahr eingefüllt. Mit der neuen CO2-Steuer wird es dann in 2024 wieder ca. 3 Cent teurer.
Unsere Fahrt von Grabow nach Lüneburg verlief ausschließlich auf Landstraßen. Erst die B5 bis Lauenburg und dort dann nach der Elbüberquerung weiter auf der L209 bis nach Lüneburg. Daswar auch sehr schön mal wieder die Landschaft zu genießen, was auf einer Landstraße besser geht als auf der Autobahn.
Der Stellplatz in Lüneburg war, wie vermutet, ziemlich voll. Das war auch der Grund, warum wir schon am 28.12. anreisen wollten. Trotzdem haben wir noch einen Platz nach unseren Vorstellungen bekommen. Schnell war unser Womo platzklar und wir konnten genüßlich unseren Zwischenkaffee trinken.
Mein Weg zum Heidbäcker im EDEKA war leider erfolglos, weil es den guten Quarkstollen nur in der Adventszeit gibt. Schade, den essen wir sehr gerne und wir hätten ihn auch außerhalb der Adventszeit genossen.

Freitag 29.12.2023

Heute haber ich vom Heidbäcker die leckeren Brötchen geholt, auf die wir uns schon so lange gefreut haben. Es ist sehr interessant, dass uns diese Brötchen so munden. Sie sind einfach sehr fluffig im Teig und die Kruste ist relativ dünn aber cross. Einfach perfekt. So in den Tag zu starten ist ebenfalls perfekt. Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht in die Altstadt. Das war jetzt auch Susannes erster größerer Ausflug. Als wir an der V+E vorbeikamen, entdeckte ich, dass sie z. Zt. umgebaut wird und gar nicht nutzbar ist. Das ist jetzt allerdings ein Problem für uns. Unsere Toilettenkassette hält maximal drei Tage und wir wollen ja fünf Tage hier bleiben. Also müssen wir am Sonntag schon nach Tangermünde. Trotz der Krücken, die Susanne noch benutzt, sind wir relativ gut vorangekommen. Den Deichmann Schuhladen, den wir im Internet herausgefunden hatten, haben wir gut gefunden. Susanne hat sich dort ein paar Hausschuhe gekauft, die warm sind, in die sie aber auch einfach hineinschlüpfen kann. Danach sind wir weiter in Richtung am Sande gelaufen. Unterwegs fing es an zu regnen und das mit heftigen Windböen. Natürlich hatten wir auch keinen Schirm mit. Warum auch, der Wetterbericht hatte zwar so mieses Wetter vorhergesagt, aber deswegen muss man sich noch lange nicht mit einem Schirm ausstatten. Da wir fast direkt vor einer Rossmann Drogerie standen, haben wir unsere Schirmsammlung mal schnell mit einem weiteren Schirm ergänzt. Danach konnte es weiter gehen. Bei den Windböen war es eine sportliche Herausforderung den Schirm zu handhaben, zumal man bei einem Preis von 4,45€ nicht unbedingt das stabielste Exemplar erwarten kann. Trotz des bescheiden schönem Wetter, hatten wir noch Augen für die schönen Häuser die den historischen Platz Am Sande umranken. Trotzdem haben wir, nachdem wir in der Comerzbank uns mit frischem Bargeld versorgt haben, wieder auf den Heimweg gemacht. Prompt hörte es dann auch so ca. 300 Meter vor unserem Womo auf zu regnen und der Himmel hatte sogar einige offene Stellen ohne Wolken. Ich bin unter Ausnutzung dieser Regenlücke gleich wieder aufgebrochen, um im ALDI einige Besorgungen zu machen. Leider hat die Lücke nicht ausgereicht. So auf halber Strecke fing es schon wieder an zu regnen. Im ALDI habe ich alles bekommen was auf dem Zettel stand, den mir Susanne geschrieben hatte. Wenigstens auf dem Rückweg hielt sich dann der Regen etwas zurück. Jetzt war es dann auch Zeit das kuschlige Womo zu genießen. Ich hatte auch schon wieder mehr als 10.000 Schritte zusammen.

Samstag 30.12.2023

Heute habe ich uns mit Brötchen im Vorrat versorgt und mit Pfannkuchen, da ja an Silvester alles zu hat, weil es auf einen Sonntag fällt. Von den leckeren Brötchen werden wir dann noch zwei weitere Tage zehren können. Die sind so gut, die werden auch aufgewärmt schmecken.
Am Vormittag haben wir uns auf den Weg zum Salzmuseum gemacht und Susanne sogar mit nur einer Krücke. Wir waren sehr erstaunt, wie voll es in dem Museum war. Das ist ja für das Museum sehr gut. Wir haben ja schon mal im Dezember 2017 das Museum besucht. Heute wollen wir unsere Erinnerungen auffrischen. Tatsächlich erschien uns das Museum heute wieder etwas anders als damals. Es bietet viele interessante Informationen zum Thema Salz, ist aber auch relativ klein.
Susanne ist nach dem Museumsbesuch zurück zum Womo und ich habe noch eine Runde durch die Altstadt von Lüneburg gemacht. Diese Stadt fasziniert mich immer wieder. Die vielen historischen Gebäude erzählen viel über die Menschen vom ausgehenden Mittelalter, wenn man sich nur die Zeit nimmt die vielen Informationen die sie bereit halten zu entdecken. Ich entdecke jedenfalls immer wieder viele neue Details die Rückschlüsse auf die Erbauer dieser Gebäude zulassen. Es war wieder ein sehr schöner Spaziergang.

Sonntag 31.12.2023

Heute, am Sonntag, hatten wir ja Schrippenvorrat vom Heidbäcker, da der an Silvester und Neujahr geschlossen ist. Auch die aufgetoasteten Brötchen von ihm sind absolute Spitze. Nach dem Frühstück haben wir unser Womo startklar gemacht. Da wir hier ja nichts entsorgen können konnten wir auch direkt vom Platz aus starten. Eigentlich schade, da wir nun endlich eine Steckdose mit 16A Absichrung hatten.

Februar 2024 Reisebericht
Montag 26.02.2024

Wir sind nach dem wir an der Schleuse Geesthacht die Elbe überquert haben auf der L404 bis zur Autobahn A39 geblieben. Die A39 in Richtung Lüneburg endet kurz vor Lüneburg in die B4 und die haben wir auf die Harburger Landstraße verlassen. In Lüneburg hat uns heute das Navi mal von der anderen Seite auf unseren Stellplatz geleitet. Der Stellplatz war ziemlich leer. Wir haben unsere Lieblingsseite wieder gewählt, mit Blick zur Festwiese. Ich habe dieses mal bei der Auswahl der Steckdose auch darauf geachtet, dass sie mit 16A abgesichert ist.
Nach unserem Zwischenkaffe sind wir zu einem Spaziergang in die Altstadt aufgebrochen. Bei milden 8°C und dichtem Himmel war das auch ganz angenehm vom Klima her. Diese Stadt begeistert uns immer wieder aufs Neue. Faszinierend die vielen historischen Gebäude die auch sehr liebevoll gepflegt werden. Erstaunlich finden wir auch, dass es hier relativ wenig Leerstand an Einzelhandelsgeschäften gibt. Auf dem Rückweg zum Womo waren wir noch im EDEKA und haben uns beim Heidbäcker Kuchen für den Nachmittagskaffee besorgt.

