- Lange haben wir beide im Vorfeld diskutiert ob wir es dieses Jahr wagen nach Norwegen zu fahren oder nicht. Susanne war nicht wirklich begeistert davon, hat sich aber dann doch überzeugen lassen. Also habe ich mich an die Planung gemacht.
- Als größtes Problem empfand ich bei Norwegen die Maut die auf vielen Straßen fällig wird. So etwas sind wir nicht gewohnt. Über den ADAC habe ich mich informiert wie das abläuft. Da unser Womo über 3,5 T zulässiges Gesamtgewicht hat fallen wir in die Kathegorie Lkw. Dort gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man lässt sich automatisch erfassen und bekommt dann eine Rechnung nach Hause oder man beantragt ein Erfassungsgerät und wird darüber abgerechnet. Dass Erfassungsgerät ist aufwendig zu handhaben, ist aber etwas preiswerter. Wir haben uns für die erste Variante entschieden.
- Um erstmal uns mit Norwegen vertraut zu machen, habe ich die Tour so geplant, dass wir nur im unteren Drittel von Norwegen bleiben und dafür auch etwa nur die halbe Zeit nutzen.
- Am Ende der Tour sollte unbedingt und das auch besonders auf Wunsch von Susanne ein Aufenthalt auf Öland liegen.
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Aufenthalt in Stralsund 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Montag 10.06.2019 |
Wir sind mit dem Womo auf dem Stellplatz von Caravan Dahnke in Stralsund eingetroffen. Wir bleiben nur eine Nacht. Wir haben hier Zwischenstation gemacht, um es morgen nicht mehr weit bis zur Fähre zu haben |
Aufenthalt in Bua 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Sonntag 16.06.2019 |
Wir sind in Bua eingetroffen. Der Stellplatz ist jetzt fertig und sieht sehr sauber und ordentlich aus. Das Wetter hat sich verschlechtert. 16°C Lufttemperatur, Wind und bewölkter Himmel. Wir stehen auf PLatz Nr. 35, mit unserer Sitzgruppe zum Hafen hin. Alle anderen stehen natürlich genau umgekehrt. Das ist uns hier allerdings ausnahmsweise mal egal. | |
| Montag 17.06.2019 |
Wir haben einen Spaziergang vom Hafen in Bua zum Leuchtturm gemacht. Hier gefällt uns die besondere Natur. Karge Felsen mit kleinen blühenden Pflanzen dokumentieren die zwei Seiten des Lebens. Ich habe dort die Drohne aufsteigen lassen und viele Bilder gemacht. |
Aufenthalt in Henån 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Dienstag 18.06.2019 |
Wir sind in Henån eingetroffen. Ein schöner Stellplatz direkt am Yachthafen. Fußläufig ist gleich ein ICA in der Nähe. Es gibt einen Fußweg vom Hafen zu dem Einkaufscenter. Wir stehen auf dem Schotterplatz direkt an der Steganlage. Unser Sitzbereich ist unverbaubar. Besser geht es nicht. Die sanitären Anlagen sind modern und zweckmäßig. | |
| Mittwoch 19.06.2019 |
Wir haben von Henan aus eine Radtour gemacht. Im Ortsteil Näset gibt es eine schöne Badestelle mit einem Felsmassiv, aber auch schönen gelben Sand zum Baden. Die weiterführende Straße war durch eine Baustelle versperrt. Mehrere Versuche außen herum zu fahren, endeten immer wieder in einer Sackgasse. Dabei ging es teilweise ruppig bergauf und umgekehrt. Es ist hier schon recht bergig. Über all kuscheln sich trotzdem schöne Häuser mit Terassen in die Felsen. |
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| Donnerstag 20.06.2019 |
Wir haben alle Viere von uns gestreckt und den Tag in vollen Zügen vor unserem Womo genossen. |
Aufenthalt in Strömstad 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Freitag 21.06.2019 |
Wir haben den Stellplatz Tanumshede erreicht. Die Stellflächen sind ca. 1 m breiter als unser Womo. Das Nachbarwomo muss beim Öffnen der Aufbautür aufpassen. Strom war vorhanden, Wasser nicht. Uns hat der Platz nicht gefallen. Das riesige Einkaufscenter war nur im vorderen Bereich mit Geschäften belegt, der Rest war leer. Richtig gruselig. War haben beschlossen gleich zum nächsten Stellplatz nach Strömstad zu fahren. Wir haben mit dem Womo den Campingplatz Seläter bei Strömstad erreicht. Hier lief gerade eine Sonnenwendfeier. Es wuselte nur so von Menschen mit Blumenkränzen. Wir mussten uns zum Anmelden regelrecht dort durchwühlen. Der Campingplatz ist riesig. Wir stehen auf Platz Nummer 556. Das Gelände ist leicht uneben, wir mussten auf Keile fahren. Die Sanitäranlagen sind nicht mehr die modernsten aber sauber und brauchbar. |
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| Sonnabend 22.06.2019 |
Strahlendblauer Himmel animierte uns auf unsere Räder zu steigen und nach Strömstad zu fahren. Auf dem Hinnweg sind wir geradewegs durch einen großen Golfplatz gefahren. Der Ort hat mehrere riesige Yachthäfen und ist sehr quirlig. Von hier aus gehen auch viele Fähren zu den Schäreninseln und teilweise auch nach Norwegen. Der Ort hat noch einige historische Häuser. | |
| Sonntag 23.06.2019 |
Wir sind mit den Rädern vom Campinglatz Seläter in den Ort Seläter und Capri gefahren und dann über den Campingplatz noch in die andere Richtung nach Bagen gefahren. Für die Fahrt galt mal wieder: Der Weg ist das Ziel. Die Landschaft hier prägt das Felsgestein. Mal glatt, mal Schroff und manchmal nur als Wölbung aus den Wiesen schauend, aber überall präsent. Gerne baut man hier sein Sommerhäuschen direkt auf die Felsen. |
Aufenthalt in Moss 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Montag 24.06.2019 |
Wir sind in Moss in Norwegen eingetroffen. Auf dem Stellplatz waren noch die meisten Stellflächen leer. Unser erster Spaziergang in die Stadt war eher eine Enttäuschung. Die Altstadt ist stark zerrbaut. Alles macht einen ungepflegten Eindruck. Es gibt keine Touristeninfo mehr. In den Stadtkarten ist aber noch eine eingezeichnet. Wir bleiben hier auch nur zwei Tage, obwohl drei geplant waren. | |
| Dienstag 25.06.2019 |
Die Besichtigung von Torderöd garden in Moss war eine weitere große Enttäuschung. Das Gebäude ist wegen Renovierung geschlossen, aber schlimmer, es gab weder einen Barockgarten noch einen englischen Landschaftspark. Nur eine gemähte Rasenfläche. Nach einem Zwischenkaffee sind wir nochmals in den Ostteil der Stadt Moss gelaufen. Wir waren in dem alten Industrieviertel am Industriemuseum, am Wasserfall und an dem Konventionsgebäude. Leider hat es zwischendurch immer wieder geregnet. Dieser Bereich war aber schon etwas angenehmer und interessanter. |
Aufenthalt in Oslo 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Mittwoch 26.06.2019 |
Wir haben mit dem Womo den Stellplatz Sjölyst Marina in Oslo erreicht. An der Einfahrt stand ein Schild mit der Info, dass der Platz voll ist. Es kam aber ein Platzwart, der uns doch noch einen Platz zuwies. Strom war etwas entfernt. Der Lärm der angrenzenden Straße ist recht laut mit einem ständigen Grundpegel. Dieser Platz ist aber zur Besichtigung von Oslo gedacht und weniger zum Relaxen. Ausserdem ist er ziemlich alternativlos. Bei unserem Ankunftkaffe in Oslo konnten wir beobachten, wie ein Gabelstapler gerade dabei war, mit einem vor sich hergeschobenen Bootstrailer unser Kabel zu überfahren. Obwohl ich sofort hinaus gesprintet bin war es schon zu spät. Unser Kabel war schon schwer beschädigt. Der Typ war sich keiner Schuld bewusst. Nach diversen Telefonaten mit Chef und Marinaverantwortlichen hat man uns 450 NOK angeboten, um uns ein neues Kabel zu kaufen. Wir waren einverstanden. Wir sind mit dem Bus in die Citty von Oslo gefahren. Susanne hatte vorher via Handy für uns beide die Dreitageskarte für Oslo gebucht. Man kann mit allen öffentlichen Verkehrsmittel 72 Stunden lang fahren. Viele Museen sind ebenfalls frei. Wir haben uns den Hauptbahnhof, die Oper und den Dom angesehen. Eine total quirlige Stadt. Es wimmelt nur so von EAutos und Elektrorollern. Man sieht auch sehr viele Tesla-Cars herumfahren. Erstaunlich, wenn man weiß, dass sie ca. 100.000 € kosten. |
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| Donnerstag 27.06.2019 |
Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes in Oslo sind wir mit dem Bus an die Südspitze von Bygdöy gefahren. Dort haben wir das Fram-Museum besucht. Dort steht das Expeditionsschiff Fram in einer Halle. Man kann es komplett besichtigen. Es ist darüber hinaus noch animiert mit Geräuschen und Bewegungen. Sehr gut gemacht. Danach haben wir eine Bootstour gemacht und danach noch das Norwegian Folkmuseum besucht, ein Freilandmuseum mit Animationen. Ein schöner Tag. | |
| Freitag 28.09.2019 |
Heute sind wir wieder mit dem Bus 32 in die Innenstadt von Oslo gefahren und eine Station vor dem Rathaus ausgestiegen. Dort haben wir einen Spaziergang entlang der Uferpromenade gemacht. Ein sehr schöner Bereich von Oslo. Anschließend sind wir auf die Festung Akershus gestiegen und haben uns die Festung und das alte Schloss angesehen. Danach sind wir zum Nationaltheater gelaufen und hoch zum Schloss. Zur Entspannung haben wir eine Stadtrundfahrt mit Hop on Hop off gemacht. |
Aufenthalt in Rödberg/Vrenne 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Sonnabend 29.06.2019 |
Wir sind auf dem Campingplatz Rödberg/Vrenne eingetroffen. Wir haben einen sehr schönen Stellplatz mit Blick auf den Fluß. Der Platz hat alles was man so braucht und ist zum Relaxen geeignet. Bis nach Rödberg sind es ca. 7 km. Heute war ein sehr warmer Tag mit 28° C und überwiegend Sonnenschein. | |
| Sonntag 30.06.2019 |