Dienstag 27.02.2024

Heute gab es die superleckeren Brötchen vom Heidbäcker und das sogar für nur 45 Cent. Diese Brötchen sind total nach unserem Geschmack. Susanne hat sich für heute wieder einen Fußschontag verordnet. Ich habe mich aber so zum späten Mittag dann wieder mal alleine auf den Weg gemacht. Dabei habe ich festgestellt, dass der vermeintliche Zirkus auf der Festwiese gar kein Zirkus ist, sondern ein Puppentheater. Mein geplanter Besuch der Molche im Grund des Kalkberges fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, da der gesamte Grund des Kalkberges ein großer See ist und die früheren Spazierwege ca. einen Meter hoch unter Wasser stehen. Gut für die Molche, haben sie doch mehr Bewegungsfreiheit. Ich bin auf den Berg gestiegen und dort entlang der Kuppe bis zur Altstadt gelaufen. Vorbei am Rathaus über Am Sande zurück zum Womo. Während meines Spazierganges hat es nicht geregnet, obwohl es dicht bewölkt war.
Am Nachmittag habe ich bei einem Test der Duomatic festgestellt, dass sie schon wieder defekt ist. Ich habe mich gleich an die Arbeit gemacht das zu dokumentieren. Da ich Herrn Roost telefonisch nicht erreichen konnte, habe ich zwei Mails geschickt. Eine mit der Schadensinformation und die andere mit einer Chronologie der Ausfälle der Duomaticen in unserem Womo.

Mittwoch 28.02.2024

Heute habe ich ungeschickterweise beim Heidbäcker gesagt, dass ich drei einfache Brötchen haben will. Das führte dazu, dass ich drei Runde Brötchen bekommen habe. Ich hatte mich schon über den Preis gewundert, da die Brötchen nur 45 Cent gekostet haben. Sie waren dafür aber auch nicht ganz so gut. Also morgen muss ich explizit Harmsbrötchen verlangen. Trotzdem hatten wir ein super leckeres Frühstück und das ganze bei strahlendem Sonnenschein.
Noch am Vormittag haben wir uns zu einem weiteren Spaziergang in die Altstadt aufgemacht. Das Karstadt hat z. Zt. eine Sonderaktion, nochmals 40% Rabatt auf bereits reduzierte Ware. Susanne hat drei Shirts gefunden. Das preiswerteste kam nach Abzug aller Rabatte ganze 8,-€. Ich habe mir noch drei langärmelige Pullover gekauft. So preiswert bekommt man so etwas nicht so schnell wieder. Die Altstadt hat uns auch bei diesem Rundgang wieder tief beeindruckt. Macht einfach Spaß hier durch die Gassen zu wandeln. Auf dem Rückweg zum Womo waren wir wieder im EDEKA und beim Heidbäcker.
Bei strahlendem Sonnenschein haben wir unseren Nachmittagskaffee mit dem frischen Kuchen vom Heidbäcker genossen. Wahnsinn, wie gut es uns doch geht.

Donnerstag 29.02.2024

Den heutigen Tag müssen wir ganz besonders genießen, immerhin gibt es ihn nur alle 4 Jahre. Das fing heute beim Frühstück dann auch schon gut an, mit den richtigen Brötchen, die einen guten Start in den Tag garantieren. Da die V+E hier immer noch nicht wieder nutzbar ist konnten wir zeitnah nach dem Frühstück abfahren. Bevor wir Lüneburg verlassen haben, haben wir im Bauhaus noch eine Gasflasche getauscht.

Dezember 2024 Reisebericht mit einem Video von den Weihnachtsmärkten, der Johannis Kirche und dem Kalkberg
Dienstag 03.12.24

Vom Stellplatz in Kyritz ging es schnell wieder auf die B5. Auf der sind wir bis Karstädt geblieben, dort ging es auf die A14. Die A14 haben wir auf der Abfahrt Grabow Nord verlassen und sind auf der B191 weitergefahren. Nachdem wir die Elbe nördlich von Dömitz überquert haben, erreichten wir Dannenberg. Hinter Dannenberg sind wir auf der B216 weitergefahren und die führte uns direkt nach Lüneburg. Auf dem ganzen Weg ab Dannenberg hat es mehr oder weniger stark geregnet. In Lüneburg führte uns das Navi allerdings auf einen Weg nördlich um die Altstadt herum. So sind wir noch nie zu dem Stellplatzgelände gefahren. Interessanterweise war dieser Weg aber sehr gut ausgeschildert. Zu unserem Erstaunen war der Platz zu zwei Drittel voll. Unsere übliche Reihe war komplett voll. Wir sind zur Außenreihe gefahren, wohlwissend, dass es hier mit dem Fernsehempfang schwierig werden kann. Da andere aber ihre Schüsseln ausgefahren hatten, waren wir zuversichtlich. Nach mehrmaligem Umsetzen hat es dann auch geklappt. Wir haben festgestellt, dass man hier außen ruhiger steht, da man weiter von dem Pkw Parkplatz entfernt ist.
Nach dem Zwischenkaffee sind wir in Richtung Edeka gelaufen. Draußen war es mit 7°C ziemlich mild geworden. Erste Station im EDEKA war der Heid Bäcker und Susannes Strahlen im Gesicht verriet mir, sie hatte schon die Quarkstollen entdeckt. Aus Angst sie könnten alle sein, wenn wir vom EDEKA Einkauf zurückkommen, hat Susanne ihn gleich gekauft und zurücklegen lassen. Im EDEKA haben wir unsere Lebensmittelvorräte aufgefrischt und sind dann mit unserem Quarkstollen zurück zum Womo.

Mittwoch 04.12.2024

Endlich gab es heute am Morgen zum Frühstück die leckeren Harmsbrötchen vom Heidbäcker. Wir haben beide genossen und geschwärmt. Darauf haben wir uns schon lange gefreut und nicht selten ist man dann enttäuscht. Nein diese Brötchen sind einfach der Hammer.
wir haben den größten Teil des Tages im Womo verbracht und relaxt. Nach dem Nachmittagskaffee sind wir dann aufgebrochen zu einem Weihnachtsmarktspaziergang aufgebrochen. Auf dem Weg zur Altstadt haben wir die neue Ver- und Entsorgungsanlage besichtigt. Da hat sich die Stadt einen Bärendienst geleistet. Fäkalien kann man nur noch über die Cleanbox entsorgen. Das wird nicht lange dauern, bis die Stadt merkt, was sie sich damit eingebrockt hat. Die Boxen benötigen einen großen Wartungsaufwand. Wahnsinnig viel Aufwand an Technik, um eine Fäkalienkassette auszuschütten. Anders gesagt, hier wird eine Kanonenkugel eingesetzt, um Spatzen zu erlegen. Während unserer Anwesenheit war gerade eine Dame von der Betreibergesellschaft vor Ort. Sie erklärte uns auch die Funktion der Wassersäule und der Fäkalienanlage. Dort sind jeweils Displays mit digitalen Anzeigen. Wir wären nie auf die Idee gekommen, dass man da eine EC-Karte vorhalten muss. Es befindet sich nirgends eine Beschreibung für die Bedienung. Als wir den Platz für unseren Spaziergang verlassen haben, kam die nette Dame vom Betreiber in unsere Richtung mit. Sie flüsterte uns zu, dass man aber auch die Kassette in den Bodeneinlass für Grauwasser entleeren kann. Das hat sie uns aber nicht gesagt. Wir sind endlich in Richtung Altstadt gelaufen. Für gute Weihnachtsmarktaufnahmen war es aber noch zu hell. Vorbei am Gebäude der Industrie- und Handelskammer sind wir auf dem Markt Am Sande gekommen. Die Gebäude ringsherum bestaunen wir bei jedem Besuch. Hier entdeckt man immer wieder Neues an den reichverzierten Giebelfronten. Am nördlichen Ende des Marktes Am Sande steht die St. Johannis Kirche. Wir haben sie mal wieder besichtigt. Die Kirche war stark beheizt und somit gut zum Aufwärmen. Die Kirche hat eine sehenswerte Orgel, an der schon der junge Sebastian Bach gespielt hat. Das Taufbecken stammt aus der abgerissenen St. Lambertikirche. Der Flügelaltar im Hochchor der um 1430 geschaffen wurde ist sehr sehenswert. Von der Kirche aus sind wir in Richtung Karstadt gelaufen. Es existiert noch und bleibt anscheinend auch geöffnet. Wir wollten dort nach einem Tritt schauen, blieben aber erfolglos. Nachdem wir Karstadt verlassen haben standen wir vor dem Marktplatz, wo der Hauptweihnachtsmarkt sich befindet. Hier haben wir uns einen Eierpunsch gegönnt. Den konnten wir mit Anblick auf die beleuchtete Giebelfront des Rathausgebäudes genießen. Er war sehr lecker und mit 6,50€ sogar noch einigermaßen preiswert. Jetzt begannen wir mit dem Rückzug. Durch die Straße an der Münze, sie hat diverse Weihnachtshöfe, schlenderten wir dann weiter zur Heiligeiststraße und über die wieder zurück zum Womo.

Donnerstag 05.12.24

Mit den superguten Brötchen vom Heidbäcker sind wir heute wieder in den Tag gestartet. Am frühen Vormittag bin ich mit der Drohne bewaffnet zum Kalkberg gelaufen. Schon bei meinem letzten Besuch im Februar dieses Jahres, stand die Grube vor dem Berg schon unter Wasser. Ich dachte damals, dass es von der langen Regenperiode herrührt. Heut konnte ich aber sehen, das große Bereiche der Grube schon mit Schilf bewachsen sind. Das würde darauf hindeuten, dass der Boden auch den ganzen Sommer über unter Wasser stand. Ich habe also die Drohne schon auf dem Abgang zur Grube gestartet. Das Wetter war wie geschaffen, diffuses Licht und kein Wind. Die Drohne hat brav alles gemacht, was ich von ihr wollte.
Am späten Nachmittag sind wir zu unserer nächsten Weihnachtsmarktrunde aufgebrochen. Wir sind heute entlang dem Rotlichtviertel gelaufen. Faszinierend, dass es in so einer kleinen Stadt so etwas gibt. Die Frauen sitzen fast nackend in Fenstern von mehreren historischen kleinen Häusern. Über diesen Weg kommt man vorbei an der St.-Michaelis-Kirche. Da wir sie aus früheren Aufenthalten schon kennen, haben wir sie nicht besucht. Von ihrem Vorplatz aus, kann man in den ganz alten Teil von Lüneburg tauchen. Dieser Bereich ist nicht so Touristen lastig, weil es hier keine Geschäfte gibt. Die Überwiegend mehr als 400 Jahre alten kleinen Häuser sind aber sehr geschichtsträchtig und bergen viele kunstvolle Handwerksarbeiten. Ich gehe in diesen Bereich besonders gerne. Hier ist alles krumm und schief und nichts sieht so aus wie nebenan. Über die romantische Gasse Auf d. Altstadt, sind wir wieder am Marktplatz angekommen. Über den Marktplatz ging es gerade aus weiter zur Abtsmühle in der sich heute das Hotel Bergström befindet. Dieser Bereich ist besonders zur Winter- und Weihnachtszeit sehenswert. Man geizt hier nicht mit Licht. Einfach eine sehr schöne Ecke. Hier wimmelt es nur so von Touristen. Gleich dahinter ist man auf dem Stintmarkt mit dem historischen Holzkran. Von dem ehemaligen Kaufhaus am Stintmarkt existiert nur noch die Giebelfront. Dahinter ist ein modernes Gebäude, was von einem Hotel genutzt wird. Der Stintmarkt ist Sommer wie Winter eine sehr romantische Ecke. Von hier aus ging es nun über die Straße Am Berge zum Marktplatz Am Sande. Dieser Bereich fasziniert uns immer wieder. Eine absolut schöne Ecke für uns. Das Haus der Industrie am südlichen Ende des Marktes sieht jetzt im Dunkeln besonders schön aus. Von hier aus ging es nun in Richtung Womo. Im EDEKA haben wir aber vorher noch unseren Lebensmittelvorrat aufgefrischt.

Freitag 06.12.24

Schon gestern am Abend war der Platz komplett voll. Bei den vorderen Plätzen am Automaten gab es eine lautstarke Auseinandersetzung, man brüllte sich gegenseitig an. Etwas später tauchte ein Polizeiauto auf. Ich bin heute nochmal zum EDEKA gelaufen und habe uns neben den leckeren Harmsbrötchen noch zwei Quarkstollen gekauft. Die beiden Quarkstollen will Susanne einfrieren. Als ich zum EDEKA gestartet bin, kamen schon die ersten Womos und suchten einen Platz. Um diese Zeit kann man wohl kaum davon ausgehen, dass schon Plätze frei geworden sind. Was ist hier los, dass dieser Platz so beliebt ist. Wir haben nach dem Frühstück unser Womo startklar gemacht. Da war nichts entsorgen wollten, konnten wir zeitnah starten, sehr zur Freude der wartenden. Hinter uns stand schon ein Womo in der Warteposition, um gleich den freiwerdenden Platz zu entern.

Montag 09.12.24

Von Stade aus hat uns das Navi wieder zielstrebig zu der neuen A26 geführt. Entgegen dem Hinweg, haben wir sie aber schon bei Neuenkirchen verlassen und sind schräg hinüber zur B73 gefahren und auf der südlich an Buxtehude vorbeigefahren. Hinter Buxtehude ging es dan weiter südlich auf der B3 bis zur A1. Am Maschener Kreuz wechselten wir dann auf die A39. Auf der ging es dann bis Lüneburg Nord. Unterwegs gab es vor dem Maschener Kreuz einen Stau, der aber nicht zum Stehen zwang. Da haben wir maximal 10 Minuten verloren. Da bei unserer Abreise in Lüneburg der reinste Kampf um freie Plätze tobte, hatte wir nun Bange, dass wir eventuell keinen Platz bekommen. Dem war aber nicht so, es waren noch viele Plätze frei. Wir haben uns dieses Mal in die mittlere Reihe gestellt.
Nach unserem Zwischenkaffee hörte es auf zu regnen. Wir sind in das nahegelegene EDEKA gelaufen. Wir haben uns mit Grünkohl und den passenden Wurstsorten für zu Hause ausgestattet. Zurück mit unserer Beute im Womo haben wir beschlossen, den Rest des Tages im Womo zu bleiben