Wir haben uns auf die Räder gesetzt und sind nach Rödberg gefahren. Bei der Abfahrt war es angenehm warm, so dass ich meine Regenjacke ausgepackt habe und Susanne auch keine mitnehmen wollte. Bis nach Rödberg schien auch die Sonne. In Rödberg zog über die Berge im Westen eine schwarze Wolke auf. Der Regen lies nicht lange auf sich warten. Wir waren glücklicherweise an einem Bushäuschen. Beim Weiterfahren hat es uns dann aber unterwegs so richtig eingeregnet. |
Aufenthalt in Övre Eidfjord 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Montag 01.07.2019 |
Wir sind mit unserem Womovon Rödberg nach Övre Eidfjord gefahren. Dabei sind wir durch eine sehr urige Landschaft gefahren. Kurz hinter Geilo beginnt ja das Heidangervidde, ein riesiges Naturreservat. Die Außentemperatur ging von 17°C auf 7°C innerhalb einer halben Stunde herunter. Man ist im Heidangervidde schon über der Baumgrenze und rechts und links liegen große Schneefelder. Teilweise eine gespenstische Landschaft, verstärkt durch die Bewölkung und dem zwischenzeitlichen Nieselregen. Wr waren fasziniert und tief beeindruckt. Wir sind auf dem Campingplatz in Övre Eidfjord eingetroffen. Keine gekennzeichneten Plätze und man kann sich hinstellen wo man will. Die Sanitäreneinrichtungen entsprechen dem was wir bisher in Norwegen kennengelernt haben. Sie sind funktionell und einfach. Die Ver- und Entsorgung ebenfalls, sie ist meistens Marke Eigenbau. Stromanschlüsse sind hier anscheinend grundsätzlich Schukosteckdosen. Der Platz bietet einen Brötchenservice, den wir aber nicht genutzt haben. |
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| Dienstag 02.07.2019 |
Trotz schlechtem Wetter haben wir einen Spaziergang durch Övre Eidfjord und Sabö gemacht. Mit Strümpfen und langen Hosen, fast wie im Winter angezogen. Da hilft auch der zwischenzeitliche Sonnenschein nicht. Der Ort hat eigentlich außer seiner bizarren Natur nichts zu bieten. Das Naturcenter kostet ca. 17 € Eintritt, dass war es uns nicht wert. Wir haben uns in Övre Eidfjord ein Rentierfell gekauft. Gestern hatte Susanne das entdeckt in dem Souvenierladen. Da haben wir allerdings gesagt, wohin damit. Eins der angebotenen Felle hat Susanne aber nicht mehr losgelassen. Heute haben wir dann aber spontan beschlossen, es passt in unser Wohnzimmer. Die Verkäuferin ist eine Deutsche aus Köln, die vor 5 Jahren hier her ausgewandert ist. |
Aufenthalt in Haukeland 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Mittwoch 03.07.2019 |
Wir sind mit dem Womo von Övre Eidfjord nach Haukeland gefahren. Bei Kinsarvik sind wir über den Hardangerfjord gefahren und dann der E13 weiter nach Voss gefolgt. Von da aus die E16 bis Indre Arna und dort auf RV580. Die Strecke ist ein einziger Tunnel mit kleinen Unterbrechungen. Vor und nach der Überquerung des Hardangerfjords gibt es einen Kreisverkehr im Tunnel. Die Fahrt war sehr anstrengend und die Ausblicke auf die Landschaft sehr rar. Gefühlt sind wir nur durch Tunnels gefahren. Wir sind mit dem Womo auf dem Stellplatz von Haukeland, ca. 15 km süd-östlich von Bergen eingetroffen. Der Platz liegt direkt an der RV580. Wir mussten uns ziemlich weit in das Gelände rein hinstellen, da weiter vorne kein Fernsehempfang war. Der Platz hat eine besetzte Rezeption in der man Busfahrscheine bekommt oder auch die Bergencard. Die Berge sind hier nicht so schroff wie in Eidfjord und das Tal etwas weiter. |
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| Donnerstag 04.07.2019 |
Wir sind mit dem Bus 90 und der Straßenbahn 1 in die Altstadt von Bergen gefahren. Wir haben uns am Fischmarkt den Hafenbereich angesehen und waren auf der Festung Bergenhus. Mit dem Bus 3 sind wir zum Gamla Bergen gefahren. Ein sehr schönes Freilandmuseum was von Schauspielern bespielt wird. Häuser und Einrichtungen stammen aus dem 19. Jahrhundert und zeigen das Leben der Norweger in dieser Zeit. Danach ging es zurück zum Womo. | |
| Freitag 05.07.2019 |
Heute haben wir uns als erstes die Stabkirche in Fantoft, einem Stadtteil von Bergen, angesehen. Danach wollten wir in das Universitätsmuseum gehen, ein Naturkundemuseum mit Arboretum. Leider wegen Renovierung geschlossen, blieb uns nur das Arboretum. Vom Museum aus sind wir zur Johanniskirche gelaufen und haben die besichtigt. Nach etwas Umherirren, sind wir in den Bus 16 gestiegen und zum Damsgardmuseum gefahren. Dort haben wir uns mit der letzten Führung für heute, das Haus angesehen. |
Aufenthalt in Kinsarvik 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Sonnabend 06.07.2019 |
Wir sind mit dem Womo von Haukeland nach Kinsarvik gefahren. Auf dieser Tour sind wir überwiegend direkt am Hardangerfjord entlang gefahren. Über die Hardangerbrücke sind wir dann auf die Südseite vom Hardangerfjord gelangt. Dort sind wir wieder westwärts am Hardangerfjord entlang nach Kinsarvik gefahren. Das Fahren ist sehr anstrengend aber die Landschaft entschädigt dafür. An zwei Wasserfällen haben wir unterwegs halt gemacht, um zu fotografieren. Wir sind mit dem Womo in Kinsarvik auf dem Stellplatz Bravoll Camping eingetroffen. Haben einen tollen Platz ergattert mit Hecksicht auf den Hardangerfjord. Wie schon gewohnt hat sich der Platz ab 16:00 Uhr rasant gefüllt. Die sanitären Anlagen sind in die Jahre gekommen und machen eher einen improvisierten Eindruck. Was wir brauchen ist O.K. Wir duschen in unserer Dusche. Der Nachbarcampingplatz ist doppelt so teuer und bietet auch nicht mehr. Wir haben einen Spaziergang durch Kinsarvik gemacht. Ein niedlicher kleiner Ort, der sogar einen Lebensmitteldiscounter hat wo man vom Schnürsenkel bis zur Butter alles bekommt, zu den norwegischen Preisen natürlich. Der Ort hat auch eine niedliche kleine Kirche, die sogar offen war. Im Ort gibt es eine Besteckfabrik mit einem Werksverkauf. |
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| Sonntag 07.07.2019 |
Diesen superschönen Platz mit der traumhaften Aussicht mussten wir einfach mal wieder zum Faulenzen nutzen. Außerdem haben wir uns schon länger keinen Faulenzertag gegönnt. |
Aufenthalt in Odda 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Montag 08.07.2019 |
Wir haben uns bei einem Zwischenstopp nach Odda das Kraftwerksmuseum angesehen. Wir hatten Glück, dass gerade eine Führung in englisch stattfand. Eine sehr interessante Anlage mit vielen technischen Informationen. Interessant fand ich auch, dass die Turbinen von vier verschiedenen Lieferanten stammen. Das alte Kraftwerk hatte mal mehr als 10 Turbinen. Das neue Kraftwerk hat nur eine Turbine und erzeugt 2,5 mal so viel Strom wie die alte Anlage. Wir sind mit dem Womo auf dem Stellplatz Bobilcamp in Odda eingetroffen. Wir stehen in vorderster Reihe mit Blick auf den Oddafjord. Der Platz hat markierte Stellflächen, die großzügig bemessen sind. Hier sind mal ausnahmsweise CEE-Steckdosen. Der Platz liegt ca. 100 Meter vom Ortszentrum entfernt. Es gibt dort 2 Discounter. Wir haben einen Spaziergang durch Odda gemacht. Die Kirche war leider verschlossen. Der Ort ist nicht unbedingt der Renner, aber gut zum Einkaufen. Wir haben die Touristeninfo besucht und uns dort einen Ortsplan mitgenommen. |
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| Dienstag 09.07.2019 |
Heute war wieder ein schöner Tag zum Faulenzen. Wir haben den Ausblick genossen. Die Gipfel der Berge sind mit Schnee bedeckt. |
Aufenthalt in Röldal 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Mittwoch 10.07.2019 |
Wir sind von Odda nach Röldal gefahren. Wieder durch traumhafte Landschaft vor bei an den Wasserfällen Tjörnadalsfossen und Latefossen. Letzterer war noch spektakulärer als ersterer. Danach gin es hoch auf fast 1000 Meter Höhe. Etwas niedriger liegt dann auch das Skicenter Röldal. Die Fahrt bis zum Latefossen führt durch ein enges Tal mit einem reißenden Fluss. Eine besonders schöne Landschaft. Wir haben den Stellplatz Hyttegrend Camping u. Caravan in Röldal erreicht. Fast eine Stunde sind wir mit unserem Womo über alle freien Plätze gefahren, aber es gab nirgends Sat-Empfang. Wir haben aufgegeben und bleiben dafür nur einen Tag. Die Stellflächen sind schön und absolut ruhig und es ist sehr nah um in den Ort zu kommen. Wir sind in den Ort Röldal gelaufen und haben uns die Stabkirche angesehen. Die um 1250 erbaute Kirche ist im wesentlichen noch in ihrem Zustand erhalten und zählt zu den 29 historischen Stabkirchen Norwegens, die noch erhalten sind. Der Besuch der Kirche kostet ca. 6 € Eintritt pro Person, sie ist aber sehr sehenswert. Von dem Mastaufbau ist allerdings nicht sehr viel zu sehen, dafür hat sie tolle, farbenprächtige Wandmalereien. |
Aufenthalt in Åmot 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Donnerstag 11.07.2019 |
Wir sind von Röldal nach Åmot gefahren. Gleich hinter Röldal macht man wieder mal eine steile Aufwärtsfahrt um dann in einem traumhaft schönen Hochgebirge zu landen. Waren bisher die Wasserfälle die Highlights, sind es jetzt Seen und Bäche der Hochebene. Wir haben mehrmals angehalten und die Aussicht genossen. Es gibt auf der Hochebene viele Plätze auf denen man übernachten kann. Wir haben uns vorgenommen bei einer nächsten Norwegentour das mal zu tun. Wir sind mit dem Womo auf dem Campingplatz Groven Camping u. Hyttegrend in Amot eingetroffen. Wir stehen in der untersten Reihe auf Platz 12 mit Blick auf den Ort im Tal. Ein Campingplatz mit Niveau, wie man es bei den Preisen erwartet. Das Wetter ist auch wie wir es uns wünschen, Sonnenschein, aber nur 21°C Lufttemperatur. Leider haben wir nebenan eine Familie mit zwei Rottweilern und einem kleinen schwarzen Hund. Der kleine kläffte unentwegt, wenn die beiden unterwegs sind. Wir haben uns aber sehr nett mit den beiden unterhalten. Sie konnte recht gut deutsch. Er war ursprünglich Engländer und konnte natürlich perfekt englisch. Wir haben viel über Norwegen aus Sicht von Norwegern erfahren. Sie würden in Deutschland kein Fleisch kaufen, weil sie glauben, dass das alles tiefgefroren war. Wir würden in Norwegen kein Fleisch kaufen, weil es uns zu gammelig aussieht und teilweise schon richtig grau ist. |