Dienstag 10.12.24

Die Nacht über war der Himmel dicht und so war mein Gang zum Bäcker im EDEKA auch ohne Nässe von oben machbar. Wir haben wieder die guten Harmsbrötchen genossen und unseren Vorrat an Quarkstollen um zwei weitere aufgestockt. Nach dem Frühstück haben wir beschlossen, wieder erst am späten Nachmittag zu den Weihnachtsmärkten zu gehen und dort wieder eine Bratwurst zu essen und dafür zum Abendbrot wieder nur einen Salat.
Wir sind gegen 16_15 Uhr aufgebrochen. Susanne wollte eine Fielmannfiliale aufsuchen, um sich die Bügel an ihrer Brille wieder lockern zu lassen. In der großen Bäckerstraße haben wir dann kurz vor dem Marktplatz auch die Fielmannfiliale gefunden. Jetzt hat Susanne wieder eine fast neue Brille. In der großen Bäckerstraße befindet sich auch die historische Raths Apotheke. Ein sehr sehenswertes Gebäude. Wir sind erst über den Weihnachtsmarkt am Stint Markt gelaufen. Dort haben wir an einer Wurtsbraterei eine leckere Bratwurst verspeist. Die waren geschmacklich sehr gut und auch sehr gut gegrillt. Vom Stint Markt ging es wieder zurück zu dem Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Auf dem Balkon des Rathauses blies jemand auf der Trompete Weihnachtslieder. Das war recht schön mal wieder auf dem Weihnachtsmarkt auch Weihnachtsmusik zu hören. Durch das Gerangel mit der Gema ist es sehr still geworden. Die Gema hat die Gebühren so drastisch erhöht, dass die Schausteller das nicht mehr bezahlen wollen. Riecht auch ein bisschen nach Boykott. An der Getränkebude direkt vor dem Rathaus habe ich noch einen Eierpunsch getrunken. Der ist hier besonders lecker. Susanne hat ein wenig an der Sahne mitgenuckelt. Danach sind wir zurückgeschlendert mit einem Umweg übers EDEKA. Die Stadt fasziniert uns immer wieder und wir waren sicher nicht das letzte Mal hier.

Mittwoch 11.12.24

Als ich heute vom Brötchen holen zurückgekommen bin, fiel mir ein wenig Schaum unter unserem Grauwasserauslass auf. Schnell wurde mir bewusst, was die Ursache ist. Ich habe offensichtlich in Stade nicht den Schieber geschlossen. Das habe ich nun schnell nachgeholt. Zeitnah nach dem Frühstück haben wir unser Womo startklar gemacht und da wir hier nichts entsorgen wollen, konnten wir gleich starten.

August 2025 Reisebericht mit Bildern der Altstadt und dem Kloster Lüne
Sonntag 03.08.2025

Vom Stellplatz ging es direkt durch Hoisdorf auf die A1 in Richtung Hamburg. In Hamburg haben wir die A1 verlassen und sind auf der B5 nach Geesthacht gefahren, wo wir die Elbe überquert haben. Weiter ging es jetzt auf der B404 zur A39 in Richtung Lüneburg. Bei Lüneburg Nord haben wir sie verlassen. Einige Kilometer durch Lüneburg und wir haben den Stellplatz erreicht. Da wir heute sehr früh gestartet sind und nur eine kurze Distanz hatten, waren wir zu früh auf dem Stellplatz. Trotzdem waren genügend Plätze frei. Wir konnten sogar wählen. Schon kurz nach unserer Ankunft leerte sich der Platz so stark, dass man das Gefühl hatte, hier ist eine Panik ausgebrochen und alle verlassen den Platz. Da der Wetterbericht fast für den ganzen Rest des Tages Regen prognostizierte, haben wir uns auf einen kuschligen Tag im Womo eingerichtet.
Kurz nach unserer Ankunft füllte sich der Platz sehr schnell. Plötzlich fuhr ein Womo zwischen uns und dem Nachbarwomo und machte Anstalten da stehen zu bleiben. Ich bin ausgestiegen und staunte nicht schlecht, als ich festgestellt habe, dass wir nicht mal mehr unsere Garagentür aufbekommen und das Nachbarwomo nur mit Mühe aus der Aufbautür gelangen kann. Ich habe dem Fahrer klar gemacht, dass das nicht angehen kann. Nach längerer Diskussion ist er dann doch wieder abgefahren. Was für Leute es gibt. Auf dem hinteren Stellplatzbereich waren noch viele Plätze frei. Schon bei unserer Anreise haben wir bemerkt, dass auf der Festwiese neben dem Stellplatz eine Bühne aufgebaut ist und die gesamte Festwiese abgesperrt ist. Ein Blick ins Internet hat uns informiert, es handelt sich um den Lüneburger Kultursommer auf den Sülzwiesen. Für heute ist der Auftritt von der Gruppe No Angels und Anna Grey vorgesehen. Am Nachmittag wurde es auch schon ziemlich laut. Es wurde offensichtlich geprobt. Die eigentliche Veranstaltung sollte um 19:00 Uhr beginnen. Schon etwas früher versammelten sich diverse Leute auf dem Stellplatz. Das waren die Leute, die den Eintritt von 56,-€ nicht zahlen wollten. Der Lärm hielt sich in Grenzen und pünktlich um 22:00 Uhr war Ruhe.

Montag 04.08.2025

Schon beim Start der Tour haben wir uns auf die leckeren Brötchen in Lüneburg gefreut. Heute war es nun endlich so weit. Ich bin zum Heidbäcker in den nahegelegenen EDEKA Markt gelaufen. Erstes Staunen gab es, ich stand vor einer Folienwand. Der Bäcker ist verschwunden. Dann habe ich aber einen provisorischen Verkaufsstand gefunden. Der Laden wird zurzeit umgebaut. Wir hätten unsere Tagebücher mal lesen sollen, dann hätte ich gewusst, dass ich die Harmsbrötchen hätte nehmen sollen. Ich habe mich für die Knackies entschieden. Beim Start unseres Frühstücks haben wir uns beide verdutzt angeschaut. Das waren nicht unsere Superbrötchen, auf die wir uns so lange gefreut haben. Jeweils die zweite Hälfte hat Susanne kurz auf den Toaster gelegt. Da war jetzt ein riesiger Unterschied. Trotzdem gibt es morgen zum Frühstück die richtigen Harmsbrötchen.
Gegen 11:30 Uhr sind wir zu einem Stadtspaziergang aufgebrochen. Weil wir noch einen Blick auf die neue V+E werfen wollten, sind wir über die Wendische Straße in Richtung Altstadt gelaufen. Schnell hatten uns die mittelalterlichen Häuser wieder in ihren Bann gezogen. Faszinierend, dass es hier so viele Häuser gibt, die bis zu 400 Jahre auf dem Puckel haben. Diese Straße sind wir noch nie gelaufen. Wir kamen aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Viele dieser Häuser haben eine, für die Gegend typische Utlucht. Im Unterschied zum Erker, geht die Utlucht bis zum Gründungsboden des Gebäudes. An vielen Häusern kann man auch noch die Flaschenzüge an den Giebeltüren entdecken, mit denen man Vorräte in den Dachboden hinaufhieven konnte. Auch die vielen kunstvollen Verzierungen an den Gebäuden lenken immer wieder unsere Aufmerksamkeit auf sich. Und dann sind da noch die Haustüren, die noch häufig im ursprünglichen Zustand sind. Wir kamen am Rathauskomplex wieder heraus und gingen quer über den Marktplatz, den wir heute mal leer angetroffen haben. An der Marktfront des Rathauses sind Stützelemente angebracht worden. Offensichtlich ist dieser Teil instabil. Wir sind vorbei an der Amtsmühle zum Stint Markt gelaufen. Hier steht der Alte Krahn und man kann die barocke Fassade des alten Kaufhauses bewundern. Diese Giebelfassade ist auch das einzige, was von dem Kaufhaus noch übrig ist. Dahinter befindet sich ein modernes Gebäude, was heute als Hotel genutzt wird. Die Gebäude um den Stint Markt bewundern wir bei jedem Besuch. Man kann sich nicht sattsehen an diesem romantischen Flair dieses Bereiches. Wir sind wieder zurück bis zur Straße Am Berge. Die sind wir entlanggeschlendert bis zum Am Sande. Dieser große Platz zieht uns auch immer wieder in seinen Bann. Ringsherum geschichtsträchtige Gebäude, die aber alle samt in sehr gutem Zustand sind. Uns ist aufgefallen, dass es hier in Lüneburg sehr wenig Leerstand an Ladengeschäften gibt. Am Sande jedenfalls tobt das Leben aus einer guten Mischung von Einheimischen und Touristen. Das dominanteste Gebäude Am Sande ist das ehemalige Brauhaus, heute von der Handwerkskammer genutzt. Es ist eingerüstet. Also nicht viel zu sehen von der spektakulären Fassade. Über die Heiligengeiststraße sind wir zurück zum St. Lambertiplatz. Dort haben wir im nahegelegenem EDEKA uns frisches Brot und Hackepeter besorgt. Jetzt war es nur noch ein kurzes Stück bis zu unserem Womo.