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| Freitag 12.07.2019 |
Wir haben vom Stellplatz aus einen Spaziergang ins Tal in den Ort Amot gemacht. Das angepriesene Rathaus ist ein relativ moderner Bau und das Museum kann man nur nach telefonischer Vereinbarung besichtigen und nur in Gruppen und in norwegisch. Außer einem Einkaufscenter hat dieser Ort nicht wirklich etwas zu bieten. Das Sehenswerte ist hier die Landschaft und nicht der Ort. Susanne bezeichnete Amot treffend als Raststätte mit Einkaufscenter. |
Aufenthalt in Notodden 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Sonnabend 13.07.2019 |
Wir sind mit dem Womo auf dem Campingplatz Notodden eingetroffen. Das Areal für Caravan und Womo ist eine große, holprige Wiese. Die Plätze sind nicht gekennzeichnet, man steht wie man es gerade für richtig hält. Steckdosen sind gut vorhanden. Einen Bodeneinlass für Grauwasser habe ich nicht gefunden. Wir hatten bei Ankunft mit 26°C mal seit langem wieder so einen warmen Tag. Am späten Nachmittag hat es aber ein kräftiges Gewitter gegeben. Die Abkühlung war eher angenehm. | |
| Sonntag 14.07.2019 |
Heute haben wir mal wieder unsere Räder ausgepackt und sind zur Stabkirche nach Heddal gefahren und haben die Kirche besichtigt und anschließend gleich das Freilandmuseum, das nur ca. 100 Meter entfernt liegt. Der Eintritt von 80 NOK gilt für beides. Auf dem Rückweg sind wir in den Stadtkern von Notodden gefahren. Der Ort ist nichts Besonderes. Die ehemaligen Fabrikanlagen am Hafen sind Unesco Weltkulturerbe. Na ja, da muss man Fan von Industriebauten sein. |
Aufenthalt in Halden 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
|---|---|---|
| Montag 15.07.2019 |
Wir sind auf dem Campingplatz in Halden eingetroffen. Nach dem wir zum dritten mal den Platz gewechselt haben, hatten wir auch Fernsehempfang. Der Stellplatz befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Festungsanlage. Man hat von hier oben einen tollen Blick auf den Ort. Zum Ort ist es jetzt relativ weit, aber dafür ist man schon auf der Festungsanlage. | |
| Dienstag 16.07.2019 |
Von unserem Stellplatz mitten in der Festungsanlage war es nicht weit zu dem Kernstück der alten Festungsanlage. Die letzte Nutzung war im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg. Entstanden ist sie von 1661 bis 1701. Heute ist sie Museumsanlage. Für Susanne eine echte Herausforderung weil es ständig auf und ab ging und das teilweise über steile Schotterwege. Trotzdem eine sehenswerte Anlage. |
Aufenthalt in Ed 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
|---|---|---|
| Mittwoch 17.07.2019 |
Wir sind auf dem Stelllatz vom Bootsclub in Ed eingetroffen. Leider war unser Platz direkt am See besetzt. Wir stehen mit Blick auf den Hafen. Der Platz ist neu gemacht. Die reinen Stellflächen sind jetzt geschottert. Dazwischen gibt es jewels eine große Rasenfläche. Man steht fast korrekt in der Waage. Leider gibt es keinen Bodeneinlass für Grauwasser. Der Strom ist mit 10 A abgesichert. | |
| Donnerstag 18.07.2019 |
Wir sind mit den Rädern einmal um den Lilla Le gefahren, dem Haussee von Ed. Ein Zwischenziel waren die Grabfelder bei dem Ortsteil Äng von Ed. Die waren allerdings gar nicht so einfach zu finden, da sie im Wald versteckt liegen. Eine Steinsetzung haben wir zumindestens gefunden. Auf dem Rückweg zu unserem Stellplatz waren wir im Coop in Ed einkaufen, endlich wieder zu schwedischen Tarifen. |
Aufenthalt in Jönköping 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
|---|---|---|
| Freitag 19.07.2019 |
Wir sind auf dem Campingplatz Axamo Strand u. Camping in Jönköping eingetroffen. Den Platz in Trollhättan haben wir ausgelassen, da es nur noch Plätze ohne Strom gab. Trollhättan kennen wir schon, also versäumen wir nichts. Der Platz hier ist mal wieder ziemlich abenteuerlich. Alles steht kreuz und quer und das Gelände ist sehr uneben. Stromanschlüsse liegen teilweise sehr weit auseinander. Die Sanitäranlagen und die V+E sind sehr improvisiert. |
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| Sonnabend 20.07.2019 |