Dienstag 05.08.2025

Heute habe ich nun gezielt die guten Harmsbrötchen verlangt. Dabei stellte sich heraus, dass die mit 50 Cent sogar noch 8 Cent preiswerter sind als die andere Sorte. Leider waren auch diese Brötchen nicht das, was wir gewohnt waren. Es könnte eventuell an dem feuchtwarmen Klima momentan liegen. Susanne hat ihre zweite Hälfte kurz auf den Toaster gelegt und schon war sie fast so wie gewohnt. Da im Moment das Abschließen von Deals in Mode ist, habe ich Susanne auch mal einen Deal vorgeschlagen. Wir gehen heute zu Fuß zum Kloster Lüne und ich verzichte auf den Ausflug zum Dossestausee in Kyritz. Dadurch bräuchten wir nur eine Übernachtung in Kyritz haben, was bedeuten würde, die Tour einen Tag früher zu beenden. Susanne war einverstanden. Also sind wir kurz nach 10:00 Uhr gestartet. Der Weg vom Stellplatz zum Kloster Lüne beträgt laut Google 3,2 km. Den Weg haben wir dieses Mal problemlos gefunden. Wir waren als erstes in der Klosterweberei, der Bereich, der das Kloster mal berühmt gemacht hat. Noch auf der Suche nach dem richtigen Eingang zum Kloster, haben wir durch einen Flyer erfahren, dass es am Tag nur zwei Führungen gibt, eine um 10:30 Uhr und eine um 15:00 Uhr. Das Innere der Gebäude kann man nur mit einer Führung besichtigen. Die 10:30 Uhr Führung war schon seit einer halben Stunde unterwegs und bis 15:00 Uhr wollten wir nicht warten. Also wieder nur eine Außenbesichtigung wie bei unserem ersten Besuch. Wir waren in dem Kräutergarten und sind einmal um die Gebäude herumgeschlichen. Das kleine Kaffee, in dem wir uns damals aufgewärmt haben und dabei leckeren Kuchen geschlemmt haben, hat geschlossen. Nach einer kurzen Pause haben wir den Rückweg angetreten. Wir sind über den Stint Markt wieder in den Bereich der Fußgängerzonen eingetaucht. Vorbei am Rathaus und quer über den Marktplatz ging es in die Fuzo der großen Bäckerstraße zum Platz Am Sande. Über die Fuzo Grapengießerstraße ging es dann zurück zum Womo. Ich habe mehr als 12.000 Schritte auf der Uhr und auch alle anderen Tagesziele übererfüllt. Susanne hat tapfer durchgehalten, aber für Heute ist es auch genug.

Mittwoch 06.08.2025

Gefühlt waren wir heute in der Früh der Meinung, dass schon Oktober ist. Heute Nacht sank die Temperatur auf 12°C. Schon gestern am späten Abend haben wir bemerkt, dass die Heizung angesprungen ist. Dafür war aber auch weitestgehend blauer Himmel und die Sonne schien. Beim Bäcker konnte ich noch den neu Umgebauten Laden sehen. Dabei wurde mir dann aber auch klar, was das Problem der letzten Tage bei den Brötchen war. Offensichtlich bekam der Bäcker während der Umbauphase die Brötchen bereits gebacken von einer anderen Filiale geliefert. Die ich jetzt vor mir sah im Tresen, sahen schon viel besser aus. Jetzt wurden sie wieder vor Ort gebacken. Beim Frühstück hatten wir wieder den Genuss unserer berühmten Harmsbrötchen. Sie waren wieder so, wie wir sie aus der Erinnerung her kannten.
Nach dem Frühstück haben wir uns daran gemacht unser Womo klar zur Abreise zu machen. Wir sind zu der V+E gefahren und hatten das Glück, keinen vor uns zu haben. Da es hier eine Anlage zum automatischen Entleeren der Toilettenkassette gibt, dachten wir uns, für 2,-€ die mal auszuprobieren. Das lassen wir in Zukunft aber sein. Das Gerät saugt lediglich die Flüssigkeit ab und lässt den Stuhlgang liegen. Es füllt dann ca. 2 Liter Wasser ein. Das braucht man nicht. Ansonsten haben wir auch das Grauwasser abgelassen und Trinkwasser aufgefüllt.

Februar 2026 Aufenthaltsbericht mit Bildern von der Altstadt und der Eiszeit
Dienstag 17.02.2026

Wir sind aus Wittstock kommend, mit Zwischenaufenthalt in Kremmin, in Lüneburg auf dem fast leeren Stellplatz eingetroffen. Ja was ist denn hier los. So haben wir den Stellplatz noch nie erlebt. Es stehen ganze 4 Womos auf dem Platz und es gibt eine geschlossene Schneedecke. Wir haben uns einen Platz ausgesucht, wo offensichtlich vor dem Schnee ein Womo stand. Susanne hatte die Idee, dass wir uns so hinstellen, dass der schneefreie Bereich zum Aussteigen ist. Unsere Hubstützen haben das erste Mal mit Schnee Kontakt gehabt. Sie haben den Schnee platt gemacht. Mal sehen, wie das wird, wenn es taut.
Nach unserem Nachmittagskaffee habe ich mich an den Austausch des Wasserhahns von der Küchenspüle gemacht. Das ging besser als gedacht. Nach ca. einer halben Stunde war der neue Hahn angeschlossen. Jetzt funktioniert unsere Frischwasseranlage wieder richtig. Den Rest des Tages haben wir in unserem kuschelig warmen Womo verbracht. Am späten Nachmittag hat es mal kurzzeitig richtig kräftig geregnet und das bei 0°C.

Mittwoch 18.02.2026

Heute in der Nacht gab es nochmal ca. 1 cm Neuschnee und das bei -4°C. Wir haben gut in unserem mollig warmen Womo geschlafen und davon nichts mitbekommen. Ich bin heute zum EDEKA gelaufen und habe uns 2 Harmsbrötchen besorgt. Sie kosten in der Zwischenzeit schon 52 Cent, sind aber für uns auch den Preis wert. Wir schwärmten auch heute wieder in höchsten Tönen von diesen Brötchen. Also, wir hatten wieder ein sehr gutes Frühstück.
Nach unserem Vormittagskaffee sind wir zu einem ersten Spaziergang in die schöne Altstadt aufgebrochen. Wir hatten 0°C Außentemperatur, was zum Tauen des Schnees führt. Die Gehwege in der Altstadt sind gut beräumt und trocken. Wir sind in Richtung Rathaus gelaufen. Auf dem Marktplatz war gerade Wochenmarkt. Uns hatte die Stadt schnell wieder in ihrem Bann. Uns faszinieren die gepflegten Backsteingebäude mit den Stufengiebeln. Die Geschäfte haben zurzeit Sale oder wie es früher hieß, Winterschlussverkauf. Galleria Kaufhof am Markt gibt es noch, sie bieten hohe Rabatte. Wir haben aber nichts gekauft, weil wir beide sehr gut ausgestattet sind. Wir sind über die Große Bäckerstraße zum Am Sande gelaufen. Zwischendurch waren wir in dem Wellensteinladen, aber auch da haben wir nichts gekauft. Ansehen darf man ja Mal. Wir sind über den Platz am Sand gelaufen. An dem türkischen Bäcker mit seinen malerisch bunten Kuchenstücken im Schaufenster kommen wir nicht vorbei. Irgendwann werden wir den Kuchen kosten müssen. In einem Bogen um den alten Wasserturm sind wir zur Ratsmühle gelaufen. Hier rauscht das Wasser der Ilmenau an mehreren Stellen in die Tiefe. Ein sehr romantischer Ort mit den vielen alten Industriegebäuden. Die meisten davon werden heutzutage von einem Hotel genutzt. Wieder über dem Platz Am Sande und von da aus in die Heiligengeiststraße sind wir zum EDEKA gelaufen. Da haben wir uns mit frischen Lebensmitteln versorgt. Jetzt war es auch nicht mehr sehr weit zu unserem Womo. Den Rest des Tages werden wir in unserem kuschelig warmen Womo verbringen.

Donnerstag 19.02.2026

Heute in der Nacht sank das Außenthermometer auf -9°C. Unser Elektroheizung mit ihren 3 kw hatte arge zu kämpfen. Die Temperatur im Womo sank von 25°C auf 21°C. Zum Schlafen ganz gut, zum Aufstehen und Frühstücken zu niedrig. Ich habe gegen 07:00 Uhr Gas zugeschaltet. Die Gasheizung heizt mit 6 kw. Als wir gegen 09:00 Uhr aufgestanden sind, hatten wir auch schon wieder unsere eingestellten 25°C. Wir hatten schon gestern beschlossen, heute einen Homeoffice Tag zu absolvieren. Wir hatten keine Lust bei dieser Kälte spazieren zu gehen. Am späten Nachmittag hatte das Außenthermometer 0°C erreicht. Am Abend waren es dann aber schon wieder -4°C. Ab morgen soll es dann aber merklich wärmer werden.

Freitag 20.02.2026

Auch heute in der Nacht war es wieder bitterkalt. Die Außentemperatur ging bis auf -7 Grad zurück. Etwas weniger als in der vorangegangenen Nacht. Ab heute soll es milder werden, ist zu mindestens aus dem Wetterbericht zu entnehmen. Ich habe uns wieder die leckeren Harms Brötchen besorgt.
Gegen Mittag sind wir zu einem weiteren Spaziergang in die Innenstadt gestartet. Bei dieser Runde sind wir durch die Altstadt gelaufen. Hier gibt es keine Geschäfte, aber dafür die ältesten Häuser und damit für uns die interessantesten. Ich finde faszinierend, wieviel handwerkliche Kunst man in die Gestaltung dieser Häuser investiert hat. Das zeugt auch von einem hohen Wohlstand der Hauseigentümer. Über die Altstadt sind wir wieder am Rathaus und damit am Marktplatz angekommen. Einmal durch das Kaufhaus Galleria hindurchgegangen, kamen wir auf der anderen Seite aufgewärmt wieder heraus. Beim Stint Markt haben wir die bizarre Eisbartgestaltung der Fischtreppe von dem Stauwehr der Ilmenau bewundert. Der Stint Marktbereich darf bei unseren Besuchen in Lüneburg nicht fehlen. Mit dem alten Krahn aus Holz und den schönen historischen Gebäuden ringsherum, fühlen wir uns immer besonders angezogen. Wir sind weiter zur St. Nicolai gelaufen, weil wir sie schon seit langer Zeit nicht mehr besucht haben. Auch heute war ein Besuch leider nicht möglich, da sie verschlossen war. Wir sind weiter zum Platz Am Sande gelaufen und von da aus zurück zum Womo. In der Zwischenzeit hatte die Außentemperatur zwar 1°C erreicht, aber der Wind blies eisig kalt und ließ die Temperatur viel kälter erscheinen. Im Womo wieder angekommen, haben wir unseren Zwischenkaffee getrunken, etwas später als üblich, aber genauso genussvoll.

Samstag 21.02.2026

Der Wetterbericht hat wohl Recht behalten, es ist über Nacht Frühling geworden. Zu mindestens gefühlt ist das so. Zum Brötchen holen, hatte ich Glück, ich habe eine trockene Periode erwischt. Die Brötchen haben uns nun schon 4 Tage hintereinander begeistert. Da der Bäcker morgen am Sonntag geschlossen hat, habe ich die Brötchen für das Sonntagsfrühstück schon heute mitgebracht. Am frühen Mittag haben wir einen Einkaufsspaziergang gemacht und haben unsere Lebensmittelvorräte aufgefrischt. Danach haben wir uns im Womo eingeschlossen und unser Leben genossen. Das war auch gut so, denn es hat in Abständen immer wieder geregnet. Das gehört anscheinend zu dem milden Klima.

Sonntag 22.02.2026

Nach dem es fast die ganze Nacht hindurch geregnet hat, hörte es fast unmittelbar nach dem Austehen auf. Zum Frühstück haben wir aufgewärmte Brötchen vom Heidbäcker gegessen, die waren fast wie frisch. Die Temperatur war gut angestiegen, wir hatten schon 9°C. Wir haben nach dem Frühstück unser Womo startklar gemacht. An der V+E haben wir Grauwasser abgelassen, die Toilette geleert und das Trinkwasser aufgefüllt. Gut gerüstet sind wir also gestartet.

Industrie/Technik/Werksverkäufe
Alter Kran

Kurzinfos
Der Alte Kran (Schreibweise früher auch Krahn) ist ein historischer Hafenkran am ehemaligen Ilmenau-Hafen in Lüneburg. Der 1797 erbaute Kran, der damals zu den leistungsfähigsten in ganz Norddeutschland gehörte, prägt bis heute das Bild des Wasserviertels und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Besuchstermine:

Ratsmühle

Kurzinfos
Die Ratsmühle ist die vorderste Mühle im Verlauf der Ilmenau im Stadtgebiet. Sie wird erstmals 1319 in den Urkunden erwähnt und gehörte zu diesem Zeitpunkt dem welfischen Herzog Otto II. (dem Strengen). Seine erbberechtigten Söhne Otto III. und Wilhelm II. verkauften 1332 die inzwischen stattliche Mühle mit allen Rechten an einen Lüneburger Ratsherren. Dessen Nachkommen gaben den Mühlenbetrieb als Lehen an Pächter weiter.