Wir sind mit den Rädern vom Stellplatz Axamo nach Jönköping gefahren. Eine Strecke hat nur 7,8 km. Auf der Hinfahrt ging es fast nur bergab. Der Höhenunterschied beträgt ca. 200 Meter. Die Innenstadt von Jönköping liegt auf dem Niveau vom See Vättern. Für uns war es ein Wiedersehn. 2013 waren wir mit der Selekta hier und haben Vivien-Sara aufgenommen. Mal abgesehen vom Hafenviertel haben wir die Stadt dieses mal von ihrer modernen Seite gesehen und hatten einen positiven Eindruck. |
Aufenthalt in Vetlanda 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
|---|---|---|
| Sonntag 21.07.2019 |
Wir sind auf dem Campingplatz Östana Camping von Vetlanda eingetroffen. Was wir noch nie gemacht haben, bei Ankunft unser Womo zu regenerieren. Toller Platz mit professionellen Einrichtungen. Wir stehen unten am See. Unser Stellplatz ist riesig, größer als die meisten anderen. Wirklich ein guter Platz. Diesen Platz hatten wir nachträglich eingeschoben, da wir genügend Vorlauf haben und die geplante Etappe ziemlich lang war. | |
| Montag 22.07.2019 |
Wir sind mit den Rädern vom Campingplatz Östana in den Ort Vetlanda gefahren. Wie vom Web bereits informiert, hat der Ort historisch nicht mehr viel zu bieten. Einige wenige Häuser sind dem Modernisierungswahn nicht zum Opfer gefallen. Aber Vetlanda hat wenigstens einen Lidl in dem wir uns mit Brot und Kuchen versorgt haben. Von da aus sind wir zur Hultaby Slottsruin gefahren. Ein guter Radweg entlang dem Golfplatz führte dort hin. Die Ruine besteht nur aus ein paar Mauerresten. |
Aufenthalt in Revsudden 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Dienstag 23.07.2019 |
Wir sind auf dem Campingplatz Orrefors eingetroffen. Leider war der Platz ausgelastet und wir mussten weiter fahren. Wir haben nichts mehr in der Nähe gefunden. Da haben wir uns für Revsudde entschieden, da wir den schon kennen. Im Ort Orreforst haben wir einen Zwischenstopp eingelegt um in den Verkauf der Glasfabrik zu gehen. Die Sachen dort haben uns aber nicht gefallen. Eigentlich wollten wir etwas für Ilka zum Geburtstag kaufen. Wir sind im Hafen von Revsudden eingetroffen. Den Platz haben wir als Ersatz für Orrefors gewählt. Wir stehen im oberen Bereich auf der Höhe der Slipbahn. Ansonsten ist hier alles beim Alten. |
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| Mittwoch 24.07.2019 |
Da wir das Umfeld vom Stellplatz in Revsudden bereits kennen, haben wir uns entschlossen heute endlich mal wieder zu faulenzen. Das Wetter war schön und wir haben alles was zum Faulenzen gehört vor unserem Womo aufgebaut. Gegen Mittag kam eine Schwedin und beschimpfte uns auf einem Mix aus schwedisch und englisch, dass wir falsch stehen. Ich habe ihr versucht zu erklären, dass das mit dem Hafenmeister so abgesprochen ist wie wir stehen. Am späten Nachmittag kam ein größeres Womo, was erst auf dem Platz umherirrte und sich dann aber vor den Bühnenplatz stellte. Kurz darauf hörten wir es krachen, gefolgt von großer Aufregung auf dem Platz. Offensichtlich ist der Mann von dem Womo auf das Geländer der Bühne gestiegen um sein Kabel an einem Mast anzuschließen. Das Holzgeländer ist wohl gebrochen und er ist abgestürzt. Er wurde eine halbe Stunde später von einem Notarztwagen abgeholt. Ein Schwede kam zu uns und wollte uns klar machen, dass wir an dem Unfall die Schuld tragen, weil wir quer, statt längst mit unserem Womo stehen. Das fanden wir richtig gruselig diese Anfeindungenn und haben beschlossen, am nächsten Tag abzureisen. |
Aufenthalt in Sandvik 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Donnerstag 25.07.2019 |
Wir sind in Sandvik auf Öland eingetroffen. Auf der Zufahrt zur Ölandbrücke begann Stau, der sich immer mal kurzzeitig auflöste, aber dann sogar zum Stillstand führte. Ab hinter Borgholm ging es dann einigermaßen. Wir haben den letzten freien Platz im vorderen Bereich bei Ankunft bekommen. Wir stehen zwar auf der Innenseite zum Parkplatz, durch unsere Hecksitzgruppe haben wir aber trotzdem Blick auf den Kalmarsund. Hier ist es immer wieder schön. Das erste mal auf dieser Tour, dass wir auswärts essen gegangen sind. Hier in Sandvik gibt es im Hafen eine Selbstbedienungsgaststätte mit preiswertem Essen. Da wir das kannten, haben wir uns schon bei der Anfahrt darauf gefreut. Das Ganze war zwar mit Anstehen verbunden, dass war aber schon den ganzen Tag über so. Der Laden scheint sehr beliebt zu sein. Viele kommen mit dem Auto hier her um zu essen. Wir hatten Fisch und Chips mit Remouladensouce. |
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| Freitag 26.07.2019 |