Besuchstermine:

Wasserturm

Kurzinfos
Der Lüneburger Wasserturm entstand zwischen 1905 und 1907 im Südosten der Lüneburger Altstadt. Der ehemalige Wasserturm dient heute als Aussichtsturm. Das Bauwerk steht heute zwischen einem Wohnkomplex auf dem Gelände der ehemaligen Nordlandhalle und dem als Oberschule dienenden alten Johanneum.

Besuchstermine:

Museen/Ausstellungen/Gedenkstätten
Brauereimuseum

Kurzinfos
Das Brauereimuseum Lüneburg befindet sich im Sudhaus der ehemaligen Lüneburger Kronen-Brauerei in der Heiligengeiststraße. Das mitten in der historischen Altstadt gelegene Museum thematisiert die Geschichte des Bierbrauens in der Hansestadt Lüneburg. Das Museum wurde am 14. Mai 1985 eröffnet und befindet sich heute auf den Liegenschaften des Ostpreußischen Landesmuseums, von dem es verwaltet wird.

Besuchstermine:

Deutsches Salzmuseum

Kurzinfos
Das Deutsche Salzmuseum / Industriedenkmal Saline Lüneburg in Lüneburg entstand am Ort der alten Produktionsstätten der Lüneburger Saline nach deren Stilllegung im Jahre 1980.

Besuchstermine:

Museum Lüneburg

Kurzinfos
Das Museum Lüneburg befasst sich mit der Kulturlandschaft der niedersächsischen Hansestadt Lüneburg und ihrer Umgebung. Präsentiert werden Exponate der Naturkunde, Kulturgeschichte und Archäologie. Der Sammlungsschwerpunkt liegt im 15. und 16. Jahrhundert.

Besuchstermine:

Ostpreußische Landesmuseum

Kurzinfos
Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung in Lüneburg erinnert an die Geschichte, Kunst und Kultur, aber auch an Landschaft und Tierwelt Ostpreußens. In seinem umfassenden geographischen und historischen Anspruch ist es weltweit einzigartig. Seit 2010 ist sein Auftrag um eine Deutschbaltische Abteilung erweitert worden. Das Museum wurde über drei Jahre umgebaut, modernisiert und am 26. August 2018 wiedereröffnet.

Besuchstermine:

Parks/Areale/Statuen/Monumente/Brunnen
Altstadt

Kurzinfos
Lüneburg gehört zu den wenigen Städten Norddeutschlands, die ihren historischen Kern unzerstört durch den Zweiten Weltkrieg retten konnten. Allerdings haben die Vernachlässigungen der Bausubstanz bis in die 1960er Jahre hinein und die Schäden im Senkungsgebiet zu Lücken im historischen Stadtbild geführt. Zusätzlich sorgten in den 1950er und 1960er Jahren der Abriss maroder Gebäude und der Bau von Kaufhäusern mit (damals) moderner Prägung für Brüche in der Optik so mancher Straßenzüge. Seit Anfang der 70er Jahre wird Lüneburg aber sorgsam und liebevoll restauriert. Dadurch kam es inzwischen zu Entdeckungen von zuvor verborgenen Deckengemälden, mittelalterlichen Töpferstuben und vieler historischer Sickergruben, durch die ein wesentlich besseres Bild vom Leben im Mittelalter entstanden ist.

Besuchstermine:

Lüneburger Kalkberg

Kurzinfos
Der Kalkberg ist ein Gipshut im Lüneburger Stadtteil Weststadt. Er wird als naturräumliche Singularität des Lüneburger Beckens eingestuft und somit als inselartiger eigener Naturraum.

Besuchstermine:

Stint Markt

Kurzinfos
Im historischen Wasserviertel Lüneburgs liegt der Stintmarkt. Wie der Name schon sagt, wurde hier früher die Fischart "Stint" gehandelt, ein kleiner, heringsartiger Fisch, der im Mittelalter sehr beliebt war.
Ähnlich den Lachsen, schwimmen die Stinte Ende Februar in die Flussläufe, um im Sandboden zu laichen. Am Stintmarkt wurden sie gefangen und gehandelt.

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Profanbauten
Altes Kaufhaus

Kurzinfos
Im Bereich des alten Hafens steht noch die Barockfassade des Alten Kaufhauses, das in seinen übrigen Teilen aber abgebrannt ist und durch einen Neubau (sinnigerweise für die Feuerwehr) ersetzt werden musste und modernisiert heute als Hotel genutzt wird.

Besuchstermine:

Landgericht

Kurzinfos
Das Schloss diente bis 1717 als Witwensitz für seine Frau Eleonore d’Olbreuse. Bei ihr handelt es sich um die Urgroßmutter von Friedrich dem Großen. Später wurde das Schloss als Kaserne und Sitz des Amtsgerichts Lüneburg genutzt. Aktuell wird das Gebäude vom Landgericht Lüneburg genutzt.

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Rathaus

Kurzinfos
Das Lüneburger Rathaus ist ein Beispiel mittelalterlicher und frühneuzeitlicher profaner Architektur in Norddeutschland. Es entstand um 1230, wurde über Jahrhunderte hinweg immer wieder erweitert und ist noch heute Hauptsitz von Rat und Verwaltung der Hansestadt Lüneburg.
Der Lüneburger Rathauskomplex wird von den Straßen Am Markt (östlich), Waagestraße (südlich), Am Marienplatz (westlich) und Am Ochsenmarkt (nördlich) umschlossen. Er gilt als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands. Bei Führungen können die historisch wertvollsten Teile (Gerichtslaube, Fürstensaal, Bürgermeisterkörkammer, Altes Archiv und Kanzlei, Große Ratsstube) besichtigt werden.

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Sakralbauten
Kloster Lüne

Kurzinfos
Das Kloster Lüne ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster und heutiges evangelisches Damenstift in der Stadt Lüneburg in Niedersachsen. Es ist eines von mehreren Klöstern, die von der Klosterkammer Hannover verwaltet werden. Die derzeitige Äbtissin ist Reinhild Freifrau von der Goltz.

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St. Johannis

Kurzinfos
Die evangelisch-lutherische Hauptkirche St. Johannis ist die älteste Kirche der Stadt Lüneburg. Sie liegt an dem Platz Am Sande im Stadtzentrum und gilt als bedeutendes Bauwerk der norddeutschen Backsteingotik.

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St. Michaelis

Kurzinfos
St. Michaelis ist eine der Hauptkirchen in Lüneburg. Die Klosterkirche des ehemaligen Benediktinerklosters St. Michael stammt aus dem 14. Jahrhundert und wird auch durch den Abschluss Johann Sebastian Bachs an der dortigen Michaelisschule „Bachkirche St. Michaelis“ genannt.

Besuchstermine:

St. Nicolai

Kurzinfos
Die Kirche St. Nicolai ist die jüngste und kleinste der drei Hauptkirchen der Stadt Lüneburg. Die dem heiligen Nikolaus von Myra geweihte Kirche ist eine dreischiffige Basilika. Sie wurde von 1407 bis 1440 im Stil der Backsteingotik errichtet wie andere Kirchen von Hansestädten im Ostseeraum. Seit der Einführung der Reformation in Lüneburg 1530 werden in der Kirche evangelische Gottesdienste gehalten.