Eigentlich wollten wir heute faulenzen, aber dann haben wir uns entschlossen doch eine Radtour zu machen. Wir sind in Richtung Süden von Sandvik die Küste entlang, ca. 14 km und dann sind wir umgekehrt und den gleichen Weg zurück geradelt. Diese Landschaft hier fasziniert uns immer wieder. 2013 sind wir schon mal hier entlang gefahren und waren voll auf begeistert. Es ist beeindruckend, wenn man etwas genauer hinschaut, was für eine reiche Pflanzenwelt es hier gibt, trotz kargem Boden. | |
| Sonnabend 27.07.2019 |
Wir sind auf die Räder gestiegen und sind von Sandvik in Richtung Osten gefahren zur anderen Seite der Insel. Über Persnäs sind wir in Sandkullen gelandet. Hier ist ein großer Campingplatz. Den haben wir uns angesehen. Er ist zwar direkt am Meer und es gibt auch einige Stellplätze in Ufernähe, aber der Platz sieht wieder so unsortiert und ungepflegt aus. Die Stromanschlüsse sind sehr abenteuerlich und auch nicht ausreichend. | |
| Sonntag 28.07.2019 |
Heute haben wir nun mal endlich den geplanten Faultag eingelegt. Gegen Abend haben wir nochmal zum Abschied von Sandvik Fisch mit Pommes gegessen. Es war zwar mit langem Anstehen verbunden aber dafür auch wieder sehr lecker. Anschließend haben wir uns noch die Musikdarbietung am Hafen angehört. |
Aufenthalt in Böda 
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| Montag 29.07.2019 |
Wir sind in Böda auf dem Stellplatz am Hafen eingetroffen. Wir haben noch einen Platz am Wasser bekommen und dort den letzten Stromanschluss belegt. Unser erster Weg war in die Fischräucherei mit dem Deutsch sprechenden Mann. Der Hafen hat ein neues Sanitärgebäude erhalten. Der Automat macht noch immer von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr Mittagspause. Ich habe alleine einen kleinen Spaziergang durch das angrenzende Vogelschutzgebiet von unserem Stellplatz in Böda gemacht. Ab 15. Juli darf man es betreten. Es gibt einen begehbaren Damm zu einer Insel rüber. Der darf aber erst ab 31. betreten werden. Der Tag zu früh hätte mich nicht gestört, aber ich hätte jede Menge Möwen aufgescheucht. Ich bin vorgelaufen bis zu einem kleinen Hafen mit Fischerbooten. Der Wind blies mir mit 5 bis 6 Bf ins Gesicht und das Wasser war gut in Bewegung. So liebe ich es. |
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| Dienstag 30.07.2019 |
Unser toller Platz animierte uns zum Faulenzen und zum Genießen der Landschaft. In dem Fischladen hatten wir uns am Vorabend leckeren Räucherfisch geholt. Der war so gut, dass wir heute Nachschlag besorgen wollten. Dabei brachte uns die nette Verkäüferin auf die Idee den einzufrieren. Sie hat uns angeboten unsere Portionen bei ihnen einzufrieren, weil unser kleines Gefrierfach nur zum aufbewahren ist, nicht aber zum Einfrieren. Da haben wir natürlich dann kräftig zugelangt. | |
| Mittwoch 31.07.2019 |
Wir sind mit den Rädern von Böda Hamn Richtung Westen, also ein mal quer über die Insel gefahren. Dort sind die berühmten Raukar Byrums, eine eigentümliche Kalksteinformation die das Meer über die Jahrtausende geformt hat. Sie ziehen sich ca. 500 Meter an dem Ufer entlang. Davor und dahinter ist Sandstrand. Ein faszinierender Anblick. Teilweise sind es richtige Türme die den Eindruck einer Burgruine vermitteln. Es wimmelt dort nur so von Besuchern. |
Aufenthalt in Grönhögen 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Donnerstag 01.08.2019 |
Wir sind in Grönhögen eingetroffen. Überraschender Weise war der Platz ziemlich leer. Wir stehen ganz vorne am Wasser mit Blick auf den auslaufenden Kalmar Sund. Das Wetter ist unschön, es regnet bei 16°C und geringem Wind. | |
| Freitag 02.08.2019 |
Wir sind mit den Rädern vom Stellplatz im Hafen von Grönhögen zur Südspitze Ölands gefahren. Dort steht der Leuchtturm der Lange Jahn und es gibt eine Vogelschutzwarte. An der Südspitze wimmelt es nur so von Touristen. Es gibt einen großen Parkplatz. Der Ort ist offensichtlich sehr beliebt bei Hobbyornithologen. Sie sind sehr professionell ausgestattet mit dicken Fernrohren. Auf dem Rückweg sind wir über As gefahren zu der dortigen Kirche. Die Landschaft begeistert uns immer wieder. | |
| Sonnabend 03.08.2019 |
Heute haben wir wieder genüßlich gefaulenzt und den traumhaften Ausblick auf den Kalmarsund genossen. |
Aufenthalt in Karlskrona 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Sonntag 04.08,2019 |