Besuchstermine:

Schiffsanlagen/Brücken/Wehre
Schiffshebewerk Lüneburg

Kurzinfos
Das Schiffshebewerk Scharnebeck (bei Lüneburg) gehört zur nördlichen der beiden Kanalstufen der Bundeswasserstraße Elbe-Seitenkanal, für den seit 2020 das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal zuständig ist. Der Elbe-Seitenkanal verbindet die Elbe bei Artlenburg mit dem Mittellandkanal bei Edesbüttel westlich von Wolfsburg. Das Hebewerk wurde 1974 als damals weltgrößtes am Fuß des Geestrandes zur Elbmarsch in Scharnebeck, nordöstlich von Lüneburg und neun Kilometer südlich der Elbe, gebaut. Das erste Schiff passierte das Schiffshebewerk mit der Teilfreigabe des Kanals zwischen der Elbe und dem Hafen Lüneburg am 5. Dezember 1975.
Es ist durch mehrere Promenaden gut zu besichtigen und in Verbindung mit dem nahen Museum ein beliebtes Ausflugsziel. Pro Jahr besichtigen etwa 500.000 Besucher das Hebewerk.

Besuchstermine:
02.08.05
18.07.07
20.08.12

Wohnmobilstellplatz Sülzwiesen

Kontaktdaten Ausstattung Umfeld/Preise Informationen/Bilder/Videos
Platz: Wohnmobilstellplatz Sülzwiesen

✉ Am Bargenturm, 21335

Lüneburg

☎ +49 41313098099
🌍 Homepage
🌐 Google Map
Letzte Aktualisierung:
03.08.25
Anz. Stellpl.: 53
Boden: Schotter/Pflaster
🔛 12 Meter
🔌 ja 16A u. 10A mit CEE; 🚰 ja
🚽 ja Bodeneinlass
📥 ja Bodeneinlass
🚿 nein; 🚻 ja
📶 nein
Max. Aufenthaltsdauer: Ohne Begrenzung
📆 ganzjährig
Gasflaschentausch: nein
Brötchenbestellung: nein
Waschm./Trockner: nein
Müllentsorgung: ja
Mülltrennung: nein
🍴 300 Meter
🥨 200 Meter
🛒 200 Meter/ EDEKA
🎯 600 Meter
💵 Hpts.: 18,-€/Tag oder 35,-€/2 Tage oder 52,-€/3 Tage
💵 Nebenk.: 0,-€
🔌 0,-€
🚰 1,-€/100 L
🚽 0,-€; 📥 0,-€
🚻 0,-€
Müll: 0,-€
Stellplatzinfos:
  • Der Stellplatz liegt am Rande eines Pkw- und Busparkplatzes und dem Festplatzgelände von Lüneberg. Die Stellflächen sind nicht markiert und auch nicht nummeriert. Man kann sich bei der Abgrenzung etwas an der Pflasterung orientiern.
  • Die Stromanschlüsse sind gut verteilt und man hat Zugang zu den Sicherungen. Die Anschlüsse sind mit 16A und mit 10A abgesichert. Ausgewiesen werden aber nur 1500 Watt, was eigentlich einer 6A-Sicherung entsprechen würde.
  • Die V+E befindet sich auf dem Busplatzareal. Sie ist gut anfahrbar. 2023/24 Dezember erfolgte eine Sanierung des Bereiches.
  • Das wir diesen Platz so oft benutzen hat weniger etwas mit dem Platz zu tun, sondern mehr mit der Stadt Lüneburg. Der Platz bietet zwar seit geraumer Zeit Strom satt, was besonders im Winter gut ist, aber damit ist der Luxus dann auch schon erschöpft. Die V+E ist ca. 200 Meter entfernt auf dem Busparkplatz. Für Grauwasser und Frischwasser nicht das Problem, wenn man aber die Toilettenkassette lehren muss, wird es ziemlich albern. Der Weg zu leckeren Brötchen ist relativ kurz, was den Platz für uns aber auch wieder aufwertet.

    Unsere Aufenthalte: ++
  1. 07.03.15 : Ein schöner Platz mit schnellem Zugang zur Altstadt.
  2. 12.12.15 : Der Platz war hoffnungslos überfüllt. Was ist hier blos los? Wir sind weiter gefahren.
  3. 16.12.15 : Dieses mal war der Stellplatz relativ leer. Wir haben uns die weihnachtlich geschmückte Stadt angesehen und sind ganz schön viel gelaufen, sogar bis zum Kloster.
  4. 11.12.17 : Es liegt eine leichte Schneedecke, aber die Plätze sind noch gut befahrbar.
  5. 14.03.18 : Als erstes sind wir zum EDEKA gelaufen und haben uns bei dem Heidbäcker Kuchen gekauft.
  6. 10.12.18 : Die Stromkästen sind jetzt komplett offen. Man kommt also auch an die Sicherungen. Der Platz ist für die Jahreszeit entsprechend gut gefüllt, es gibt aber noch genug freie Stellflächen.
  7. 16.12.18 : Wir sind auf unserem Heimweg nochmals auf dem Stellplatz gelandet. Es ist erstaunlich leer.
  8. 12.11.19 : Der Tagespreis wurde ab 1.09.19 auf 15 € erhöht. Beim Bäcker im EDEKA haben wir erfahren, dass es Quarkstollen erst im Dezember gibt.
  9. vom 09. bis 11.03.22 : Wir stehen wieder mit dem Heck zur Wiese. Alles beim alten.
  10. vom 10. bis 12.01.23 : Auch dieses mal stehen wir wieder mit dem Heck zur Wiese. Der Platz ist ziemlich leer.
  11. vom 27. bis 31.03.23 : Dieses mal mit dem Heck zum Platz, weil alle so stehen, aber fast auf unserem angestammten Platz.
  12. vom 28. bis 31.12.23 : Wir stehen wieder an der Außenseite zur Wiese mit dem Heck zum Platz. Es gibt einen neuen Automaten, der auch die Bezahlung mit EC-Karten ermöglicht. Leider gibt es z. Zt. keine V+E, die wird gerade erneuert. Das zwingt uns aber dazu, Lüneburg früher zu verlassen als geplant.
  13. vom 26. bis 29.02.24 : Wir sind mal wieder hier im Rahmen unserer Februartour und genießen den gastfreundlichen Stellplatz. Die V+E ist leider immer noch nicht wieder in Betrieb. Es gibt auch keine Auskunft, wann das erfolgen wird.
  14. vom 03. bis 06.12.24 : Wir stehen in der Reihe zum Wald hin. Im Sommer ist hier schlecht mit Fernsehempfang. Jetzt im Winter ist es hier ruhiger als zur Wiese hin.
  15. vom 09. bis 11.12.24 : Wir stehen dieses Mal in der Mittelreihe.
  16. vom 03. bis 06.08.25 : Wir stehen auch dieses Mal wieder in der Mittelreihe.

Kartenmaterial
Lüneb1/B-09 ++ Lüneburg/Der Stadtführer ++ Heft A5

Objektbeschreibungen
Lüneb2/B-09 ++ Hansestadt Lüneburg/Historische Salzstadt ++ Heft A5
Lüneb3/B-09 ++ Das Lüneburger Rathaus ++ Flyer
Lüneb4/B-09 ++ Achtung Kalkberg in Lüneburg ++ Heft A5