Wir sind auf dem Stellplatz in Karlskrona eingetroffen. Dieses Jahr war es leerer als beim letzten mal. Es war sogar ein Stromplatz in vorderster Reihe frei. Wir haben uns aber in die zweite Reihe gestellt wegen des Publikumverkehrs. Leider hatte ich mich auf diesen Stellplatz schlecht vorbereitet. Schon im letzten Jahr habe ich eingetragen, dass es hier keine Toiletten und Grauwasserentsorgung gibt. Die Toilette ist morgen bestimmt voll. Schaumama. Wir haben einen ersten Spaziergang durch die Altstadt von Karlskrona gemacht. Wir waren in der Touristeninfo und haben dort unsere Apps aktualisiert. Im ICA haben wir uns mit Kuchen und frischem Brot versorgt. Eigentlich wollten wir sehen ob wir für Ilkas Geburtstag etwas bekommen, aber wir haben nicht einmal ein passendes Geschäft gefunden. Direkt vor uns am Kai in Karlskrona, liegt das Segelschulschiff der Columbianischen Marine. Ein über 70 Meter langer Dreimaster mit Rahsegeln. Wir konnten die Vorbereitungen zum Ablegen beobachten. Das war sehr interessant. Das Ablegemanöver war eine riesige Show. Die Matrosen auf den Wanten markierten mit ihren farbigen Shirts die schwedische Fahne. Ein beeindruckendes Erlebnis. |
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| Montag 05.08.2019 |
Wir sind vom Stellplatz zum Marinemuseum gelaufen und haben uns das U-Bootmuseum angesehen. Dazu hatten wir im vorigen Jahr wegen der Hitze keine Lust. Die U-Bootbesichtigung war sehr interessant. Wir sind aber auch noch durch den Rest gelaufen. Danach sind wir über den Admiralsplatz mit dem Uhrenturm zur U-Bootwerft gelaufen und dann weiter auf die kleine Insel Stakholmen. Dort haben wir Pause gemacht und die Sonne genossen. Auf dem Rückweg waren wir noch im Lidel. |
Aufenthalt in Tosteberga 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Dienstag 06.08.2019 |
Wir sind im Hafen von Tosteberga eingetroffen. Ein kleiner verschlafener Hafen sollte man auf den ersten Blick annehmen. Wir konnten uns noch einen Platz aussuchen. Nach uns rollte ein Womo nach dem nächsten herein. Von fast allen Plätzen im Hafenbereich hat man Blick auf das Wasser. Es gab aber keinen Strom. Es hat eine Weile gedauert, bis uns nette Schweden erklärt haben, dass es einen Totalausfall gibt. Ist wohl ein Unwetterschaden. | |
| Mittwoch 07.08.2019 |
Wir sind mit den Rädern von Tosteberga Hamn in Richtung Ahus gestartet. In Trolle Ljungby war Zwischenstopp. Hier haben wir das Schloss und die Kirche von außen besichtigt. Bei der Weiterfahrt haben wir uns zweimal verfahren. Das war blöd, weil wir beide male zurückfahren mussten. So wurden aus den 18km die geplant waren für eine Tour schon 32km. Ahus war auch nicht unbedingt der schöne Ort. Es ist ein großer Badeort mit Sandstrand. Die Rücktour war nur 20km lang. |
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| Donnerstag 08.08.2019 |
Heute war wieder mal faulenzen angesagt. Wir müssen uns von der anstrengenden Radtour von gestern erholen. Uns umwandert eine Wildgans, die offensichtlich zum Hafen gehört. Sie lässt sich aus der Hand füttern. | |
| Freitag 09.08.2019 |
Wir sind heute mit den Rädern von Tosteberga Hamn in die andere Richtung gefahren. Ziel war dieses mal Sölvesborg. Ein Weg soll laut Google Map ca. 16,5km betragen. In Sölvesborg waren wir schon mal 2014 mit der Selektra. Susanne hat ihr Telefon wieder als Navi benutzt. Wir hatten ja schon mal genau dafür eine Tasche gekauft, die zu dem Klipp-Fix-System passt. Blöd, dass wir da nicht schon früher draufgekommen sind. Sölvesborg ist eine schöne Stadt. |
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Aufenthalt in Höllviken 
| Tag/Datum | Tagebucheintragung | Anzeigen |
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| Sonnabend 10.08.2019 |
Wir sind wieder in Höllviken eingetroffen. Hier begann unsere Tour und hier wird sie auch enden. Wir haben beschlossen von hier aus auf die Fähre zu fahren. Das sind ganze 10km, dass müsste kalkulierbar sein. Unsere Endeinkäufe im ICA machen wir hier mit dem Fahrrad. Das ICA ist nur 2,5km entfernt. Wir haben den Platz ganz links außen, der ist unverbaubar. | |
| Sonntag 11.08.2019 |
Wir sind mit den Rädern vom Yachthafen Höllviken zu einer Radtour gestartet. Wir sind auf der Westseite des Falsterbokanals bis zum Strand gefahren und dann immer weiter durch das Naturschutzgebiet in Richtung Westen. Das ist eine sehr schöne Natur, man kommt sich vor wie in der Lüneburger Heide. Hier fängt auch das Heidekraut an zu blühen. Dahinter sind die Stranddünen und beliebte Badeplätze. Nach einem kurzen Abstecher nach Skanör Hamn, ging es zurück. | |
| Montag 12.08.2019 |
Unser letzter Tag der diesjährigen Skandinavientour ist angebrochen. Das schöne Wetter animierte uns wieder auf die Räder zu steigen und durch Höllviken zu fahren. Wir sind wieder am Falsterbokanal entlanggefahren, allerdings auf der Ostseite. An der Uferseite in Richtung Trelleborg begegnen uns permanent die Relikte des II. Weltkrieges und der kalten Krieg Zeit. Schweden war das nord-östlichste Bollwerk der NATO gegen den Ostblock. Die Landschaft ist nicht ganz so schön. |